Die leere Schufa-Drohung

Ebenso beliebt wie die derzeit in aller Munde liegende GEZ ist die Schufa, die auch allen nützt. Ihr Zweck ist (unter ganz anderen) der “Schutz der Verbraucher vor Überschuldung”. Die Angst vor einem Schufa-Eintrag ist ein beliebtes Druckmittel – besonders bei “Gläubigern”, die ein Druckmittel brauchen, wie den so genannten “Abo-Fallen“.

So liest man in den Massenmahnungen dieser zweifelhaften Dienste oft den Satz:

“Wir werden nun ein Inkasso-Büro einschalten. Dadurch entstehen Ihnen weitere Kosten und gegebenenfals weitere Nachteile wie z.B. ein negativer Schufa-Eintrag”.

Das ist wahrscheinlich aus mindestens zwei Gründen gelogen. Erstens wird das Inkassobüro kaum Vertragspartner der Schufa sein. Zum anderen braucht man für die Übermittlung der Daten an die Schufa die Einwilligung des Kunden. Aber man kann es ja mal probieren. (zie)

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2 Antworten auf „Die leere Schufa-Drohung“

  1. Peter sagt:

    Interessant. Gibt es eine Schwelle, ab der auch ohne Zustimmung des Kunden ein Schufaeintrag entsteht? z.B. Mahnbescheid, eidesstattliche Erklärung, Insolvenz?

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