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Trustpilot-Bewertung löschen lassen: So schützen Shops ihren TrustScore

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Für Online-Shops und Dienstleister ist der TrustScore bares Geld: Er erscheint in Google-Treffern und Anzeigen, viele Kunden prüfen ihn vor dem ersten Kauf. Entsprechend hart treffen unfaire Ein-Stern-Bewertungen – und davon gibt es auf Trustpilot besonders viele, denn die Plattform ist bewusst offen angelegt: Bewerten kann jeder, auch ohne Einladung und ohne nachgewiesenen Kauf. Genau diese Offenheit ist zugleich Ihr stärkster Angriffspunkt.

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Kopieren Sie die Bewertung samt Link in den LHR-Bewertungs-Check – in 30 Sekunden sehen Sie, ob sie angreifbar ist. Ohne Anmeldung, ohne E-Mail-Adresse.

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Die Besonderheit von Trustpilot: eine offene Plattform

Anders als Portale, die nur verifizierte Käufer bewerten lassen, kann auf Trustpilot grundsätzlich jeder ein Unternehmensprofil bewerten – auch unaufgefordert und ohne Kaufbeleg. Trustpilots eigene Richtlinien verlangen zwar eine echte, eigene Erfahrung mit dem bewerteten Unternehmen innerhalb der letzten zwölf Monate; bei der Abgabe geprüft wird das aber nicht. Die Folge: Auf kaum einer Plattform finden sich so viele Bewertungen ohne echten Geschäftskontakt – von der simplen Shop-Verwechslung bis zur gezielten Negativ-Kampagne.

Wann muss Trustpilot eine Bewertung löschen?

1. Keine echte Kauf- oder Serviceerfahrung

Der häufigste Fall. Wer nie bei Ihnen bestellt oder Ihre Leistung in Anspruch genommen hat, verstößt gegen die Trustpilot-Richtlinien – und rechtlich gilt: Auf eine begründete Rüge des fehlenden Geschäftskontakts hin muss die Plattform in ein Prüfverfahren eintreten und sich die Erfahrung vom Verfasser nachweisen lassen (vgl. BGH, Urteil v. 9.8.2022, Az. VI ZR 1244/20). Bleibt der Nachweis aus, ist die Bewertung zu entfernen. Ein erstaunlich häufiger Unterfall ist die Verwechslung: Der Kunde eines ähnlich benannten Shops oder eines ganz anderen Anbieters erwischt das falsche Profil – für Ihren TrustScore genauso schädlich, aber sauber angreifbar.

2. Unwahre Tatsachenbehauptungen

„Ware nie geliefert“, „Geld trotz Widerruf nicht erstattet“, „Betrugsshop“, „gefälschte Markenware“ – solche Behauptungen sind dem Beweis zugänglich. Lassen sie sich anhand Ihrer Unterlagen (Versandnachweis, Erstattungsbeleg) widerlegen, besteht ein Löschungsanspruch. Gerade der pauschale Betrugsvorwurf wiegt schwer und ist zugleich gut angreifbar.

3. Schmähkritik und Beleidigung

Auch im E-Commerce gilt: Harte, sachliche Kritik echter Kunden ist zulässig – die reine Herabsetzung ohne Sachbezug nicht.

Fake-Kampagnen und Mitbewerber-Bewertungen

Häufen sich Negativ-Bewertungen auffällig – etwa kurz nach einer Preisaktion, von frisch angelegten Profilen oder mit wiederkehrenden Formulierungen –, spricht vieles für eine koordinierte Kampagne. Gezielte Negativ-Bewertungen durch Wettbewerber oder in deren Auftrag sind nicht nur löschbar, sondern zugleich unlauterer Wettbewerb: Hier kommen über die Löschung hinaus Unterlassungs- und Schadensersatzansprüche direkt gegen den Konkurrenten in Betracht. Dokumentieren Sie Auffälligkeiten (Zeitpunkte, Profilnamen, Formulierungen) – das stärkt sowohl die Löschaufforderung als auch ein späteres Vorgehen im Vollmandat.

Hilft das überhaupt? Trustpilot sitzt doch im Ausland

Ja, das hilft. Dass Trustpilot seinen Sitz in Dänemark hat, steht der Durchsetzung nicht entgegen: Der europaweit geltende Digital Services Act verpflichtet alle in der EU tätigen Plattformen zu einem wirksamen Melde- und Abhilfeverfahren (Art. 16 DSA). Eine juristisch sauber begründete Löschaufforderung verschafft der Plattform Kenntnis im Rechtssinne und löst ihre Prüf- und Entfernungspflicht aus – auf Deutsch und nach deutschem Recht.

Warum nicht einfach selbst melden?

Trustpilot bietet Unternehmen eine Melde-Funktion – ohne juristisch fundierte Begründung und die Wahl des richtigen Löschgrunds bleiben solche Meldungen aber häufig erfolglos, und das Kontingent an „Flags“ ist schnell verbraucht. Hinzu kommt: Das juristische Begründen von Löschaufforderungen kann nach der Rechtsprechung eine erlaubnispflichtige Rechtsdienstleistung sein, die eine Anwaltszulassung voraussetzt (vgl. OLG Frankfurt a. M., Az. 16 U 2/25). Reine Lösch-Dienstleister ohne Zulassung dürfen diesen Teil nicht übernehmen – Fachanwälte schon.

So gehen Sie vor – in drei Stufen

  • Stufe 1 – Kostenloser Check: Bis zu drei Bewertungen samt Link in den LHR-Bewertungs-Check kopieren – Ampel-Ergebnis in Sekunden, geprüft nach Persönlichkeitsrecht und den Trustpilot-Richtlinien, ohne Anmeldung.
  • Stufe 2 – Anwaltliches Aufforderungsschreiben: Bei Erfolgsaussichten machen unsere Fachanwälte den Löschungsanspruch auf LHR-Briefkopf gegenüber Trustpilot geltend – zum Festpreis von 149 € netto je Bewertung (zzgl. USt., nur für Unternehmer i. S. d. § 14 BGB). Sie erhalten eine Kopie. Das Schreiben geht kurzfristig raus; die Plattform reagiert typischerweise binnen Tagen bis wenigen Wochen.
  • Stufe 3 – Vollmandat, wenn nötig: Bei Fake-Kampagnen, Mitbewerber-Angriffen oder hartnäckigen Fällen übernehmen wir das weitere Vorgehen – von der förmlichen Abmahnung bis zur einstweiligen Verfügung. Die bereits gezahlten 149 € werden vollständig angerechnet.

Was kostet es?

Das anwaltliche Aufforderungsschreiben kostet 149 € netto je Bewertung. Ein Erfolgshonorar dürfen Anwälte nicht vereinbaren (§ 49b BRAO) – durch den kostenlosen Vorab-Check beauftragen Sie aber nur, wenn die Aussichten stimmen. Viele gewerbliche Rechtsschutzversicherungen übernehmen solche Kosten ganz oder teilweise.

Häufige Fragen

Die Bewertung betrifft offensichtlich einen anderen Shop – was tun?

Verwechslungen sind ein klassischer Löschgrund: Es fehlt die echte Erfahrung mit Ihrem Unternehmen. Genau das machen wir in der Löschaufforderung geltend – das Prüfverfahren erledigt den Rest.

Jemand behauptet „Betrug“ – wie schnell muss ich reagieren?

Zügig. Der Betrugsvorwurf ist besonders rufschädigend, aber als Tatsachenbehauptung auch besonders gut angreifbar, wenn Ihre Unterlagen das Gegenteil belegen. Prüfen Sie die Bewertung sofort kostenlos und sichern Sie Belege (Versand, Erstattung, Kommunikation).

Wir vermuten einen Wettbewerber hinter den Bewertungen – was geht?

Neben der Löschung kommen wettbewerbsrechtliche Ansprüche direkt gegen den Konkurrenten in Betracht (Unterlassung, Schadensersatz). Das gehört ins Vollmandat – die 149 € je Schreiben werden angerechnet.

Wie lange dauert die Löschung?

Das Schreiben geht kurzfristig nach Beauftragung raus; Trustpilot reagiert typischerweise binnen Tagen bis wenigen Wochen. Eine feste Frist lässt sich nicht garantieren.

Gilt das Angebot auch für Privatpersonen?

Das Online-Paket richtet sich an Unternehmer (§ 14 BGB). Privatpersonen unterstützen wir gern direkt – bitte nehmen Sie Kontakt auf.

Fazit

Gerade weil Trustpilot so offen ist, sind dort besonders viele Bewertungen angreifbar – von der Verwechslung bis zur Fake-Kampagne. Lassen Sie den TrustScore nicht von unzulässigen Einträgen bestimmen. Verschaffen Sie sich zuerst Klarheit:

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