Schwarzmarkt? 8 Dinge, die Sie zum Weiterverkauf von Eintrittskarten wissen müssen!

Von Dr. Niklas Haberkamm, LL.M. oec., 15. Mai 2014

fussball1UPDATE: EM AKTUELL: Darf man Fußballtickets einfach so weiterverkaufen?

Das DFB-Pokalfinale zwischen dem FC Bayern München und Borussia Dortmund steht vor der Tür. Und wie bei jedem sportlichen Ereignis der Extraklasse übertrifft die Nachfrage das tatsächliche Kartenkontingent um ein Vielfaches. Aus diesem Grund verbringen wieder viele Fans schlaflose Nächte, weil sie die rechtlichen Konsequenzen eines Ticket-Kaufs bei eBay oder anderen Plattformen wie Seatwave oder Viagogo ebenso wenig einschätzen können, wie die Folgen im Falle des eigenen Verkaufs von Karten, welche direkt beim Veranstalter erworben wurden – teilweise zu einem den Normalpreis eklatant übersteigenden Betrag.

Wir wollen die wichtigsten Fragen in der gebotenene Kürze aufwerfen und möglichst prägnant beantworten, um den betroffenen Fans ein wenig Transparenz und damit im besten Fall einen guten Schlaf vor dem Pokalfinale und anderen, zukünftigen Sportereignissen oder Konzerten zu ermöglichen.

1. Darf ich als Privatperson ein Ticket, das ich unmittelbar beim Veranstalter erworben habe, weiterverkaufen?

Ja, private Käufer, die das Ticket zum privaten Gebrauch erworben haben, kann der Weiterverkauf nicht verboten werden. Die Veranstalter versuchen zwar ein solches Weiterverkaufs-Verbot durch die Verwendung von AGB (Allgemeine Geschäftsbedingungen, bzw. Allgemeine Ticketbedingungen, ATB) und durch einen zusätzlichen Kartenaufdruck („Der Weiterverkauf ist nicht gestattet“) durchzusetzen. Diese AGB sind bei einem generellen Weiterverkaufsverbot gegenüber Privatpersonen aber unwirksam. Zwar dürfen die Veranstalter in ihren AGB festlegen, dass der Verkauf der Karten ausschließlich zum privaten Gebrauch erfolgt und darüber hinaus grundsätzlich auch eine Weitververäußerung unter bestimmten Umständen verbieten. Ein generelles Weiterverkaufsverbot benachteiligt den privaten Käufer im Ergebnis aber in unangemessener Art und Weise und ist deshalb unwirksam. Dieses Ergebnis entspricht der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, der ohne eine eingehende Prüfung von AGB in einem wegweisenden Urteil zum Unmut der Veranstalter festgestellt hat, dass es privaten Käufern möglich sein muss, im Falle einer Erkrankung oder einer Verhinderung die Karte weiterverkaufen zu können (vgl. BGH, Urt. v. 11.09.2008 – I ZR 74/06). Dies entspricht dem Grundsatz der Verkehrsfähigkeit von Wirtschaftsgütern, welcher durch ein generelles Verbot des Weiterverkaufs ad absurdum geführt werden würde.

Auch die legitimen Interessen der Veranstalter, welche im Bereich des Fussballs insbesondere auf Sicherheitsaspekte im Interesse einer Trennung rivalisierender Fangruppen, sowie auf die Vorgabe der Preissicherheit abstellen, um durch das Anbieten verschiedener Preiskategorien eine Preisexplosion zu vermeiden und dadurch jedermann den Zugang zur Veranstaltung zu gewähren, können ein solches Weiterverkaufsverbot gegenüber Privatpersonen nicht rechtfertigen.  Die einmal durch den Veranstalter verkauften Karten müssen damit als Wirtschaftsgüter bewegungsfähig bleiben und dürfen durch Privatpersonen weiterverkauft werden.

2. Darf ich eine Karte weiterverkaufen, die ich als Privatperson von einem Dritten geschenkt bekommen oder von diesem erworben habe?

Ja, wie bereits festgestellt, greift das Weiterverkaufsverbot der Veranstalter gegnüber privaten Erwerbern nicht durch. Zudem gelten AGB immer nur unmittelbar gegenüber dem Vertragspartner, d. h. zwischen dem Veranstalter und dem Ersterwerber. Eine Sanktionierung gegenüber einem Zweiterwerber ist nicht möglich, weil ihm gegenüber überhaupt kein Vertragsverhältnis besteht und damit auch keine AGB zur Anwendung kommen können.

3. Gibt es einen Unterschied, wenn gewerbliche Anbieter die Tickets beim Veranstalter kaufen?

Ja, die Situation ist rechtlich anders zu bewerten, wenn ein gewerblicher Anbieter selbst oder über Mittelsmänner beim Veranstalter Eintrittskarten kauft. Der Bundesgerichtshof hat diesbezüglich festgestellt, dass ein Verbot des Weiterverkaufs in den AGB gegenüber gewerblichen Anbietern keine unangemessene Härte darstellt, weil diese den Anbieter über ihre Absicht, die Karten gewerblich weiter zu verkaufen, täuschen (vgl. BGH, Urt. v. 11.09.2008 – I ZR 74/06). Man spricht von einem sogenannten Schleichbezug, gegen welchen sich die Veranstalter auch wettbewerbsrechtlich erfolgreich wehren können (vgl. BGH, Urt. v. 11.09.2008 – I ZR 74/06). Das von den gewerblichen Anbietern in diversen Gerichtsverfahren vorgetragene Interesse, die Karten als Wirtschaftsgüter weiter zu verkaufen, um die Verkahrsfähigkeit der Eintrittskarten zu gewährleisten, hat auf jeden Fall in den Fällen zurückzutreten, in denen die gewerblichen Anbieter gegen die ihnen gegenüber wirksame Vorgabe in den AGB, dass der Verkauf ausschließlich zum privaten Gebrauch erfolgt, verstoßen und damit unredlich handeln.

4. Ab wann handele ich als gewerblicher Verkäufer?

Diese Frage ist leider nicht pauschal zu beantworten. Nach den Vorgaben der höchstrichterlichen Rechtsprechung ist immer einer Gesamtschau der Umstände des Einzelfalls vorzunehmen, um die Frage zu beantworten. Für den Fall, dass ein Fan als privater Käufer eine Karte erwirbt und diese dann aufgrund von Krankheit oder anderer Verhinderung nicht wie geplant selbst nutzen kann und deshalb weiterverkauft, ist ein gewerbliches Handeln mit Sicherheit auszuschließen, wenn keine anderen besonderen Umstände hinzukommen. Eine solche Verhinderung kann bei einem echten Fan durchaus auch wiederholt vorkommen, ohne dass er als gewerblicher Verkäufer einzustufen ist, wenn er beispielsweise regelmäßig die Heimspiele seines Lieblingsclubs besucht. Aber immer dann, wenn wiederholt vergleichbare Kaufgegenstände wie Eintrittskarten durch ein und dieselbe Person angeboten werden und zudem eine Gewinnerzielungsabsicht zu erkennen ist, d. h. die Karten über dem normalen Preis verkauft werden, ist absolute Vorsicht geboten. Die Grenze zum gewerblichen Verkauf ist fließend und wird in der Praxis oftmals unterschätzt.

5. Mache ich mich strafbar, wenn ich meine Eintrittskarte als Privatperson weiterverkaufe?

Auch wenn die Veranstalter teilweise Formulierungen wählen, die eine Strafbarkeit des Weiterverkaufs vermuten lassen könnten, ist der Weiterverkauf eines Originaltickets niemals im strafrechtlichen Sinne strafbar. Wie dargelegt, kann der Weiterverkauf auch zivilrechtlich durch ein generelles Verbot in den AGB gegenüber Privatpersonen nicht verboten werden.

6. Drohen dem privaten Verkäufer weitergehende zivilrechtliche Sanktionen, wenn er sein Ticket verkauft?

Die Veranstalter, insbesondere verschiedene Bundesligavereine, stellen in ihren AGB teilweise drastische Sanktionen für den Fall in Aussicht, dass ein Weiterverkauf des Tickets nach dem Ersterwerb erfolgt. So wird neben dem Verlust des fraglichen Tickets oftmals auch ein Stadionverbot und der endgültige Ausschluss für den zukünftigen Erwerb von Eintrittskarten angedroht. Besonders bedrohlich für die Fans ist auch die Androhung einer Vertragsstrafe in Höhe von 2.500,00 € für den Fall des Weiterverkaufs der erworbenen Karte.

Diese Formulierungen in den AGB schrecken viele Fans  von einem Weiterverkauf ab, ohne dass sie tatsächlich Auswirkungen entfalten. Wie festgestellt, sind die AGB in Bezug auf das generelle Weiterverkaufsverbot gegenüber privaten Erwerbern unwirksam. Damit sind auch die damit in Zusammenhang stehenden Sanktionen eines Stadionverbots oder einer Vertragsstrafe unwirksam. Die angedrohten Sanktionen verstärken die Unangemessenheit des Veräußerungsverbots sogar noch, weil sie eine unverhältnismäßige Härte gegenüber dem privaten Käufer darstellen (vgl. LG Essen, Urt. v. 26.03.2009, Az. 4 O 69/09). So könnte ein Bundesligaverein einem privaten Käufer bereits allein wegen des des Versuchs der Weiterveräußerung einer Eintrittskarte durch Einstellen des Tickets auf einer Verkaufsplattform Stadionverbot erteilen und bei einem erfolgreichen Verkauf der Karte sogar die Zahlung einer Vertragsstrafe fordern, was eine erhebliche Intensivierung der Unangemessenheit gegenüber dem privaten Käufer darstellen würde.

Zuletzt versuchen die Anbieter oftmals auch, durch die AGB den Zweiterwerber zu sanktionieren, indem auch dem Erwerber der Eintrittskarte das Zugangsrecht zum Stadion verboten werden soll. Wie aufgezeigt, entfalten die AGB aber immer nur Wirkung gegenüber dem unmittelbaren Vertagspartner und nicht gegenüber Dritten, so dass auch dieses Verbot unwirksam ist.

7. Gibt es einen Unterschied, wenn ich ein personlisiertes Ticket kaufe?

Ja, der Kauf eines personalisierten Tickets hat andere rechtliche Konsequenzen als der Kauf eines einfachen Tickets. Personalisierte Tickets wurden insbesondere zur Fussball-Weltmeisterschaft 2006 verkauft, kommen aber auch bei Konzerten und anderen Veranstaltungen zum Einsatz und führen nicht selten ebenfalls zu rechtlichen Auseinandersetzungen . Die normale, nichtpersonalisierte Eintrittskarte stellt rechtlich ein sogenanntes kleines Inhaberpapier dar, d. h. der jeweilige Inhaber der Karte hat ein Recht auf Leistung gegenüber dem Anbieter bzw. Veranstalter. Anders ausgedrückt darf immer genau derjenige ein Fussballspiel oder ein Konzert besuchen, der die Karte beim Eintritt in den Händen hält.

Bei personalisierten Karten hingegen, die rechtlich als sogenanntes qualifiziertes Legitimationspapier einzustufen sind, darf gerade nicht jedermann Zutritt zur Veranstaltung verlangen, sondern immer nur genau derjenige, der als Karteninhaber vermerkt ist. Jedem Dritten darf der Veranstalter den Zugang verweigern, so dass ein Weiterverkauf solcher personalisierten Tickets schwierig ist, weil der Erwerber kein Zutrittsrecht erwirbt. Um besonderen Situationen wie Krankheit oder sonstigen Verhinderungen dennoch gerecht zu werden, kann die Karte auf eine andere Person umgeschrieben werden. Diese Umschreibung darf aber immer nur vom Veranstalter selbst vorgenommen werden und erfordert dessen Einverständnis.

8. Darf ich die Karte teurer als zum Normalpreis verkaufen?

Ja, der Weiterverkauf von Karten zu einem erhöhten Preis ist nicht verboten. Eine Grenze stellt diesbezüglich lediglich der sogenannte Wucher nach § 138 Abs. 2 BGB dar, bei welchem sich jemand unter Ausnutzung einer Zwangslage eine Gegenleistung sichern lässt, die in einem auffälligen Missverhältnis zur eigenen Leistung steht.

Nun könnte man annehmen, dass bei einem Weiterverkauf einer Eintrittskarte ein zehnfach überhöhter Preis nach gesundem Menschenverstand in einem auffälligen Missverhältnis zum tatsächlichen Fussballspiel oder zum tatsächlichen Konzert von Helene Fischer, den Rolling Stones oder anderen Künstlern steht und damit unzulässig ist. Dies ist aber gerade nicht der Fall, weil keine Zwangslage vorliegt, die ausgenutzt werden könnte (vgl. OLG Köln, OLGE 93, 193, 194f., wonach der um das Zehnfache erhöhte Preis für eine Eintrittskarte für ein Fussball-WM-Endspiel mangels Ausnutzung einer Zwangslage keinen unzulässigen Wucher darstellte).

Im Ergebnis kann jeder frei entscheiden, wieviel ihm der Zutritt zu einer bestimmten Veranstaltung wert ist. (ha)

(© Matthias Enter – Fotolia.com)

UPDATE: EM AKTUELL: Darf man Fußballtickets einfach so weiterverkaufen?

 

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Diskussion zu diesem Artikel:

51 Kommentare

  1. Th. Aquinatus

    Sehr geehrter Herr Haberkamp,
    vielen Dank für Ihren Beitrag, in dem Sie leider just die Frage aus der Praxis umschiffen, die viele interessiert.

    Es ist nämlich nicht (mehr!) so, dass z. B. Bundesligisten ein generelles Weiterverkaufsverbot in ihren AGBs haben. Auch der DFB, von dessen Pokalfinale Sie den Anlass Ihres Beitrags nehmen, hat kein generelles Weiterverkaufsverbot.

    Vielmehr enthalten die AGBs zwischenzeitlich eine (auch geflissentlich von Ihnen genannte) Beschränkung des Weiterverkaufs … und zwar hinsichtlich des Verkäuferkreises (keine Stadionverbotler) und des Verkaufspreises (10-15 v. H. über dem Originalpreis).

    Diese AGB-Bindung des Erstkäufers lassen Sie in Ihrem Beitrag unerwähnt. Inwieweit die von Ihnen genannte OLG-Entscheidung hier auch einschlägig ist, sollten Sie noch spezifizieren. Besten Dank im Voraus!

    MfG

  2. Saskia

    Guten Tag,
    darf ich in diesem Fall Karten versteigern (Startpreis 1,00) wenn auf den Karten folgender Text steht und die Karten höher als der Ticketpreis versteigert werden?

    Der Veranstalter weist darauf hin, dass die Zugangsberechtigung zum Konzert nur auf Dritte übergehen kann (ein Ticket an eine andere Person weiterverkauft werden kann), wenn der Dritte keinen höheren Preis, als den auf dem Ticket aufgedruckten Preis zzgl. Vorverkaufs- und Systemgebühren zahlt.

    Danke & Grüße

  3. Alexander

    Interessanter Artikel, auf den man jedes Jahr und zu jedem Spiel zurückgreifen kann.

  4. Dennis

    Moin,
    Wie sieht das denn jetzt genau bei den personalisierten Tickets aus. Darf man diese weiterverkaufen oder nicht?
    MfG
    Dennis

  5. Andre

    Hallo,
    ich habe ein Problem. Ich habe personalisierte Tickets erworben. Eine Umschreibung oder Rücknahme der Tickets ist nicht möglich.

    Wie soll ich vorgehen? Ich möchte die Karten gerne weitergeben, aber wie Sie geschrieben haben, habe ich nur für die zwei Karten Zutrittsrecht. Wobei auf beiden Karten mein Name steht und es auch nicht sein kann, dass wir gleichzeitig bei der Veranstaltung eintreffen.

    Ich würde mich über einen Rat freuen.

  6. Coco

    Wie verhält es sich mit Karten, die durch ein Gewinnspiel oder ähnliches ausgelost wurden? Ich habe Tickets gewonnen, die personalisiert sein sollen, verteilt werden sie allerdings nur vor Ort. Nach Rücksprache mit dem „verteilenden Unternehmen“ ohne Namen nennen zu wollen habe ich sie guten Gewissens verkauft. Und nun weigert sich das Unternehmen, diese umzuschreiben, weil ich am Tag des Ablaufs der Umschreibungsfrist nur einen Namen angegeben habe statt zwei. Liegt es tatsächlich im Ermessen des „Ticketverteilers“, ob sie umgeschrieben werden können oder nicht?

  7. Andreas M.

    Im Prinzip sind die Antworten so etwas wie ein Freibrief für den Weiterverkauf von Eintrittskarten.
    Wie sieht es eigentlich aus, wenn jemand unter dem Deckmantel des Privatverkaufs hunderte/tausende Karten aufkauft und dann weiterverhökert? Denn die Dreistigkeit in diesem „Gewerbe“ kennt anscheinend keine Grenzen mehr:

    http://www.amazon.de/Schwarzmarkt-Tickethandel-Ein-Dealer-packt/dp/3946003001/

    Eigentlich ist diese Veröffentlichung eine Anleitung zur Straftat…

    • Dr. Niklas Haberkamm, LL.M. oec.

      Dr. Niklas Haberkamm, LL.M. oec.

      Hallo, die Antwort auf Ihre Frage liefern Sie ja in der Frage bereits selbst. Wer in einem solchen Umfang Karten als Geschäftsmodell verkauft, handelt halt gerade nicht mehr als Privatverkäufer. Und da schützt ihn dann auch kein Deckmantel. Wir freuen uns über Ihren Beitrag zum Thema, der die Angelegenheit auch einmal von der anderen Seite beleuchtet.

      • Thomas Spicker

        Seatwave.com verkauft online Konzertkarten. 2 Karten zu Euro 554.97 im Juni für ein September Konzert gekauft. Lieferung der Jarten am 28.8.15 mit einem Wert von Euro 36,90 pro Karte. Dies Iman doch wohl nicht legal sein?

  8. F.W.

    Hallo,
    Können sie mir sagen wie das ganze rechtlich in den USA aussieht? Ein Bekannter hat fuer mich 2 Karten für ein Footballspiel erworben, wovon ich nichts wusste. In der Zwischenzeit hatte ich mich selbst schon um Karten bemüht.
    Viele Grüße

  9. Da silva

    Hallo.
    Ich habe eine kleines problem. Habe 2 vip karten von 400euro für ein fussball spiel gewonnen habe dies für 300euro aber weiter verkauf da ich zufristig reisen müsste (habe auch mein reiseticket). FC bayer hat dies auf ebay gesehen und mich direkt kontaktiert und will mich jetzt anklagen weil es schwarzmarkt ist.sagen sie .können sie das tun..?? Bin jetzt verzeivefelt..:(. Danke im voraus

  10. Heppner

    Hallo, wir haben letzte Woche bei Ebay Karten für das Hannover gegen Bayern München Spiel erworben. als die Karten da waren haben wir erst gesehen das Namen drauf stehen.Sollen wir auf gut Glück hinfahren und dann lassen sie uns nicht rein. Die Karten waren auch nicht wirklich billig.Oder sollen wir bei Hannover 96 anrufen und da nachfragen?

    Danke für ihre Antwort

    MfG Heppner

    • Thomas Herro

      Thomas Herro

      Hallo Herr Heppner, Fakt ist, dass auch Hannover den Kartenverkauf über eBay überwacht und auch Abmahnungen gegen die Anbieter aussprechen lässt. Bevor Sie sich an Hannover 96 wenden, können Sie auch zuerst beim Verkäufer nachfragen, ob die Tickets gesperrt sein könnten. Der Verkäufer hat auch ein Interesse daran, dass Sie nicht mit gesperrten Tickets nach Hannover fahren (Stichwort: Schadensersatz). Ansonsten wünsche ich ein schönes Spiel.

  11. Peter Nötter

    Interessanter Artikel, aber eine Frage stellt sich mir:
    Wenn die AGB eines Vereins den gewerblichen Verkauf verbieten, ich bei eBay nun aber einen Händler finde, der den Weiterverkauf offensichtlich gewerblich betreibt (10 Tickets derselben Veranstaltung im Angebot), bin ich dann bei Erwerb verpflichtet den das Gesetz brechenden Händler zu entlohnen?
    Anders gewendet: Der Händler macht sich offenbar strafbar, darf ich dann auch das Gesetz mit Füßen treten?
    MfG Peter

    • Arno Lampmann

      Arno Lampmann

      Sehr geehrter Herr Nötter: Interessante Frage, die man aber ziemlich klar verneinen kann. Nur weil der Händler sich ggfls. vertrags- bzw. rechtswidrig verhält, schulden Sie ihm dennoch den Kaufpreis.

  12. Anja Vogel

    Ich würde gerne diese Tread nochmal aufgreifen. Wenn ich ein personalisiertes Ticket (hier für EURO 2016) kaufe, habe ich als Käufer das Recht auf Eintritt, auch wenn nicht mein Name drauf steht?
    Gerade in Bezug auf Sicherheit bei der EURO16 wegen der Terroranschläge frage ich mich, ob es da Probleme geben könnte?

  13. Peteranderl

    Grüß Gott, ich wollte zwei FC-Bayern Tickets über ebay verkaufen. Nun wurde ich FC Bayern angeschrieben, dass der Weiterverkauf von Tickets untersagt ist und die beiden Tickets nun gesperrt sind. Leider hatte ich keine Ahnung, dass man Tickets nicht weiterverkaufen kann. Dürfen die denn nun einfach die Ticketplätze sperren?
    Viele Grüße

    • Thomas Herro

      Thomas Herro

      Guten Abend! Ob die Sperre rechtmäßig erfolgt ist, hängt von mehreren Faktoren ab. So wäre zunächst erforderlich, dass sich der FCB gegenüber Ihnen auf seine Ticketbedingungen beziehen kann. Dies wäre u.a. etwa dann der Fall, wenn Sie die Tickets direkt beim FC Bayern bestellt hätten und somit direkter Vertragspartner wären. Selbst wenn die ATGB wirksam Bestandteil eines Vertrags geworden wären, müsste Ihr eBay-Angebot erst gegen die ATGB verstoßen. Und selbst wenn dies der Fall wäre, ist noch immer streitig, ob die Klausel, mit der die Sperre begründet wird, überhaupt wirksam ist. Dies ist umstritten und keinesfalls abschließend geklärt. Ob ein Vorgehen gegen die Sperre für Sie sinnvoll wäre, können wir natürlich an dieser Stelle nicht beurteilen. Hierzu benötigen wir detaillierte Informationen. Gerne können Sie uns diesbezüglich kontaktieren. Schönen Abend noch

  14. m.b.

    Hallo,
    ich wollte 2 Karten für ein Spiel von Borussia Dortmund verkaufen. Nun bin ich von „Kollegen“ von ihnen angeschrieben worden. Dabei ist eine Abmahnung und eine strafbewehrte Unterlassungs- und Verpflichtungserklärung . Wie soll ich mich nun verhalten? Vielen Dank.

    • Thomas Herro

      Thomas Herro

      Hallo Herr Brausam,
      die vorformulierte Unterlassungserklärung sollten Sie nicht ohne weiteres unterschreiben. Denn diese ist meist zu weit gefasst, so dass Sie sich zu mehr verpflichten, als Borussia Dortmund selbst für sich beansprucht. Wie Sie zudem aus unseren Beiträgen entnehmen können, ist es keineswegs gesichert, dass Ihr Angebot rechtswidrig war. Da wir die Umstände in Ihrem Fall nicht kennen, können wir hier natürlich keine konkrete Beratung leisten. Gerne können Sie uns jedoch telefonisch oder per E-Mail kontaktieren.

  15. Leone

    Guten Tag.
    Ich habe mich für die EURO2016 mehrmals beworben.
    Wenn ich nun für ein Spiel mehrere Tickets zugelost bekomme, kann ich diese auf Viagogo weiterverkaufen? Auch wenn sie möglicherweise personalisiert sind?
    Zur Info: Die Tickets stammen aus der Phase für die Fans der Nationalteams, bei mir war das Italien.
    Vielen Dank für die Antwort.
    Lg

    • Eve

      Ich habe genau dieselbe Frage wie Leone. Auch bei mir handelt essich um Karten für italienische Staatsbürger.

      • Thomas Herro

        Thomas Herro

        Hallo Eve, vielen Dank für Ihren Kommentar. Wie bereits in dem Artikel dargestellt ist die Situation bei personalisierten Tickets etwas anders. Als Sie sich für die Tickets bei der UEFA beworben hatten, mussten Sie die persönlichen Daten sämtlicher Personen angeben, für die Tickets bestimmt sind. D.h. auch nur diese auf den Tickets angegebenen Personen haben einen Anspruch auf Zugang zum Stadion. Erfahrungsgemäß wird die Identität des Besuchers jedenfalls stichprobenartig überprüft. Sollten Sie also das Ticket an eine andere Person weitergeben wollen, so müssten Sie sich rechtzeitig vor dem Spiel darum kümmern, dass das Ticket umgeschrieben wird. Hierzu sollten Sie sich im Vorfeld an die UEFA wenden. Wenn Sie die Tickets einfach so über ein Plattform verkaufen und dem Käufer wird der Zugang zum Stadion versagt, könnte der Käufer ggf. Ansprüche gegen Sie geltend machen. Beste Grüße

        • Michael

          Realität ein bisschen anders: Nur der Käufer musste bei der EURO 2016 persönliche Daten preisgeben. Auf allen Karten steht somit nur der Name des Käufers. (Wenn man bspw. vier Karten bestellt hat auf Hans Meier steht nun überall Hans Meier drauf).

          • Thomas Herro

            Thomas Herro

            Hallo Michael,
            das ist schon richtig, allerdings muss der Antragsteller gemäß den UEFA-AGB immer mit seinen Gästen ins Stadion gehen. Wenn also bei vier Personen kein Hans Meier dabei ist, könnte der Zutritt verweigert werden. D.h. im Ergebnis trägt der Antragsteller die Verantwortung.

        • Jens

          Sehr geehrter Herr Herro,
          ich stehe vor dem gleichen Problem, weil ich mich zusammen mit meinem Schwager beworben habe und die Karten nun auf meinen Namen laufen, er aber mit seiner Frau hingehen möchte.
          Nach Anfrage bei der UEFA ist das von Ihnen beschriebene Umschreiben nicht möglich. Das heisst also, dass im Falle einer Krankheit oder wenn man beruflich nicht kann (die Tickets wurden ja bereits vor einem Jahr vergeben) man definitiv auf den nicht geringen Kosten der Karten sitzenbleibt obwohl es tausende Leute gibt die gerne hingehen würden, in meinem Fall zum Finale.
          Sehen Sie noch eine Chance das zu verhindern?

          • seb

            Das Problem haben wir auch. Die Frage ist, was Stichprobenartig genau heißt…

          • seb

            @Jens
            Zumindest gibt es ja das uefa Verkaufsportal. Dort kann man die Karten, so wie es aussieht, nicht zielgerichtet verkaufen, sondern stellt die einfach wieder in den Verkauf und jemand anders, der eine Anfrage bei der uefa gestellt hat, bekommt den Zuschlag.

          • Thomas Herro

            Thomas Herro

            Wie Seb schon richtig sagt, ist der einzige von der UEFA vorgesehene Weg das eigene Ticketportal https://euro2016-sales.tickets.uefa.com/secured/selection/event/date?productId=388137748. Laut UEFA-AGB sind somit alle Tickets, die von dem ursprünglichen Antragsteller nicht über das Portal verkauft wurden, ungültig. Hier stellt sich natürlich wieder die Frage, wie engmaschig Ticket und Ticketinhaber kontrolliert und abgeglichen werden. Streng genommen dürften Sie nur mit der Person ins Stadion, deren Name auf dem Ticket abgedruckt ist. So heißt es in den UEFA-AGB in § 8.2: „Ein erfolgreicher Antragsteller kann sein(e) Ticket(s) weitergeben: a. an seine(n) Gast(Gäste), sofern: i. der erfolgreiche Antragsteller das Spiel gemeinsam mit dem(den) Gast(Gästen) besucht; und ii. das(die) Ticket(s) für eine
            persönliche Verwendung bestimmt sind; iii. die Weitergabe ohne Aufschlag auf den Nennwert des(r) auf dem(n) Ticket(s) aufgedruckten Wert erfolgt; und iv. sich der (die) durch diese Übertragung bevorteilte Gast (Gäste) diesen AGB unterwirft (unterwerfen); b. an jede andere Person nur und ausschliesslich über die Plattform für den Weiterverkauf von Tickets, welche die UEFA (in Übereinstimmung mit ihren AGB) als einzige befugte Plattform für den Weiterverkauf von Tickets durch erfolgreiche Antragsteller gemäss AGB bereitstellt und verwaltet.“

          • Jens

            @ seb Das dachte ich mir auch! Aber laut UEFA gibt es das Portal nicht. Wenn Du da Infos hast – immer her damit!

          • Thomas Herro

            Thomas Herro

            Die Tickets können über das Portal verkauft werden, allerdings ist ein zielgerichteter Verkauf tatsächlich nicht vorgesehen. Wenn sich die UEFA bei der Umschreibung querstellt bleibt entweder „Verkauf über die Plattform“ oder „Risiko“. Das mögliche Problem steht in § 3.5 der UEFA-Stadionordnung „Jeder Person, die auf nicht autorisierte Art und Weise Gebrauch von einer Eintrittskarte macht oder mit einer gültigen Stadionsperre belegt ist, wird der Zutritt zum Stadion verweigert.“

          • Jens

            Und genau dieses Ticketportal existiert halt einfach nicht! Der angegebene Link fürht zwar zum offiziellen Portal der UEFA, dort kann man auch noch erhältliche Tickets erwerben, man hat aber KEINE Chance seine Tickets zu veräussern, egal an wen.

            Es gibt also keinerlei Möglichkeiten Tickets zu weiterzugeben wenn man nicht kann, egal in welcher Form.

  16. Manuel M.

    Wenn man bei Viagogo verkauft ist der Verkäufer anonym, wie gehen die Vereine gegen den Verkauf bei Viagogo vor?

    • Thomas Herro

      Thomas Herro

      Hallo Manuel, jedenfalls der auf den Tickets abgedruckte Barcode lässt konkrete Rückschlüsse auf den ursprünglichen Käufer und damit den Vertragspartner des Vereins zu. Da ein Verkauf über Viagogo regelmäßig nicht den ATGB der Vereine entspricht, machen die Vereine ihrer Rechtsauffassung entsprechend Ansprüche gegen ihren Vertragspartner geltend. Ob Viagogo wie eBay im Einzelfall auf Anfrage die Nutzerdaten des Verkäufers herausgibt ist uns nicht bekannt. Beste Grüße

      • Richard H.

        Wenn der Verkäufer doch anonym bleibt, haben die Vereine überhaupt eine Möglichkeit gegen den ursprünglichen Ticketkäufer vorzugehen, wenn Viagogo keine Verkäuferdaten heraus gibt? Theoretisch könnte der ursprüngliche Käufer (und somit Vertragspartner) sein Ticket doch z.B. im Bekanntenkreis weitergegeben haben und dieser hätte schlussendlich das Ticket verkauft.

  17. BERGHAUS

    Hallo, ich bin ziemlich ratlos. Mein Sohn, 15 Jahre hat vor einiger Zeit mehrere Bundesligakarten gekauft. Allerdings konnten einige Freunde nicht mit zum Spiel sodass er diese bei ebay kleinanzeigen zum Kauf angeboten hat. Mehrere Angebote für die Karten hat er abgewiesen, weil die Preisangebote weit unter Kartenpreise war. Die Karten wurden dann an einen Bekannten weitergegeben zum Originalpreis. Die Anzeige wurde storniert.
    Nun hat mein Sohn eine Abmahng erhalten und soll eine Unterlassungserklärung unterschreiben. Zusäzlich soll er 250 Euro zahlen.

    Wie ich gelesen habe, ist der Privatverkauf erlaubt , aber wie gehe ich gegen diesen Brief vor ohne hohe Anwaltkosten ?
    Mein Sohn ist 15 Jahre und bekommt nur ein geringes Taschengeld.

    • Thomas Herro

      Thomas Herro

      Guten Tag Frau Berghaus,

      vielen Dank für Ihren Kommentar. Ob und inwiefern die Abmahnung berechtigt ist und die geltend gemachten Ansprüche bestehen hängt wie immer von den konkreten Umständen im Einzelfall ab. Eine „Ferndiagnose“ kann somit leider nicht getroffen werden. Fakt ist jedoch, dass die Instanzgerichte die Wirksamkeit der relevanten Klauseln der Allgemeinen Ticketbedingungen, auf welche die Vereine ihre Ansprüche regelmäßig stützen, uneinheitlich bewerten. Hierzu möchte ich darauf hinweisen, dass die Bundesligavereine nach und nach ihre Ticketbedingungen in Rücksprache mit der DFL abgeändert haben. Die Wirksamkeit dieser Klauseln wurde bislang jedoch noch nicht höchstrichterlich beurteilt. Bislang sind uns lediglich Urteile von Amts- und Landgerichten bekannt. Aufgrund der widersrpechenden Entscheidungen dürfte aber das Pauschalurteil „Privatverkäufe sind erlaubt“ so nicht ohne weiteres helfen, die Abmahnung abzuwehren. Sie können selbstverständlich die Abmahnung zurückweisen oder ignorieren, müssen dann allerdings ggf. mit einem gerichtlichen Verfahren rechnen. Dies könnten Sie („kostengünstig“) nur vermeiden, wenn Sie die geltend gemachten Ansprüche außergerichtlich erfüllen. Hierbei ist jedoch Vorsicht geboten, insbesondere bei der Formulierung der Unterlassungserklärung. Möglicherweise unterwerfen Sie bzw. Ihr Sohn sich dann, obwohl kein Anspruch besteht. Ob die Abmahnung berechtigt sein kann hängt von mehreren Faktoren ab. Eine Bewertung hierzu könnte ich aber erst treffen, wenn ich die Abmahnung und die konkreten Umstände geprüft habe. Sollten Sie hieran Interesse haben, so können Sie gerne Kontakt mit uns aufnehmen. Mit freundlichen Grüßen Thomas Herro

  18. Nic

    Hallo,
    ein Mitpatient im Krankenhaus hat mir eine Eintrittskarte für das Tennisturnier Mercedes-Cup 2016 geschenkt, die er selber als Leiter einer Anstreichertruppe in einem Mercedes-Firmengebäude erhalten hat. Es handelt sich um eine neutrale Freikarte mit Angabe von Block, Reihe und Platz. Inzwischen habe ich eine USA-Reise gebucht und kann den Termin deshalb nicht wahrnehmen. Kann ich diese Freikarte bei Ebay zu einem Preis verkaufen, der etwa in der Größenordnung des entsprechenden Ticketpreises liegt, wenn es sich nicht um eine Freikarte handeln würde?

    • Thomas Herro

      Thomas Herro

      Hallo Nic,

      wie immer hängt die Zulässigkeit eines Verkaufs von den jeweiligen Bedingungen ab, unter welchen das Ticket ausgegeben wurde. Hier also die Freikarte. Auch Freikarten können bestimmten Nutzungsbedingungen in Form von Allgemeinen Geschäftsbedingungen unterliegen. Ob dies bei Ihrer Freikarte ebenso der Fall ist, kann ich mangels entsprechender Informationen nicht beurteilen. Bevor Sie die Karte weiterveräußern sollten Sie daher zunächst prüfen, ob die Karte Ticketbedingungen unterliegt. Zudem sollten Sie Ihren Mitpatienten fragen, ob er mit einem Verkauf einverstanden ist. Denn möglicherweise hat er die Karte von seinem Auftrag- bzw. Arbeitgeber selbst unter bestimmten Maßgaben erhalten und wäre ggf. über ein Angebot auf eBay „nicht erfreut“. Beste Grüße aus Köln

  19. Timo Möller

    Hallo,

    bei mir wurde eine Ticketerwerbssperre verhängt und eine Vertragsstrafe verlangt nach Verkauf zweier Tickets auf eBay Kleinanzeigen, mit folgender Begründung:

    – Vereinsinterne Ticketbörse vorhanden und Tickets hätten bei Verhinderung auch zurückgegeben werden können
    –> unwirksam, da ich wohl selbst entscheiden darf wo ich die Karten veräußere?
    – Eintrittskarten seien personalisiert (u.a. muss der Name in das Unterschriftenfeld auf der Vorderseite des Tickets eingetragen werden) und würden damit eine andere rechtliche Behandlung als nicht personalisierte Tickets erfahren
    –> auch fragwürdig, da mein Name nicht explizit auf den Karten steht sondern eingetragen werden muss
    – außerdem seien die ATGB beim Kauf proaktiv durch Setzen eines Häkchens in vollen Umfang akzeptiert worden, sodass Sanktionen bei entsprechenden Verstößen verhängt werden können
    –> unwirksam, da nicht rechtens!?

    Wie gehe ich am besten vor? Vertragsstrafe ob der „personalisierten“ Tickets zahlen?

    Danke bereits im Voraus.
    Timo

  20. Erniebert

    Guten Tag.
    Ich habe 2 Karten FC Bayern München vs Hamburger SV bei Ebay als Auktion als privater Verkäufer für 180 verkauft . Kaufpreis war 90,-. Die Karten wurden vom HSV als Auswärtskarten erworben. Wegen Betriebsausflug konnte ich aber nicht hin und habe die Karten bein Ebay angeboten. Gekauft wurden die Karten vom HSV und 2 Wochen später hatte ich eine Abmahnung samt Unterlassungerklärung im Postfach. Im Verlauf gab es eine außergerichtliche Einigung beim Landgericht in Hamburg mit der Folge , dass ich eine Unterlassungserklärung unterschrieben habe-bei einem erneuten Verkauf über Ebay droht Schadensersatz in Höhe von 15.000,- Euro.
    Habe ich eine Möglichkeit dagegen vorzugehen ?! Danke und Gruss

  21. kermit

    Guten Tag.
    Ich habe 2 ACDC Karten über Viagogo verkauft. Der Käufer hat die Karten moniert dass sie nicht wie angegeben im Block 13, Reihe 13, PLätze 3+4 sondern im Block 14, Reihe 13, Plätze 3+4 waren. Habe bei Vaiagogo angezeigt einen Preisnachlass zu vereinbaren oder die Karten zurückzunehmen. Kurze Zeit später wurde das Verkäufercockpit wieder von “ Problem klären“ auf „bezahlt werden“ gestellt. Am Konzerttag hat Viagogo die Karten, die bereits seit Januar mit UPS beim Käufer sind, storniert und mir keine Geld ausgezahlt. Meine Karten hatte ich bis dahin auchg nicjht zurückerhalten. Welche rechtlichen Möglichkeiten habe ich ? Danke und Gruss

  22. T Kum

    Besonderheit bei personalisierten Tickets, ABER…

    Ich habe für die EM 2016 4 Tickets gekauft. Auf JEDEM dieser Tickets steht mein Name!?! D.h. sie sind personalisert – aber es ist eigentlich kompletter Unsinn meinen Namen auf alle Tickets zu schreiben. Selbst wenn ich dabei wäre stellt das ja nicht sicher, dass ich die 3 der Tickets nicht verkauft habe…

  23. Annaock

    Hallo,
    ich habe 2 Tickets für ein mehrtägiges Festival, leider können wir doch nicht hin gehen.
    Die Karten sind mit unseren Namen versehen, kann ich sie trotzdem weiterverkaufen, oder kann es sein dass die Käufer dann nicht aufs Gelände gelassen werden?

    • Thomas Herro

      Thomas Herro

      Hallo,
      hierzu würde ich Ihnen empfehlen, sich zunächst die Ticketbedingungen des Veranstalters/Verkäufers anzusehen. Da die Tickets nach Ihren Angaben personalisiert sind, spricht viel dafür, dass der Veranstalter einen Weiterverkauf ausschließen möchte. Grundsätzlich ist bei einem personalisierten Ticket nur derjenige zutrittsberechtigt, dessen Name auf dem Ticket steht. D.h. weichen Ticketinhaber und derjenige, auf den das Ticket ausgestellt wurde, voneinander ab, hat der Ticketinhaber keinen Rechtsanspruch auf Einlass. Sofern also Kontrollen erfolgen, kann es dem Käufer durchaus passieren, dass ihm der Zutritt verweigert wird. Wenn Sie auf Nummer sicher gehen wollen, sollten Sie sich mit dem Verananstalter vorab in Verbindung setzen und um eine Umschreibung auf den Käufer bitten. Beste Grüße Thomas Herro

  24. Anna

    Hallo, also ich hätte eine Frage. Eine Bekannte hat mit ein Festival Ticket für das Holi Festival geschenkt welches normalerweise am 17.09.16 hätte statt finden sollen. Jedoch wurde es auf den 24.09.16 verschoben. Da ich leider meiner Bekannten absagen musste da ich nicht mit ihr am 17. hingehen konnte hat sie ihr Ticket sowie meins verkauft ohne es mit mir ab zu sprechen. Deshalb wollte ich fragen darf sie mein Ticket ohne mich zu fragen an jemand anderen verkaufen ?
    MFG Anna

    • Thomas Herro

      Thomas Herro

      Hallo Anna, vielen Dank für die Anfrage. Der geschilderte Sachverhalt betrifft nicht das Thema „Schwarzmarkt“, sondern das Problem liegt hier wohl eher in der Kommunikation zwischen Ihnen und Ihrer Bekannten. Bevor Sie sich die über mögliche Ansprüche aus der Schenkung Gedanken machen, würden wir doch eher dazu raten wollen, dass Sie vorher das Gespräch suchen und untereinander eine Lösung finden. Ansonsten müssten Sie von einem Rechtsanwalt die Schenkung und die sich daraus ergebenden Rechte und Pflichten prüfen und mögliche Ansprüche gegen Ihre Bekannte geltend machen lassen. Ob das hier sinnvoll ist vermögen wir nicht zu beurteilen. Beste Grüße

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