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Keine Gutscheine bei Rezeptpflicht

Die Grenzen des Zulässigen werden von den Internetapotheken immer wieder ausgetestet. So hatte die “Deutsche Internet Apotheke” versucht, einen Gutschein über 5 € für die Einreichung eines Rezepts mit mindestens zwei verschreibungspflichtigen Arzneimitteln zu bewerben. Unzulässig, wie das Landgericht Köln (Urteil vom 25.10.2007, Az. 31 O 380/07, nicht rechtskräftig) nach Meldung der Wettbewerbszentrale jetzt befand.

Die hatte das Versandhaus verklagt, weil sie einen Verstoß gegen die Arzneimittelpreisverordnung sah, in der die Preisspannen für verschreibungspflichtige Medikamente verbindlich festlegt. Vergeblich hatte sich dagegen die Internetapotheke auf eien Benachteiligung gegenüber Konkurrenten aus dem EU-Ausland berufen. Apotheker, die im Internethandel aktiv sind, sollten daher weiterhin vorsichtig bei jeder Art von Rabattgewährung im Zusammenhang mit der Rezeptpflicht sein und ihre Angebote überprüfen lassen. (zie)

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