Der Papst im hü und hott

kein Kommentar

Nachdem der Papst eine einstweilige Verfügung gegen die Titanic erwirkt hatte (wir berichteten) nimmt er nun den Antrag zurück. So ist es auf der Seite der Deutschen Bischofskonferenz zu lesen.

Der große Redaktionsausflug der Titanic zur mündlichen Verhandlung vor dem Landgericht Hamburg fällt also aus. Möglicherweise ist dem heiligen Stuhl der Medienrummel um die Angelegenheit über den Kopf gewachsen.

Streisand-Effekt

Der Papst scheint in den Strudel des Streisand-Effekts geraten zu sein. Ziel der Einstweiligen Verfügung war es, die Veröffentlichung und Verbreitung des kompromittierenden Papstbildes zu unterbinden. Das Ziel wurde erreicht – allerdings mit dem unangenehmen Nebeneffekt, dass überall über das Verbot berichtet wurde, meist mit geschwärzten Papstfotos. Es ist äußerst fraglich, ob das Foto ohne Einstweilige Verfügung eine solch hohe Popularität erreicht hätte.

Solch Werbung dürfte ganz im Sinne der Titanic sein. (ro)

(Bild: © WoGi – Fotolia.com)

Gefällt Ihnen der Artikel? Bewerten Sie jetzt:
( Noch keine Bewertungen )

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Ihr Kommentar erscheint erst nach einer automatischen Spam-Prüfung anhand Ihrer E-Mail-Adresse sowie einer weiteren manuellen Überprüfung durch unseren Administrator. Bitte beachten Sie unsere Datenschutzerklärung.

* Pflichtfelder

2 Antworten auf „Der Papst im hü und hott“

Erfahrungen & Bewertungen zu Lampmann, Haberkamm & Rosenbaum Focus Medienrecht Focus Medienrecht

Sie benötigen weitere Informationen oder möchten mehr über unsere Rechtsgebiete erfahren?

Kontaktieren Sie uns