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Was tun bei negativen eBay-Bewertungen?

Bis hierhin und nicht weiterWir möchten zahlreiche aktuelle Anfragen von Onlinehändlern zum Thema “negative eBay-Bewertung” zum Anlass nehmen, auf einen Blogartikel vom Anfang des Jahres 2011 Bezug zu nehmen.

Dort hatten wir darauf hingewiesen, dass gerade nach der Weihnachtszeit in Sachen negativer Bewertungen bei eBay Hochkonjunktur herrscht.

Aber auch zur Zeit reißt der Fragenstrom zum Thema nicht ab.

Daher weisen wir an dieser Stelle nochmals darauf hin, dass Onlinehändler sich negative Bewertungen bei eBay oder auch anderweitige Behauptungen, die unwahr sind, nicht gefallen lassen müssen. Sie sind bei der Durchsetzung ihrer Rechte entgegen einem landläufigen Irrglauben auch nicht den ” Bewertungsrichtlinien” von eBay hilflos ausgeliefert.

Bei öffentlichen Falschbehauptungen, insbesondere wenn sie herabsetzend sind, helfen die ordentlichen Gerichte effektiv und schnell. Zu den Details geht es hier. (la)

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8 Antworten auf „Was tun bei negativen eBay-Bewertungen?“

  1. Andreas sagt:

    Sehr geehrter Herr Lampmann,

    sicher ist es sinnvoll, gegen falsche Bewertungen vorzugehen. Hier stimmen wir überein. Wer aber geht gegen falsche Gefälligkeitsbewertungen vor, welche das Profil aufwerten, aber letztlich nur eine Kundentäuschung sind?

    Viele Grüße

    Andreas

    1. @Andreas Wenn sich das nachweisen lässt, können Mitbewerber gegen solch irreführende Werbung vorgehen.

  2. Andreas sagt:

    @Arno Lampmann
    Sie haben selbstverständlich recht. Dies wollte ich auch nicht in Frage stellen. Nur, wer geht dagegen vor? Wenn überhaupt, dann ein Konkurrenzunternehmen. Ich denke, wir stimmen überein, dass dies im Vergleich zum Vorgehen gegen schlechte Bewertungen kaum geschieht. Insofern herrscht bei eBay m. E. ein Ungleichgewicht zugunsten positiver Bewertungen und damit ein entsprechend verzerrtes Bild mit Blick auf die Reputation der Nutzer.

    1. @Andreas Unser Artikel bezieht sich wohlgemerkt nur auf unwahre Bewertungen. Die müssen mE in jedem Fall verschwinden. Bezüglich “geschönter” Bewertungen besteht natürlich ein Beweisproblem. Andererseits interessiert die Masse der positiven Bewertungen auch keinen wirklich. Kunden lesen sich tendenziell nur die negativen Bewertungen durch. Wenn da dann noch etwas falsches drinsteht, hat der Händler ein Problem, das sich auch nicht mit 50 positiven Bewertungen aufwiegen lässt.

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