Esport-Wetten – wetten, das geht?

Esportwetten - wetten, das geht?
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Den Reiz des Menschen, Vorhersagen zu treffen, gibt es bereits seit der Steinzeit. Sei es die nächste Jagdbeute oder das Wettertief, die Wettfantasie kennt keine Grenzen.

So wundert es auch nicht, dass Sportwetten, die etwa Ende des 19. Jahrhunderts mit Pferderennen an den Start gingen, nun so populär sind wie noch nie. Der Nervenkitzel mit einer richtigen Vorhersage echtes Geld zu verdienen, macht die Sportpartie umso spannender.

Das ist noch etwas, was der traditionelle Sport und Esport gemeinsam haben. Denn gewettet kann natürlich auch im Esport – oder?

Esport ist weniger vom Glück abhängig

Um Wetten zu platzieren, ist längst nicht mehr der Weg ins Wettbüro notwendig. Der Zugang zu einem Computer oder mobiles Internet ist dafür völlig ausreichend. Genau die Welt, in der sich die Esportler sowieso schon tummeln. Zwar ist der Esportwetten-Markt noch sehr jung, aber sowohl für die verschiedenen Buchmacher (= Wettanbieter) als auch die Tipper sehr reizvoll. 

Denn Esport hat viele verschiedene Spieltitel, mit unterschiedlichen Spielmodi, die alle andere Wettmärkte eröffnen und auf vielen Plattformen übertragen werden. Für die Fans ist es spannender einer Partie beizuwohnen, wenn sie den Nervenkitzel dabei haben, mit ihrem Tipp Geld zu gewinnen. Weil es im Esport keine klassischen Schiedsrichter wie in allen anderen Sportarten gibt, ist die Wette auch weniger vom „Glück“, sondern vom Können des Teams oder des einzelnen Esportlers abhängig. Ist der Tipper selbst in einem Spiel aktiv, kann ihm auch das Studium der Patchnotes beim Wetten helfen.

Viele Wettmärkte dank vieler Spieltitel

Je beliebter das Spiel umso mehr Wettmöglichkeiten gibt es. Die Favoriten sind logischerweise auch die Titel, die auf internationaler Ebene als professionelle Esporttitel gehandhabt werden:

  • Counter Strike (CS)
  • League of Legends (LoL)
  • Dota 2
  • StarCraft
  • Hearthstone
  • Overwatch
  • Rocket League 

Zum Beispiel bei einem der (online) Wettanbietern wie Bet365, Betway oder Tipico, die bereits eine eigene Esportwetten-Abteilung betreiben, registriert (ab 18 Jahren), kann der Spaß auch schon losgehen. Je nach Spieltitel, sind die Wettmärkte unterschiedlich. In der Regel gibt es aber zwei, die zu den Wettklassikern gehören. Die Kategorien drei und vier hängen von dem jeweiligen Spieltitel aber auch vom Buchmacher, der ihn anbietet, ab.

  1. Matchsieger: Bei diesem Klassiker entscheidet sich der Tipper bereits vor Beginn eines Matches für einen Sieger. Hat er richtig getippt, gewinnt er die Wette. 
  1. Turnier- bzw. Gesamtsieger: Der Tipper hat hier die Auswahl an Teams zur Verfügung, die an einem bestimmten Esportturnier gegeneinander antreten und kann sich für eines entscheiden, welches seiner Meinung nach die besten Chancen auf den Turniersieg hat. Je größer die Anzahl der Teams, desto höher und attraktiver die Quoten. Hier besteht auch die Möglichkeit, das Wettkapital über eine längere Zeit zu binden, wenn man sich z.B. für eine Turnierform entscheidet, die über mehrere Monate geht. 
  1. Spezialwetten: Die dritte Kategorie entspringt dem einzelnen Spieltitel und erlaubt, dass auf eine Besonderheit, die sich aus dem Spielmodus ergibt, gewettet werden kann. So gibt es z.B. bei LoL und Dota 2 die Wettkategorie „First Blood“. Die Wette hat gewonnen, wer auf das Team setzt, das den ersten Kill in einem Match erreicht. Bei CS:GO gibt es hingegen das sog. „Handicap“, das dem schwächerem Team z.B. einen Vorsprung von 1,5 Karten gewährt, der zum tatsächlichem Ergebnis dazugerechnet wird. Hat man auf die Handicap-Wette gesetzt, und das andere Team tatsächlich weniger Punkte erreicht, ist die Wette gewonnen. 
  1. Live-Wetten: Wie der Name schon verrät, werden Live-Wetten erst live im Spiel abgegeben. Hier kann sich der Tipper aus dem Verlauf des Spiels für einen Wettmarkt mit seinen starke variablen Quoten entscheiden. 

Achtung bei unseriösen Anbietern

An dieser Stelle steht fest, dass es keine (großen) Unterschiede von Esportwetten zu anderen Sportwetten gibt. Anders als bei traditionellen Sportwetten sollte jedoch nicht vergessen werden, dass der Markt noch jung ist und sich deshalb viele unseriöse Online-Casinos an ihm versuchen. Das Esportangebot findet man nicht bei jedem Wettanbieter, so dass Obacht bei der Wahl des (ersten) Buchmachers geboten ist. Seriöse Anbieter erkennt man daran, dass verschiedene Quoten, Wettmärkte und Gewinnausschüttungen genau beschrieben sind. Bei Willkommensboni und Startgeld sollte hinterfragt werden, ob diese realistisch und nicht zu überzogen sind. Ein Wettanbieter, der das Glücksspiel ernst nimmt, achtet auf den Jugendschutz (Verifizierung des Alters bei der Anmeldung), auf eine übersichtliche und stets aktuelle Website/App sowie einen Supportservice, der bei Problemen weiterhilft. Auch das öffentliche Engagement bzw. Bekennen gegen Wettbetrug unterstreicht die Seriosität des Buchmachers.

Und wenn der Tipper trotz höchster Sorgfalt an ein schwarzes Schaf geraten ist, können LHR-Rechtsanwälte sicher weiterhelfen. Wetten?

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