Abmahnungen gegen Verbeiter von Fankurven-Filmchen

Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hat genug von der Verbreitung von Filmmaterial aus den Stadien durch begeisterte Fans: „Wir holen jetzt zum großen Gegenschlag aus„, erklärte DFL-Sprecher Tom Bender kürzlich der Berliner Zeitung. Die DFL lässt nun über die als wenig zimperlich geltende Firma Netresult die angeblichen Urheber- oder Markenrechtsverstöße aufspüren und die Poster bei YouTube und anderen Diensten abmahnen. Das Vorgehen zeigt, dass insbesondere der von Google geschluckte Dienst YouTube in Zukunft mit rigorosem Vorgehen von Rechteinhabern rechnen muss. Derzeit mag man sich fragen, ob verwackelte Handyvideos geeignet sind, der DFL wirtschaftlichen Schaden zuzufügen. So geht es wohl eher darum, Fans und Plattformnutzern die Grenzen aufzuzeigen. (zie)

2 Replies to “Abmahnungen gegen Verbeiter von Fankurven-Filmchen”

  1. Wenn ich mich richtig erinnere, so meine ich gelesen zu haben, daß YouTube beim Upload eines Videos zu eben dessen Eigentümer werden würde – was ich bei den vielen Musikvideos, dabei von MTV oder VH1 eh für eine merkwürdige, wenn nicht unmögliche „Tatsache“ halten würden.
    Wie ist das eigentlich mit Musikvideos von YouTube, welche Blogger in ihr Blog einbauen, ohne daß sie diese selbst bei YouTube upgeloadet haben?
    Und, abgeschwächt, wie verhält es sich mit direkten Links auf Musikvideos (per Klick fährt neue Seite mit Video hoch)?
    Was die Fanvideos in/aus Stadien anbelangt, so meine ich gelesen zu haben, daß so ziemlich an jedem Stadion Schilder mit Filmverbot o.ä. aufgehängt sind.

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