Beschwerde

Bei der Beschwerde handelt es sich um ein Rechtsmittel (s. Rechtsmittel). Die zivilrechtliche Beschwerde führt dazu, dass gerichtliche Entscheidungen oder Maßnahmen in der nächsthöheren Instanz überprüft werden. Beschwerden gegen Urteile sind nur ausnahmsweise zulässig.

Man unterscheidet die sofortige Beschwerde von der Rechtsbeschwerde. Erstere ist dann zulässig, wenn ohne mündliche Verhandlung entschieden wurde oder diese ausdrücklich zugelassen ist. Es gilt grundsätzlich eine Notfrist von zwei Wochen zur Einlegung der sofortigen Beschwerde. Die Rechtsbeschwerde ist dann zulässig, wenn die Rechtssache grundsätzliche Bedeutung hat, die Fortbildung des Rechts dies erfordert oder die Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung betroffen ist.


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