Stromberg macht ohne BBC-Konzept weiter

Ein Schmunzeln war es schon wert, als ProSieben seinerzeit stur behauptete, Stromberg-Autor Ralf Husmann habe die Idee zu der grandiosen Serie gehabt. Kameraeinstellungen, Handlungsstränge und Figuren mussten jedem sehr bekannt vorkommen, der “The Office” gesehen hat. Tatsächlich hatte man sich um etwaige Rechte offensichtlich nicht geschert und erst in der zweiten Staffel (im Abspann) auf das noch einen Tick bessere Original aus England verwiesen.

Wie Office-Erfinder Ricky Gervais auf seiner Seite verlauten lässt, hat man sich mit den Stromberg-Machern “geeinigt”, so dass die BBC wohl schließlich ihre Lizenzkosten für die gelungene deutsche Kopie vereinnahmt hat: “Das sieht den Deutschen gar nicht ähnlich, einfach so einzumarschieren und sich etwas zu nehmen, das nicht ihnen gehört”, so Gervais Kommentar.

Mit der heute beginnenden neuen Staffel entfernt sich Stromberg erstmals wirklich von dem Konzept und holt Bernd Stromberg wieder aus dem Keller. Die Office-Macher hatten ihre Serie dagegen beerdigt und den Protagonisten David Brent seinem tragischen Schicksal überlassen – wohl, um den Hype nicht ins Leere laufen zu lassen. Stromberg ist zu wünschen, dass er die Erwartungen erfüllt, die das Oberschichtenfernsehen an ihn stellt.(zie)

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