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Das neue P-Konto: Entlastung für Schuldner

Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger erklärt zum Inkrafttreten des Gesetzes zum so genannten P-Konto am 1. Juli 2010:

Das neue P-Konto sorgt für wirksamen und unbürokratischen Kontopfändungsschutz. Künftig wird sichergestellt, dass gesetzlich garantierte Freibeträge vom Schuldner wirklich genutzt werden können. Bisher wurden Girokonten bei der Pfändung oft blockiert und wegen des hohen Bürokratieaufwands gekündigt. Mit dem P-Konto behalten Schuldner trotz Pfändung eine funktionierende Kontoverbindung und können so – auch im Interesse ihrer Gläubiger – am Arbeits- und Wirtschaftsleben teilnehmen.

(…)

Am 1. Juli 2010 treten die Vorschriften zum neuen P-Konto in Kraft. Künftig kann jeder Kunde von seiner Bank oder Sparkasse verlangen, dass sein Girokonto als P-Konto geführt wird. Das P-Konto bietet einen automatischen Basispfändungsschutz in Höhe des Pfändungsfreibetrages (985,15 Euro pro Monat bei Ledigen ohne Unterhaltsverpflichtungen). Der Schutz ist unabhängig von der Art der Einkünfte. Damit genießen erstmals auch Selbstständige Pfändungsschutz für ihr Kontoguthaben.

“Selbstständige,”, das lässt aufhorchen. Das BMJ tut also endlich mal etwas für Rechtsanwälte in finanzieller Not (ca).

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6 Antworten auf „Das neue P-Konto: Entlastung für Schuldner“

  1. RA JM sagt:

    Freuen Sie sich nicht zu früh: P-Konten werden der Schufa gemeldet, was der Bonität wohl nicht unbedingt förderlich ist. ;-)

  2. Jemand hat in meinem Blog-Artikel über das P-Konto den Kommentar abgegeben:
    “Das hat auch was mit Menschenwürde zu tun….”
    Recht hat er!

  3. Patty sagt:

    Die Schufameldung ist nur dafür da, daß man nur ein P-Konto eröffnen kann!

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