Die Seite Im Namen des Volkers hat jetzt ein Impressum

Das steht zwar nicht dort, wo man es für gewöhnlich vermuten würde, aber hier ist es. Die dazugehörige Webseite steckt allerdings zurzeit in “Wartungsarbeiten”.

Ich bin gespannt, wie lange diese Wartungsarbeiten dauern und ob Herr Burschel nach deren Fertigstellung weiter so entspannt bloggt, wenn er nun dort mit voller Identität hinter seinen geistigen Ergüssen stehen muss.  Auch wenn man Udo Vetter und den lawblog nicht mag: Der bürgt wenigstens mit seinem Namen für seine Beiträge… (la)

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32 Antworten auf „Die Seite Im Namen des Volkers hat jetzt ein Impressum“

  1. egal sagt:

    Wozu diese Schadensfreude? Die deutsche blawger-Szene hat jetzt ein gutes Blog weniger. Kein Grund zum Jubeln.

  2. RA JM sagt:

    Auch wenn man Ballmann und sein Blog nicht gemocht haben sollte – Muss man denn nachtreten?

  3. Lampmann, Haberkamm & Rosenbaum sagt:

    Für mich haben Äusserungen immer nur insoweit einen Wert, wie sich deren Urheber damit identizifiert. Anonymen Äusserungen bzw. BLOGS weine ich daher keine allzu großen Tränen nach.

    Die Schadenfreude, die sie zu erkennen glauben, bezieht sich aber nicht darauf, dass der BLOG jetzt wahrscheinlich schliesst, sondern darauf, dass, wenn der BLOG schliesst, dies wahrscheinlich an der Angst Burschels davor liegt, für seine Äusserungen in Zukunft mit aller Konsequenz gerade stehen zu müssen. Eben genauso, wie jeder seriöse Blogger das auch tun muss.

    Herr Burschel hat ausserdem bezüglich des Imrpessums nie wirklich zugegeben, weshalb er dies nicht bereithält, sondern behauptet, er würde sonst wegen Rechtsrat angegangen, den er als Richter nicht erteilen dürfe.

    Man darf auch den Anlass des Streits nicht vergessen. Herr Burschel hat sich nicht nur nicht geoutet, sondern aus “der Deckung heraus” fröhlich fremde Inhalte verwendet und Namen genannt, dass es nur so krachte. Die Werbemaschinerie, die auf der Seite lief, ist da nur das Sahnhäubchen auf allem.

    Ballmann war vielleicht gerade deshalb so unterhaltsam, weil dort eine Show geboten wurde, die aufgrund ihrer Anonymität oft Grenzen überschreiten konnte und deshalb oft interessanter war, als andere Veröffentlichungen. Wenn das nicht mehr geht, weil der Verfasser bekannt wird, finde ich das bezeichnend.

    IMHO kein anerkennungswürdiges, ehrliches Projekt. Ein solches betreibt Herr Vetter mit seinem (streitbaren) lawblog aber in jedem Fall.

  4. Simon sagt:

    Sehe ich auch so. Wobei man das Argument auch umdrehen kann: Der Unterschied zwischen der Familienrechts-Sektion des Beck-Blogs und “Ballmann” illustriert anschaulich, wieviel kreative (und sonstige) Energie Anonymität freisetzen kann – bzw. wie “einschüchternd” es in manchen juristischen Kreisen ist, mit dem eigenen Namen für Internetinhalte einstehen zu müssen.

  5. In der Sache stimme ich ja zu, was das hinter den eigenen Aussagen stehen angeht. Aber muss man deshalb den Namen im Klartext veröffentlichen? Und während UV vielleicht einen kleinen Grund hat, egal ob gerechtfertigt oder nicht, warum müssen andere erst recht den Namen veröffentlichen, ohne Sinn, ohne Grund?

  6. Michael sagt:

    Das ist der ultimative Beweis! Juristen haben kein Stil, Juristen sind nicht Gesellschaftsfähig, sie können sich einfach nicht benehmen. Juriosten sind nicht gerade intelligent, nein sie sind eher wie die Krähen. Totengräber haben mehr Ehrgefühl als Anwälte.
    Schade um Ballmanns Blog. Es war amysant, es war ein bischen Kult, nun ist es jedoch personalisiert und daher nicht mehr öffentlichkeitsfähig.

  7. Lord sagt:

    Auch ne Gelegenheit meinen RSS-Ordnder aufzuräumen; nach der Auslistung vom Lawblog nun auch das LBR…..

    Ich finde ein unabhängiges Richterblog allemal besser als die Selbstbeweihräucherung eines geldgeilen Anwalts – oder wie war das mit der Markeneintragung und folgender Abmahung eines anderen Blogs? Nur dumm, daß Lawblog nun keine Marke mehr ist. Anwälte sind in meinen Augen genauso glaubwürdig wie Politiker….

    Ob UV nicht der Streisand-Effekt noch auf die Füße fällt??? Sollte ich jedenfalls in Düsseldorf mal nen Rechtsverdreher benötigen – wen ich NICHt beauftrage weiß ich ja nun…
    Dann lieber weiterhin meinen Strafverteidiger aus Leipzig; der hat nicht mal nen Internetauftritt und widmet seine Zeit nur seinen Mandanten. Und das von morgens um 6 Uhr bis abends….

  8. egal sagt:

    Der geforderte Zwang zur Offenbarung wie sie hier “Lampmann, Haberkamm & Rosenbaum” (seltsamer Familienname? Pseudonym?), um die Ernsthaftigkeit des Gesagten erst herzustellen, ist doch lächerlich. Große Weltliteratur wurden unter Pseudonym geschrieben; sind sie deswegen schlechter oder nicht ernstzunehmen?

    Wer das blog halbwegs gelesen hat, wusste ziemlich genau, welche Typ von Mensch da schreibt: typischer alt-linker SPD-Stammwähler (Geburtsjahr 1950 bis 1965) mit bürgerlich-liberalen Einschwenk, typischer süddeutsche-Leser. Region RLP-Hessen. Fehlt eigentlich nur der gepflegte Vollbart. Und das alles ohne die Nennung eines Namens.

    Reicht das nicht für die Einschätzung eines Menschens oder müssen doch zwingend Name und Geburtsdatum offenbart werden, damit man hübsch jede Äußerung zuordnen kann? In Zeiten der unautorisierten google-Massenspeicherung finde ich die Forderung nach totaler Profilbildung via Suchmachinen sogar für gemeingefährlich. Datensparsamkeit ist immer noch ein Grundmotiv für die Existenz des BDSG.

    Sofern für eine fachliche Diskussion die Namensnennung nötig ist (es gibt ja viele Namensgläubige Juristen, die sich nicht der Kraft des Arguments, sondern die des Namens bedienen), wird sicherlich “ballmann” entsprechend sich offenbaren bzw. unter seinem Namen schreiben; aber bei so etwas unverbindlichem wie einem Freizeitblog? Nicht mal der Gesetzgeber fordert hier im Rundfunkstaatsvertrag die Namensnennung…

    “sondern behauptet, er würde sonst wegen Rechtsrat angegangen, den er als Richter nicht erteilen dürfe. ”

    Wenn man überlegt, wie häufig hier bei Jurablogs manche Anwälte ihren Frust loslassen mit “kostenlosen” Anfragen genervt zu werden, ist dies ja durchaus nachvollziehbar.

    “Die Werbemaschinerie, die auf der Seite lief, ist da nur das Sahnhäubchen auf allem.”

    Ich hab zumindest nichts gesehen, weder die google werbung noch die youtube-videos. Offenbar sind die wenigsten Juristen fähig, nervende Werbung auszufiltern lassen im Browser…

    “wenn der BLOG schliesst, dies wahrscheinlich an der Angst Burschels davor liegt, für seine Äusserungen in Zukunft mit aller Konsequenz gerade stehen zu müssen.”

    Schadensfreude wegen der zu erwartenden Repression eines anderen zu haben offenbart ja ganz gravierende charakterliche Untiefen… mehr fällt mir dazu auch nicht mehr an.

  9. Torsten sagt:

    Ein Anwalt kann auf seiner Webseite / in seinem Blog auch nicht alles äußern, was ihm vielleicht auf der Zunge liegt. Zwar gilt die Meinungsfreiheit, aber nur im Rahmen anderer gesetzlicher Regelungen. Ein Anwalt hat sich im Hinblick auf berufsrechtliche Regeln ebenfalls Zurückhaltung aufzuerlegen. Im übrigen kann ein Anwalt wegen der Schweigepflicht – die im übrigen auch für Richter gilt – auf seinen Webseiten nicht so offen über seine Fälle sprechen, daß den Beteiligten oder Dritten eine Identifizierung möglich ist.

    Aus urheberrechtlichen Gründen darf ein Anwalt nicht einfach fremde Inhalte, Fotos, Videos übernehmen. Auch das gilt für Richter. Aus berufsrechtlichen Gründen darf ein Anwalt seine Webseite nicht mit fremder Werbung zupflastern. Da die Webseite hierdurch im übrigen “geschäftsmäßig” wird (wozu eine Gewerbsmäßigkeit gar nicht erforderlich ist, wie Herr Burschel offenbar meinte), gilt auch die Impressumspflicht.

    Über all das glaubte sich Herr “Ballmann” offenbar hinwegsetzen zu dürfen. Man könnte den Eindruck gewinnen, daß Herr B. mit nicht wenigen älteren Amtsrichtern die Neigung teilt, sich mitunter für unantastbar und unfehlbar zu halten. Wer in der Art von Herrn “Ballmann” blogt, muß auch mit seinem Namen dafür einstehen. Der Gesetzgeber wollte, daß jemand für den Inhalt solcher Webseiten verantwortlich gemacht werden kann. Dies dürfte erst recht dann gelten, wenn jemand nicht als Privatmann publiziert, sondern das Amt des Richters für sich in Anspruch nimmt; zumal als Direktor eines Amtsgerichts.

    So oft wie Herr Ballmann Beiträge in seinem Blog veröffentlicht und auf Leserkommentare geantwortet hat (eigentlich täglich und zu jeder Zeit zwischen 8.00 und 20.00 Uhr), kann das schlechterdings kaum nur von zu Hause aus gelaufen sein.

    Diejenigen, die einen Richterblog vermissen, sollten sich erst einmal Gedanken darüber machen, ob und inwieweit ein solcher Blog überhaupt mit Rechtsvorschriften vereinbar ist. Daß Herr B. offenbar meint, seine Seite ganz offen unter seinem Namen nicht mehr betreiben zu können, ist doch bezeichnend.

  10. operation mikado sagt:

    ist es nur zufall? oder was spielt sich wirklich hinter den kulissen der disputierenden blogger ab?

    eine kleine analyse, die zu einem kuriosen ergebnis führt:

    – es sind drei (vielleicht auch vier) personen an dem sachverhalt beteiligt = 1. udo vetter 2. (der meiner meinung nach imaginäre) richter ballmann 3. Kanzlei Hoenig Berlin (trat als inhaber der seite “richter-ballmann.info” auf den plan)

    – schaut man auf den untenstehenden link, so entsteht eine verbindung zwischen udo vetter und der, hinter der seite “richter-ballman.info” stehenden, kanzlei hoenig berlin!!!!! unfassbar!!!!!!!

    http://www.kanzlei-hoenig.de/service/weblogs/uebersicht.html

    => auf der nicht mehr existierenden seite http://www.mikado-fahndung.de bloggten der kanzleiinhaber carsten r. hoenig und udo vetter zusammen!!!!!!!!

    Zitat:
    “Mikado-Fahndung
    Ein weiteres Weblog beschäftigt sich mit der Frage der Rechtmäßig einer Fahndungsmaßnahme der Staatsanwaltschaft Halle. In diesem Blog schreiben die Rechtsanwälte Carsten R. Hoenig und Udo Vetter, dem Autor des “lawblog “.”

    – bei einer modifizierten suche in google bekommt man fragmente der entfernten seite “www.mikado-fahndung.de”, in denen udo vetter ebenfalls im impressum aufgeführt ist.

    http://www.google.de/search?hl=de&client=firefox-a&rls=org.mozilla:de:official&tbo=1&q=www.mikado-fahndung.de%20impressum%20udo%20vetter&tbs=sts:1&ei=GTB8S7b9HMqOsAb7qImQBQ&sa=X&oi=tool&resnum=6&ct=tlink&ved=0CC8QpwU

    sehr geehrter herr vetter,

    sie sind der einzige der zu diesem, doch etwas interessanten umstand, aufklärung leisten kann.

  11. HansFranz sagt:

    Herr Lampmann, Haberkamm & Rosenbaum, interessante Ausführung.

    Nur wer von Ihnen, Herr Lampmann, Haberkamm & Rosenbaum, schreibt jetzt eigentlich?

    und dann würde ich gern noch von Ihnen Mehreren (also von jedem von Ihnen im Einzelnen) wissen, was Sie unter “ehrlich” und “anerkennungswürdig” verstehen. Wer bestimmt nach welchen Kriterien was ehrlich und anerkennungswürdig ist? Sie Mehrere? oder nur einer von Ihnen und wenn ja welcher?

    Ist Ihr Blog eigentlich eine Stufe hochgefallen, nachdem der Ballmann-Blog gelöscht war?

    Fragen über Fragen…

    Hony soit…

    HansFranz

  12. HansFranz sagt:

    ach ja – sorry – “Frau” ist ja auch vertreten.

    also Damen und Herren Mehrere…

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