Die alberne Abmahnung

Die alberne Abmahnung

© pbnew – Fotolia.com

Es ist schon einige Tage her, dass der Spiegel wieder einmal das Thema Abmahnungen (hier wegen scheinbar belanglosem Bilderklau) beleuchtete und Blogger in Aufruhr versetzte:

“Im Januar mahnten die Betreiber von “Marions Kochbuch” Blogger wegen eines Brötchenfotos ab – auch da betrug der Streitwert ihrer Meinung nach 6000 Euro. […] Nur: Darüber hat nie ein Gericht entschieden. Der Abgemahnte zahlte.”

Wie die Landgerichte Köln oder Hamburg wahrscheinlich entscheiden würden und es regelmäßig in vergleichbaren Fällen tun, haben wir hier bereits besprochen. Der Streitwert korrespondiert exakt mit dem Gegenstandswert aus den Brötchenabmahnungen.

Man mag es albern finden, aber nach geltendem Recht ist die Vervielfältigung und öffentliche Zugänglichmachung von Brötchenbildern (wie der Diebstahl von Brötchen) nun einmal strafbar – was der Spiegel nicht erwähnt. Nicht zuletzt deshalb setzen die Landgerichte mit speziellen Urheberrechtskammern hohe Streitwerte an und finden solche Verstöße auch nicht albern. Das würde selbst dann gelten, wenn es der Urheber – wie vom Spiegel gemutmaßt – auf Urheberrechtsverletzungen anlegt. Wie bei “echtem” Eigentum bleibt es dabei, dass der Urheber sich für seine Rechte nicht rechtfertigen, sie kennzeichnen oder wegschließen muss, damit sie geschützt sind.

Deshalb empfiehlt sich neben dem Blick in den Spiegel immer auch ein Blick in die Rechtsprechung, die man natürlich kritisieren, aber nicht ignorieren darf. Wer auf eine Abmahnung nicht reagiert, der kann kämpfen. Vor Gericht wird er dabei aber wahrscheinlich weniger Chancen haben als in Berlin oder Brüssel. Da spricht man immer mal wieder vom “Schutz des geistigen Eigentums”, findet in manchen Fällen Abmahnungen wegen Verletzung dieses Rechts aber dann auch nicht so gut und versteht irgendwie nicht, warum die Gerichte Gesetze immer so konsequent anwenden müssen.

Bei weiteren Fragen zu Bilderklau im Internet können Sie uns gerne kontaktieren. Wir stehen Ihnen gerne mit anwaltlicher Kompetenz zur Seite.

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54 Antworten auf „Die alberne Abmahnung“

  1. SGM sagt:

    > “Das würde selbst dann gelten, wenn
    > es der Urheber – wie vom Spiegel
    > gemutmaßt – auf
    > Urheberrechtsverletzungen anlegt.”

    Meinen Sie? Ich könnte mir vorstellen, dass gerade im diskutierten Fall irgendwann einer der Abgemahnten sich auf Rechtsmissbrauch berufen wird…

  2. Anonymous sagt:

    Albern? Nicht wirklich. Aber es fängt auch mit “A” an. Abzocken. Das trifft es schon eher. Ich hoffe inständig, dass dieser Unsitte endlich Einhalt geboten wird und man wieder eine respektable Meinung über die Berufsgruppe “Anwälte” bekommt.

  3. Anonymous sagt:

    Leider sieht das Gesetz weder eine Verhältnismäßigkeit noch eine erforderliche schöperische Tiefer voraus. Wenn ich mein Butterbrot fotografiere und online stelle ist das genauso geschützt wie ein Foto, für das ein Künstler 10000 Kilometer reisen und 5 Stunden belichten musste – mit potentiell den gleichen Abmahn- und Lizensierungskosten.

    Bei Texten geht das nicht so einfach, da darf sich nicht mit dem ganzen Körper auf die Tastatur lehnen und behaupten, dass das nun Urheberrechtlich geschützt sei.
    Gerade Rezepte (beschreiben was man getan hat) erfüllen die Tiefe in der Regel nicht, wenn nicht irgendwas Kluges oder Innovatives darin geschieht.

    Für mich ist das reine Abzocke und die Deckelung auf 50 € für Abmahnung ist meiner Ansicht nach überfällig.

    Und um beim Schlusswort zu bleiben: ich verstehe nicht, warum die Gerichte die Gesetze nicht noch konsequenter Umsetzen…

  4. Anonymous sagt:

    Das das Urheberrecht wichtig für jeden innovativen und kreativen „Geist“ ist, ist völlig unbestritten. Das dieses Recht auch durchgesetzt werden muß, wenn Mißbrauch getrieben wird und dadurch Schaden entsteht, ist auch unbestritten.

    Natürlich sind die zahllosen Abmahnungen, die wir im Internet erleben rechtlich gesehen i.d.R. vertretbar. Aber ob es verhältnismäßig ist, muß sich derjenige fragen, der da abmahnt – und ich meine dabei nicht den Anwalt.

    Das der Anwalt ein hohes Interesse an diesen Abmahnungen hat, kann ich als Ökonom unmittelbar einsehen.

    Aber eine Website die nur noch durch Ihre Abmahnungen Reden von sich macht, ist -vorsichtig gesagt – sehr unsympatisch. Wer auf solchen Webseiten Werbung schaltet, muß darüber nachdenken, ob das Image ihm nicht schadet.

    Wenn man dann bedenkt, dass man diesen „fiesen Bilderklau“ auch positiv nutzen könnte, indem man die Bilder mit der eigenen Internet-Adresse versehen würde. Dann würden alle „Bilder-stehlenden-Blog’s, Foren und privaten Homepages“ sogar noch kostenlos Werbung für den Urheber machen. Also – ich kann dieses Verhalten nicht verstehen und ich denke man sollte diese Seiten einfach meiden.

  5. Emma sagt:

    wer solchen elan in den umstand urheberrechtsverletzungen legt, sollte in der tat boykottiert werden, dafür habe ich überhaupt kein verständnis. erzeuge ich selber etwas und wird es kopiert/plagiert, sehe ich das als kompliment. weshalb sollte jemand, was ich online verbreite, nicht weiterverwenden?
    ich werde um sämtliche webseiten, rezepte und kochbücher von marion und co einen grossen bogen machen, nicht weil ich deren fotos ect. nicht kopieren darf (diesbezüglich hatte ich keine ambitionen) sondern weil es für mein verständnis schlicht kleingeistig und krämerseelenhaft ist – und wie schon erwähnt – äusserst unsympatisch.

  6. Anonymous sagt:

    Hallo,

    ich finde ebenfalls das die angesprochene Seite darauf gezielt ausgelegt ist. Wenn sie, wie sie sagen nur nicht wollen das die Bilder und Rezepte nicht kopiert werden dürfen, dann können sie sich einfach “schützen” wie durch ein Wasserzeichen im Bild oder anderen Technischen Blockaden zumindest dem “gemeinen” Webmaster den Bilderklau erschweren. Die Rezepte könnten als BILD ausgegeben werden, somit ist ein Textklau nur durch abtippen zu realisieren.

  7. Anonymous sagt:

    Abgesehen von der Tatsache, das die Bildchen eher dem Amateurbereich zuzuordnen sind (die Page des Webmasters spricht Bände), liessen sich alle Bilder leicht mit einem Digimarc-Wasserzeichen schützen. Grade, weil man das nicht tut, stellt sich die Frage, ob hier eine wunderbar einfache und für Kanzlei wie Mandant lukrative “Falle” gebaut hat, in die anscheinend genügend tapsen, die der Thematik unsicher sind. Als Kommunikations-
    fachmann sehe ich hier eine eindeutige Abzockabsicht. Für diese Amateurbildchen und in jedem mittelmäßigen Kochbuch nachles-baren Texte könnte man eine Pauschale von EUR 50 verlangen und gut wärs. Alles andere ist kleinkariert, spiegelt ab die Einstellung der Betreiber wider.

  8. Anonymous sagt:

    einfach nur Abzocke …

  9. Anonymous sagt:

    http://www.daserste.de/plusminus/beitrag_dyn~uid,p6asfy28zta9x7pj~cm.asp

    “Ein Internet-Kochbuch mit Tücken?
    Die Fotos stammen von Folkert Knieper. Zusammen mit seiner Frau Marion hat er ein Internet-Kochbuch erstellt und mit den Fotos illustriert.

    Neben Jens und Anja R., so schätzt man, wurden bisher schon Hunderte von anderen Internet-Nutzern abgemahnt. Vor dem Hamburger Landgericht klagt Knieper gegen den Betreiber eines Internet-Forums, dem ein Teilnehmer Fotos von Knieper ins Forum gestellt hatte – von Brötchen und Brezeln. …”

  10. anbucco sagt:

    Der Sachverhalt ist doch ganz einfach und auch für schlichte Gemüter verständlich: es liegen Urheberrechtsverletzungen vor. Nur weil eine Seite erfolgreich ist, heißt das noch lange nicht, dass das Urheberrecht ihre Inhalte nicht schützt. Ich kann die Inhaber gut verstehen. Wenn man irgendwo ein Foto das man selbst gemacht hat im Internet entdeckt und den Nutzer bittet es zu entfernen wird man meist dumm angemacht, muss noch ein paar Mails hinterherschicken und vielleicht wird es dann entfernt. Irgendwann verliert man die Lust und gibt das Ganze an einen Anwalt weiter.

    Leichter Zugang erlaubt noch nicht den Bilderklau ;-)

  11. Anonymous sagt:

    … sagt der Schwager …

  12. Anonymous sagt:

    Wes Geistes Kinder da am Werke sind, verdeutlicht die Abmahnung, die ein Blogger von den Kniepers/deren Anwalt bekam, weil er einen Screenshot von einem Plusminus-TV-Beitrag in seinen Blig stellte. Wohl gmerkt, nicht die ARD, bei der die Rechte an PlusMinus liegen, sondern die Kniepers bzw. der honorargeile Anwalt mahnte ab. Ein Blick auf die privateren Seitenh, die hingter dem “Kochbuch” liegen offenbart die ganze schöpferische Fülle der Familie. Hier hat der kleine Knipser endlich sein Perpetuum-Abmahnulus gefunden….

  13. Christian sagt:

    … Urheberrechtsverletzungen und Abmahnungen mit einem Streitwert von Euro 8600 für 3 Fotos entbehren jeglicher Grundlage. Darum geht es eigentlich bei den Diskussionen, nicht um die Verletzung des Urheberrechts. Aus diesem Grund kommt auch der Verdacht auf, dass sich hier das Ehepaar Knieper und die Anwälte schlicht einen bequemen Nebenverdienst aufbauen wollen.

    Christian

  14. Anonymous sagt:

    Guten Tag ! Nach einem Bericht im WDR schlage ich vor, dann ist der vielleicht unsinnige Vorwurf bzgl. Abzocke vom Tisch, daß Sie die Beträge einer eigens zu gründenden “Initiative zur Schulung besseren Rechtsempfindens” stiften !? Dann ziehe ich sofort den Hut vor Ihnen und empfände es als abwegig, die satten Einnahmen von ahnungslosen Hobby-Webbastlern zu kritisieren. Was halten Sie darüberhinaus davon, den Hinweis auf “kostenlose Rezepte mit Foto” so zu ändern, daß keine Mißverständnisse mehr entstehen. Ist das nicht in Ihrem Interesse ?
    Frdl. Gruß, T.Schröder

    PS. Nein, ich gehöre nicht den denjenigen, die abgemahnt wurden, mich interessiert die Sache

  15. RAe Lampmann, Haberkamm & Rosenbaum sagt:

    Auf den letzten Kommentar hin möchten wir der Ordnung halber darauf hinweisen, dass wir marions-kochbuch nicht vertreten. (la)

  16. Anonymous sagt:

    Ahnungslosen Privatleuten vier- oder fünfstellige Beträge aus der Tasche ziehen zu wollen, obwohl kein nennenswerter Schaden entstanden ist, geht am Sinn und Zweck des Gesetzes vorbei und ist nach landläufiger Meinung Abzocke oder Rechtsmißbrauch.
    Es wird Zeit, daß man die Kosten der Abmahnung vom Streitwert trennt und auf ein gesetzlich festgelegtes Maß begrenzt, welches das Versenden eines Textbausteins deckt.
    Die Höhe sollte aus meiner Sicht einen zweistelligen Betrag nicht übersteigen.
    Ich fände es sogar wünschenswert, wenn die erste Abmahnung kostenfrei erfolgen muß und formlos erfolgen kann. Damit wäre Mißbrauch beseitigt.

  17. Anonymous sagt:

    Gruß! Netter Blog hier…

    Wenn man sich (mit diesem und ARD-Vorwissen) deren Seite mal genauer ansieht, reicht eigentlich schon der aus dem Impressum wegverlinkte (!) Urheberrechtshinweis, dann wird schon ziemlich schnell alles klar, woher und wie stark der Wind weht. “Wir haben’s ja versucht, aber die Webmaster haben nie auf uns gehört! Jetzt langst uns und dafür müssen alle Gesetzlosen in unsere Tasche bluten…”

    Die Seite ist toll, die Bilder sind der Hammer (absichtlich), viel Geschwafel bei den Rezepten und dort auch wieder extra Formulierungen verwendet, die recht eigentümlich sind (feinkrümelig anbraten ;o). Damit sich das alles auch schön leicht wiederfinden lässt.

    Super Seite, super Inhalt – nur mir wird ganz übel von solchen Betreibern, da brauche ich dann auch keine Rezepte mehr…

    Ist ja wie bei schlechtem Wetter einen Regenschirm auf die Parkwiese legen, sich im Gebüsch verstecken und sobald jemand den Schirm nimmt und aufspannt, dann mit “Dieb! Dieb!” rausgesprungen kommen, die Bullen holen und rigoros Anzeige erstatten. Ach ist das alles mies!

    Ein Armutszeugnis für uns (ist das ein deutsches Phänomen oder grassiert das weltweit?) Aber Menschen sind nunmal schlecht.

    In meinem Staat würde ich Sie anklagen, Herr Knieper, wegen niederträchtiger Verführung! ;o)

    Diese ganzen Abmahn-Hyänen aktivieren wirklich meine niederen Instinkte. Hoffentlich wird dem Berufsbild “Abmahner” endlich mal staatliche Einhalt geboten. Gute und plausible Vorschläge gibt’s hier ja.

    Sorry für Langtext, aber right time, right place & wrong people (und hoffentlich hab’ ich nicht irgendjemandem sein Wort geklaut…)

    Schön’ Tach,

    Stephan.

  18. Anonymous sagt:

    Ich verstehe die ganze Aufregung nicht. Bereits seit den Umtrieben eines gewissen Freiherrn ist doch hinlänglich bekannt, dass Urheberrechtsverletzungen im Internet strengstens abgemahnt und verfolgt werden. Insofern darf natürlich das kopieren und benutzen von Bildern aus Google ziemlich naiv angesehen werden. Ich jedenfalls würde mich hüten, irgendwelches Fremdmaterial auf meiner Homepage zu verwenden, wenn ich nicht ausdrücklich die Genehmigung dazu habe.
    Man mag dem Streitwert gegenüber stehen wie man will, aber wer 1 Euro von Oma Trude klaut ist genauso ein Dieb wie einer, der sich 1 Million aus der Bank stiehlt. Nur wird man im Internet leichter gefunden… ;-)

    Zur Kochseite: Ich selbst nutze diese relativ gern und kopiere mir für meine eigenen Unterlagen schonmal das eine oder andere Rezept. Genau das ist nämlich kostenlos möglich. Der Argumentation der Vorredner folgend, könnte ich dann aber sicher ruhigen Gewissens aus meinen gesammelten Rezepten irgendwann mal ein dickes Buch binden lassen und dieses zum Kauf anbieten. Rezepte haben ja keine schutzwürdige geistige Höhe und die paar Brötchenbilder… pah. Stand ja eh da, dass das alles kostenlos sei… Ich möchte die Gesichter von genau den Leuten sehen, wenn sie sich die Mühe gemacht hätten und plötzlich ein anderer die Lorbeeren erntet.

    Was begrüßenswert ist, wäre natürlich ein gewisser Deckelbetrag bei Geringfügigkeit. Trotzdem gilt hier wie überall: Unwissenheit schützt vor Strafe nicht.

    Ach ja, ich bin mit dem Seitenbetreiber weder verwandt, verschwägert, befreundet etc.

  19. Anonymous sagt:

    wurde eigentlich von den brötchen vorab die einwilligung geholt, dass sie abgelichtet und veröffentlicht werden ? (oder im zweifel von dem zuständigen bäcker)

    also wenn es sich hier nicht um vorsatz handelt, versteh ich die welt nicht mehr…

    weshalb sind denn z.b. plattenfirmen beim illegalen download von musik so machtlos ?

    ist denn musik weniger wert, als ein bild von einem brötchen ?

    ein verwirrter musikproduzent

  20. Anonymous sagt:

    Kürzlich hat das Fernsehmagazin ct’ über die Machenschaften des Paares Knieper berichtet. Allein nur die Fotos sind so platziert, dass sie von Suchmaschinen sofort gefunden werden und tausende anderer Bilder weit hinter sich lassen. Gibt man auf der Suche nach solchen Bildern bspw. “Tomate” oder “Paprika” ein, dann sind es Kniepers Bilder, die als erstes angezeigt werden. Das bedeutet, dass viele Gelegenheitssurfer sich die ersten Bilder nach einer solchen Suche schnappen und verwenden. Das ist rechtlich nicht in Ordnung, aber offensichtlich vom Fotografen gewollt.
    Knieper legt es auch darauf an, dass die Webseite und damit die Fotos schnell gefunden werden. Das ist ja auch sein Recht, aber hier werden Köder ausgelegt und durch die Verwendung des Wortes “kostenlos” wird impliziert, dass die Rezepte und die Fotos kostenlos seien. Tatsächlich ist aber nur das Lesen der Rezepte und das Betrachten der besagten Fotos kostenlos. Das braucht ja nicht extra erwähnt zu werden, denn wenn dies kostenpflichtig wäre, dann hätte Knieper doch einen anders gearteten Zugang zu seiner Webseite geschaffen, um sich das Lesen und Betrachten bezahlen zu lassen.
    Alles in allem kann man durchaus der Meinung sein, dass das Paar Knieper gut an den Abmahnungen verdient und die Webseite alleine zu diesem Zweck besteht und betrieben wird.

  21. Anonymous sagt:

    Auch wenn das Thema schon etwas älter ist , ich bin gerade erst darüber gestolpert und finde es ehrlich gesagt übertrieben , jemanden zu “verklagen” weil er/sie ein Bild von Brötchen gemobst hat !

    Einen Beliebtheitspreis wird das betreibende Ehepaar sicherlich nicht bekommen , mir sind sie einfach unsympatisch und ich werde die Seite meiden und auch bestimmt nicht weiter empfehlen !

    Gibt genug andere Seiten mit Rezepten und ob die nun vom Bär mit dem Schießgewähr sind oder von Oma Kätte ist mir egal .

    Wenn die nicht möchten , dass sich jemand mit ihren Rezepten brüstet , dann sollten sie Seite nicht zur Verfügung stellen und lieber als Kochbuch verkaufen .
    Dann brauchen sie auch niemanden zu verklagen um an Geld zu kommen …

    MfG

  22. Anonymous sagt:

    Das was die da machen ist absolute Abzocke und sollte nur boykottiert werden.Es ist angeblich eine Mail im Umlauf wo dazu aufgerufen wird und selbst die Betreiber haben gegen Rechte verstossen und werden bald ebenfalls Post erhalten.

  23. Anonymous sagt:

    Da der Rechteinhaber so auf seine Rechte pocht, sollte er auch alles tun um sein geistiges Eigentum zu schützen. Nach dem deutschen Recht ist jeder gehalten, durch sein mitwirken Straftaten zu vermeiden (z.B. PKW unverschlossen auf der Strasse stehen lassen verleitet zum KFZ-Diebstahl). Der Seiteninhaber hat aber wohl bewusst den Rechtsklick zum kopieren der Inhalte nicht deaktiviert. Zum anderen ist der gesamte Server so offen, dass es eine Leichtigkeit ist, die komplette HP zu kopieren. Ich bin genauso wie die einschlägigen Reportagen zum Domaineinhaber der Meinung, dass es eine gewollte Abzocke ist. Hier sollte mal ein Richter entsprechend handeln.

  24. Anonymous sagt:

    also soweit ich mich erinnern kann hat meine Oma einige dieser Rezepte schon vor 50 Jahren gekocht, wie sie mir selbst gesagt hat. Komisch eigentlich… Vielleicht sollte meine Oma auf Urheberechtsverletzung klagen.

  25. Anonymous sagt:

    Hallo – Ich bin Profi -Fotograf!
    Alles was hier zum Urheberrecht gesagt wurde ist vollkommen richtig und legitim – allerdings – beim Streitwert habe ich so meine Probleme – also ein Brötchenfoto in einer Top-Qaualität würde bei mir als in der Handwerkskammer eingetragener, steuerzahlender Profi-Fotograf max. 100 € kosten in Top-qualität – in High End Auflösung fix und fertig bearbeitet – mit dem Foto kann der Kunde dann ein Werbeplakat drucken lassen. Wie man dann einen Streitwert bei 5 Brötchenfotos von 2600€ kommt ist mir schleierhaft. Der erste Schriftverkehr eines Anwalts ( bevor es zu einer Verhandlung kommt) ca. 100 € – gibt nach dem Riesen Adam 600 € für Fotos in Internet-Qualität – für sonst nichts zu gebrauchen! Wo kommen da die 2000€ Rest her. Wobei ich Urheberrechtsverletzungen als Fotograf ausdrücklich ablehne und genau wie der Herr als geistigen Diebstahl bezeichne – allerdings mit solchen Abmahnungspreisen komme ich nicht klar!

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