Der LHR Crefo-Check – Creditreform-Bonität kostenlos prüfen
Ein schlechter Creditreform-Bonitätsindex kostet Unternehmen bares Geld – oft, ohne dass sie es merken: Lieferanten kürzen Kreditlinien, Leasinggeber winken ab, Geschäftspartner springen ab.
Mit dem neuen LHR Crefo-Check können betroffene Unternehmen jetzt in gut einer Minute kostenlos prüfen lassen, welche Einträge ihrer Auskunft rechtlich angreifbar sind – und für 99 € netto ein individuelles Aufforderungsschreiben an die Creditreform erstellen lassen.
Das unsichtbare Problem: Wenn niemand mehr mit Ihnen Geschäfte machen will
Die wenigsten Unternehmer kennen ihren eigenen Creditreform-Bonitätsindex.
Bemerkbar macht er sich erst indirekt: Ein Lieferant verlangt plötzlich Vorkasse, die Bank zögert bei der Finanzierung, der Leasingvertrag für den Firmenwagen kommt nicht zustande, eine Bürgschaft wird verweigert.
Der Grund steht in einer Auskunft, die Geschäftspartner für wenige Euro abrufen – und die der Betroffene selbst nie zu Gesicht bekommt, wenn er nicht aktiv eine Eigenauskunft anfordert.
Dabei zeigt unsere langjährige Praxis: Bonitätsbewertungen beruhen erstaunlich oft auf Daten, die so nicht mehr verwendet werden dürfen. Typische Fälle aus unseren Mandaten:
- Erledigte Inkassovorgänge, deren Speicherfristen abgelaufen sind oder die nach der 100-Tage-Regel längst zu löschen waren,
- Forderungen, die bestritten waren und damit von Anfang an nicht einmeldefähig gewesen sind,
- Bagatellbeträge von wenigen Euro, die den Score eines gesunden Unternehmens drücken,
- ein Bonitätsindex, der im offenen Widerspruch zu den in der Auskunft selbst ausgewiesenen Einzelfaktoren steht – etwa „keine Zahlungsstörungen bekannt“ bei gleichzeitig weit unterdurchschnittlichem Score.
Die Rechtsprechung stärkt Betroffenen dabei zunehmend den Rücken – vom EuGH (Urt. v. 07.12.2023 – C-26/22 und C-634/21) über das OLG Köln („bezahlt ist bezahlt“, Urt. v. 10.04.2025 – 15 U 249/24) bis zur erweiterten Auskunftspflicht über die Score-Logik (EuGH, Urt. v. 27.02.2025 – C-203/22).
Neu: Der LHR Crefo-Check in drei Stufen
Viele Unternehmer scheuen dennoch den Weg zum Anwalt – ein Vollmandat kostet erfahrungsgemäß rund 1.500 € netto, und ob sich das lohnt, weiß man vorher nicht. Genau diese Lücke schließt unser neues Tool:
Stufe 1 – Kostenlose KI-Analyse. Sie laden Ihre Crefo-Eigenauskunft (MeineCrefo) als PDF hoch – anonym, ohne Registrierung. Die KI, trainiert auf der Prüfsystematik unserer Fachanwälte, identifiziert in etwa 60 Sekunden jeden angreifbaren Eintrag: Löschfristen, Meldevoraussetzungen, Bagatellen, Stammdatenfehler, Score-Widersprüche. Sie beantworten zu jedem Punkt kurze Fragen (War die Forderung bestritten? Wann wurde gezahlt?) und erhalten eine Ersteinschätzung der Erfolgsaussichten samt einer Prognose, wie viele Indexpunkte eine Bereinigung bringen könnte.
Stufe 2 – Ihr Aufforderungsschreiben für 99 € netto. Aus Ihren Angaben erstellt das System ein individuelles Aufforderungsschreiben an Ihre örtliche Creditreform-Gesellschaft – nach derselben Argumentationssystematik, mit der unsere Anwälte seit Jahren erfolgreich gegen Auskunfteien vorgehen: Löschung und Berichtigung, Einschränkung der Verarbeitung während der Prüfung, Mitteilung an alle Empfänger, Auskunft über die Score-Logik und ausdrückliche Neuberechnung von Bonitätsindex, Ausfallwahrscheinlichkeit und Kreditlimit. Das Schreiben erhalten Sie als Word-Datei für Ihren eigenen Briefkopf – inklusive einer automatischen Kurzrecherche zu Ihrem Unternehmen für die Unternehmensdarstellung und konkreter Versandhinweise mit E-Mail- und Faxadresse Ihrer zuständigen Creditreform-Geschäftsstelle.
Stufe 3 – Das anwaltliche Vollmandat, nur wenn nötig. Reagiert die Creditreform nicht oder nur formelhaft, übernehmen unsere Anwälte – außergerichtlich und, wo nötig, per einstweiliger Verfügung. Die für das Schreiben gezahlten 99 € werden dabei vollständig angerechnet.
Für wen ist der Crefo-Check gedacht?
Das Angebot richtet sich an Unternehmer (§ 14 BGB) – vom Einzelkaufmann bis zur GmbH –, deren Creditreform-Auskunft Negativmerkmale, alte Inkassovorgänge oder einen unplausibel schlechten Index ausweist.
Wichtig zur Einordnung: Das 99-€-Schreiben ist ein automatisiert erstelltes, anwaltlich entwickeltes Dokument zum Selbstversand – keine Rechtsberatung im Einzelfall. Für streitige Konstellationen, akute Finanzierungsfälle oder hartnäckige Auskunfteien bleibt das Vollmandat der richtige Weg.
Laden Sie Ihre Crefo-Eigenauskunft hoch und sehen Sie in 60 Sekunden, was weg muss. Kostenlos, anonym, ohne Registrierung – mit Ersteinschätzung der Erfolgsaussichten.
Häufige Fragen zum Start
Woher bekomme ich meine Eigenauskunft? Über meine.creditreform.de oder per Antrag nach Art. 15 DSGVO. Nur die Eigenauskunft enthält die Inkassohistorie und Scoredetails, die Dritte nicht sehen – genau diese Daten braucht der Check.
Kann der Index wirklich steigen? Ja – wenn die Bewertung auf unrichtigen, überholten oder nicht mehr verwertbaren Daten beruht. In unseren Mandaten haben wir Verbesserungen von teils über 100 Indexpunkten erreicht. Ein bestimmtes Ergebnis kann und darf allerdings niemand garantieren.
Was passiert mit meinen Daten? Die hochgeladene Auskunft wird ausschließlich für die Analyse verarbeitet; der Check funktioniert ohne E-Mail-Adresse und ohne Registrierung.
Sie haben Fragen zum neuen Tool oder einen komplexeren Fall? Sprechen Sie uns an – wir sind sieben Tage die Woche erreichbar.