Fragwürdige Erziehungsmethoden aus Karlsruhe

Der BGH stellt die Tonträgerindustrie vor Herausforderungen.

Eltern haften nicht für Urheberrechtsverstöße ihrer minderjährigen Kinder, wenn sie ihnen die Nutzung von Internettauschbörsen verboten haben. Das Unrechtsbewusstsein gerade der Jugendlichen wird die Entscheidung weiter schwächen. Dabei wird es für die Kids nun erst richtig gefährlich.

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4 Antworten auf „Fragwürdige Erziehungsmethoden aus Karlsruhe“

  1. Berger sagt:

    Ich finde die Entscheidung begrüßendwert. Eltern können ihre Kinder nicht ununterbrochen beaufsichtigen und Kinder sollten kein ständiger Risikofaktor schon im eigenen Haus sein. Die Verteidigung der Eltern mit der Erklärung “Ich war es nicht, es waren die Kinder” hilft allerdings auch nicht komplett. Nach Klageabweisung werden RAe Rasch und andere Kanzleien sicherlich anschließend die Kinder selbst verklagen. Das wird den Eltern auch nicht unbedingt gefallen.

    1. Sehr geehrter Herr Kollege Berger, vielen Dank für Ihren Kommentar!

      Was ich an vielen Stellungnahmen zu dem Urteil nicht nachvollziehen kann, ist der dauernde Hinweis, dass Eltern ihre Kinder nicht “ständig” beaufsichtigen und kontrollieren könnten bzw. sollten und dass das Urteil deswegen begrüßenswert sei. Dass Eltern ihre Kinder ständig kontrollieren sollen, hat niemand behauptet. Auch nicht die vorinstanzlichen Gerichte.

      Wer sich die Mühe macht, und die Urteile der unteren Instanzen liest, stellt fest, dass die Eltern sich “widersprüchlich” dazu geäußert hatten, ob und wie sie ihren Nachwuchs überhaupt irgendwie beaufsichtigt hatten. Um es anders auszudrücken: Die Gerichte haben die beklagten Eltern diesbezüglich schlicht der Unwahrheit überführt, so dass prozessual davon auszugehen war, dass die Eltern ihren Sprössling überhaupt nicht beaufsichtigt hatten, was die Nutzung des Computers angeht. Jedenfalls ist von einer “ständigen Kontrolle” nirgendwo die Rede.




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