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LHR berät ARTQEY bei Weltpremiere: Handel mit Designermöbeln als NFTs

© Renderstudios, Köln

Wir hatten die Freude, die NFT-Agentur Artqey bei einem interessanten Projekt zu beraten, bei dem es sich um eine Weltneuheit handeln dürfte.

Sammler können im Rahmen der Sammlung „Fallen Eclipse“ restaurierte Antiquitäten per Non Fungible Token (NFT) erwerben.

Was sind NFTs?

NFTs sind kryptographische Tokens, die auf der Blockchain erzeugt werden.

Bis jetzt werden sie hauptsächlich in der Kunstwelt eingesetzt, um digitale Inhalte zu authentifizieren. Die Einsatzmöglichkeiten sind jedoch unbegrenzt. Einzelheiten dazu auf unserer LHR-Themenseite Non Fungible Tokens: Tweets, Memes und Katzenbilder auf Christie’s? NFT als neuer Trend in der Kryptowelt.

Was haben NFTs mit Designermöbeln zu tun?

Handgefertigte Designobjekte sind von Natur aus einzigartig. Aufgrund der leichten Abweichungen und Unvollkommenheiten sind keine zwei von Menschenhand hergestellten Objekte exakt identisch. In ähnlicher Weise sind NFTs aufgrund ihrer einzigartigen, nicht replizierbaren Funktion im Blockchain-Ökosystem einzigartig. Mit der Verschmelzung dieser beiden Welten – der Verschmelzung des Physischen mit dem Digitalen – erforscht Artqey neue Formen des Besitzes von physischen Designobjekten.

Kollektion „Fallen Eclipse“

Aktuell startet die erste Artqey-Kollektion: „Fallen Eclipse“. In der Kollektion befinden sich antike Möbelstücke aus dem 19. Jahrhundert, hochwertige Einzelanfertigungen, die auf dem Wege des NFT-Handels neue Eigentümer suchen. Artqey verbindet mit diesem Projekt traditionelle Handwerkskunst und hochmoderne Technologie. Sammler können ultraseltene Sammlerstücke in Form von NFTs auf der NFT-Plattform OpenSea erwerben, die eingelöst werden können, um das physische Original zu erhalten. 

Der Vorteil dieses Verfahrens liegt auf der Hand: Der Verkauf bzw. Erwerb eines Kunstgegenstands kann von Raum und (einer bestimmten) Zeit entbunden werden und ohne großen organisatorischen Aufwand ablaufen. Und: Ohne, dass es dazu einer realen Begegnung bedarf. Viele Künstler nutzen bereits diese Vermarktungsmöglichkeit, vor allem solche, die ohnehin internetaffin arbeiten und virtuelle Werke schaffen. Aber auch der klassische Bildhauer, Maler oder Komponist kann vom NFT-Handel profitieren.

Dieser Handel geht so vonstatten, dass der Käufer den NFT kauft und damit die Option auf Aushändigung des damit verbundenen Kunstwerks erwirbt. Übt der NFT-Inhaber seine Option aus, erhält er das Werk, das bis dahin sicher im Artqey-Vault verwahrt wird, und der NFT wird vernichtet; der Token ist eben unmittelbar und eindeutig mit dem Werk verbunden.

Der Sammler kann den NFT jedoch auch behalten und später – hoffentlich nach einer Wertsteigerung – weiterverkaufen.

LHR ist stolzer Eigentümer des NFT „The Collector“

Frei erhältlich sind zurzeit nur noch vier der fünf NFTs. Eines („The Collector„) hat unsere Kanzlei nämlich bereits gekauft.

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