Denn sie wissen, was sie nicht tun wollen

“Wir sind die Bürgerinnen und Bürger” – Für ein Urheberrecht im Internet.

So lautet die Überschrift einer aktuell ins Leben gerufenen Internetseite, auf der Unterstützerunterschriften gesammelt werden.

Das Urheberrecht soll, wie es im Netz gerade en vogue ist, irgendwie geändert und irgendwas oder irgendwem angepasst werden. Wie das geschehen soll,  erfährt man dort aber wie so oft nicht.

Zentrale Botschaft der Internetseite ist aber natürlich:

“Wir wollen das Urheberrecht nicht abschaffen!”

Aha.

Ausweislich der Unterschriftenliste gibt es offenbar bereits fast 3000 Bürgerinnen und Bürger die wissen, was sie nicht tun wollen. Ist doch auch was. (la)

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4 Antworten auf „Denn sie wissen, was sie nicht tun wollen“

  1. Dirk Moebius sagt:

    Es waere ja mal ein Fortschritt, wenn all die Grossmaeuler, die staendig klagen, alle wollten das Urheberrecht abschaffen, auch nur *einen* benennen koennten, der das will.
    Seltsamerweise schreibt der eine wohl nicht im Internet, sondern nur – mehr als 3000 Menschen, die klarstellen, dass sie nicht die sind, deren vorgebliche Ziele hier bekaempft werden sollen.

  2. Ich gehöre zwar nicht zu den Großmäulern, die STÄNDIG klagen, ALLE wollten das Urheberrecht abschaffen. Aber ich habe gerade wieder ein paar Blogkommentare solcher Einzelpersonen beantwortet. Eine Seite, wo SIe beispielsweise fündig werden, ist diese hier:

    http://carta.info/42377/urheberrecht-ersatzlos-streichen/

    Zitat aus den Kommentaren: “Nicht, dass die Gegner des Urheberrechts ein ökonomisches Modell schuldig wären, nichtsdestotrotz scheint der Schumpetersche Prozess der schöpferischen Zerstörung in diesem Bereich ohnehin nicht mehr aufzuhalten. Wenn das Urheberrecht keinen ökonomischen Sinn mehr aufweist, bleibt die Frage, warum wir uns dieses noch leisten sollen.”

    Die Dame, die dies schreibt, hat einen Link zu ihrer Website gelegt, wo auch ihr Klarname zu finden ist. Sie schimpft sich “Wissenschaftliche Ghostwriterin” und schreibt Arbeiten “im Stil” von Diplom- oder Masterarbeiten. Ein Schelm, der da an Karl Theodors Respekt vor dem Geistigen Eigentum anderer denkt.

    So, Herr Möbius, war das jetzt ein Fortschritt?

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