{"id":7375,"date":"2011-09-22T07:41:11","date_gmt":"2011-09-22T05:41:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.lhr-law.de\/?p=7375"},"modified":"2017-04-07T12:28:28","modified_gmt":"2017-04-07T11:28:28","slug":"cybermobbing-bewahrungsstrafe-nach-falschung-eines-facebook-profils","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.lhr-law.de\/en\/magazin\/cybermobbing-bewahrungsstrafe-nach-falschung-eines-facebook-profils\/","title":{"rendered":"Cybermobbing \u2013 Bew\u00e4hrungsstrafe nach F\u00e4lschung eines Facebook-Profils"},"content":{"rendered":"<p><!--:de--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-left alignleft\" style=\"margin-right: 15px;margin-bottom: 10px\" title=\"Kein Kavaliersdelikt\" src=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/mobbing.jpeg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>Wir berichten <a href=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/lbr-blog\/urheberrecht\/geistiges-eigentum-und-rechte-im-internet\" target=\"_blank\">aktuell<\/a> und auch schon in der <a href=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/lbr-blog\/allgemein\/cybermobbing-unter-jugendlichen-im-internet\" target=\"_blank\">Vergangenheit<\/a> verst\u00e4rkt \u00fcber das Thema Cybermobbing, welches von den Medien ebenfalls immer st\u00e4rker <a href=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/lbr-blog\/stille-gewalt-mobbing-im-internet\" target=\"_blank\">thematisiert<\/a> wird.<\/p>\n<p>Neben regelrechten Cybermobbing-Plattformen wie <a href=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/lbr-blog\/datenschutzrecht\/i-share-gossip-kapituliert-der-rechtsstaat\" target=\"_blank\">\u201ei share gossip\u201c<\/a> geraten dabei immer mehr soziale Netzwerke wie Facebook und StudiVZ in den <a href=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/lbr-blog\/presse-und-medienrecht\/filmtipp-stille-gewalt-schulermobbing-im-internet-am-sonntag-im-ersten\" target=\"_blank\">Fokus der \u00d6ffentlichkeit<\/a>.<\/p>\n<p>In Belgien wurde jetzt eine Frau zu sieben Monaten Haft auf Bew\u00e4hrung verurteilt, weil sie sich \u00fcber ein gef\u00e4lschtes Facebook-Profil an ihrem Vorgesetzten r\u00e4chen wollte. Die Frau erstellte ein Profil bei Facebook, in welchem sie sich als ihr Vorgesetzter ausgab und streute \u00fcber dieses Profil gezielt Informationen, nach welchen Besucher des Profils den Eindruck gewinnen mussten, dass der Vorgesetzte seiner Ehefrau fremdgehe.<\/p>\n<p>Der Vorgesetzte setzte sich gegen diese schwerwiegende Verletzung seines Pers\u00f6nlichkeitsrechtes zur Wehr und schaltete Anw\u00e4lte und die Polizei ein. Die Polizei konnte in Zusammenarbeit mit den Anw\u00e4lten des Gesch\u00e4digten die IP-Adresse der Cybermobberin ermitteln, so dass diese nunmehr f\u00fcr ihr Verhalten durch das zust\u00e4ndige Gericht in Gent verurteilt wurde.<\/p>\n<p>Der Fall und die Verurteilung zeigen noch einmal nachdr\u00fccklich auf, dass Cybermobbing kein Kavaliersdelikt ist, sondern erhebliche straf- und zivilrechtliche Konsequenzen f\u00fcr die T\u00e4ter haben kann, wenn man sich mit den richtigen Mitteln zur Wehr setzt.<\/p>\n<p>So sollte man sich unmittelbar nach Kenntnis des Cybermobbing-Tatbestandes an einen Anwalt wenden, der sich auf diesem Gebiet auskennt. Der Zeitfaktor spielt bei der konsequenten Durchsetzung der eigenen Anspr\u00fcche eine entscheidende Rolle.<\/p>\n<p>Weitere wichtige Hinweise, wie sich die von Cybermobbing Betroffenen erfolgreich wehren k\u00f6nnen und damit die Opferrolle verlassen k\u00f6nnen, werden einem aktuellen Fernsehbeitrag der ARD gegeben. In dem Beitrag der Sendung \u201eARD Ratgeber \u2013 Internet\u201c zeigen der Journalist und Rechtsanwalt Thomas Becker und der Rechtsanwalt Niklas Haberkamm, Partner der Kanzlei Lampmann, Behn und Rosenbaum, anhand eines konkreten Falls auf, welche M\u00f6glichkeiten Betroffene haben, sich gegen Cybermobbing zur Wehr zu setzen und welche erheblichen Konsequenzen das Cybermobbing f\u00fcr die T\u00e4ter haben kann.<\/p>\n<p>Der Beitrag kann <a href=\"http:\/\/www.wdr.de\/themen\/global\/webmedia\/webtv\/getwebtvextrakt.phtml?p=205&amp;b=002&amp;ex=4\" target=\"_blank\">hier<\/a> abgerufen werden. (ha).<\/p>\n<p>(Bild: \u00a9 Friedberg &#8211; Fotolia.com)<!--:--><!--:en--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-left alignleft\" style=\"margin-right: 15px;margin-bottom: 10px\" title=\"Kein Kavaliersdelikt\" src=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/mobbing.jpeg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>Wir berichten <a href=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/lbr-blog\/urheberrecht\/geistiges-eigentum-und-rechte-im-internet\" target=\"_blank\">aktuell<\/a> und auch schon in der <a href=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/lbr-blog\/allgemein\/cybermobbing-unter-jugendlichen-im-internet\" target=\"_blank\">Vergangenheit<\/a> verst\u00e4rkt \u00fcber das Thema Cybermobbing, welches von den Medien ebenfalls immer st\u00e4rker <a href=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/lbr-blog\/stille-gewalt-mobbing-im-internet\" target=\"_blank\">thematisiert<\/a> wird.<\/p>\n<p>Neben regelrechten Cybermobbing-Plattformen wie <a href=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/lbr-blog\/datenschutzrecht\/i-share-gossip-kapituliert-der-rechtsstaat\" target=\"_blank\">\u201ei share gossip\u201c<\/a> geraten dabei immer mehr soziale Netzwerke wie Facebook und StudiVZ in den <a href=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/lbr-blog\/presse-und-medienrecht\/filmtipp-stille-gewalt-schulermobbing-im-internet-am-sonntag-im-ersten\" target=\"_blank\">Fokus der \u00d6ffentlichkeit<\/a>.<\/p>\n<p>In Belgien wurde jetzt eine Frau zu sieben Monaten Haft auf Bew\u00e4hrung verurteilt, weil sie sich \u00fcber ein gef\u00e4lschtes Facebook-Profil an ihrem Vorgesetzten r\u00e4chen wollte. Die Frau erstellte ein Profil bei Facebook, in welchem sie sich als ihr Vorgesetzter ausgab und streute \u00fcber dieses Profil gezielt Informationen, nach welchen Besucher des Profils den Eindruck gewinnen mussten, dass der Vorgesetzte seiner Ehefrau fremdgehe.<\/p>\n<p>Der Vorgesetzte setzte sich gegen diese schwerwiegende Verletzung seines Pers\u00f6nlichkeitsrechtes zur Wehr und schaltete Anw\u00e4lte und die Polizei ein. Die Polizei konnte in Zusammenarbeit mit den Anw\u00e4lten des Gesch\u00e4digten die IP-Adresse der Cybermobberin ermitteln, so dass diese nunmehr f\u00fcr ihr Verhalten durch das zust\u00e4ndige Gericht in Gent verurteilt wurde.<\/p>\n<p>Der Fall und die Verurteilung zeigen noch einmal nachdr\u00fccklich auf, dass Cybermobbing kein Kavaliersdelikt ist, sondern erhebliche straf- und zivilrechtliche Konsequenzen f\u00fcr die T\u00e4ter haben kann, wenn man sich mit den richtigen Mitteln zur Wehr setzt.<\/p>\n<p>So sollte man sich unmittelbar nach Kenntnis des Cybermobbing-Tatbestandes an einen Anwalt wenden, der sich auf diesem Gebiet auskennt. Der Zeitfaktor spielt bei der konsequenten Durchsetzung der eigenen Anspr\u00fcche eine entscheidende Rolle.<\/p>\n<p>Weitere wichtige Hinweise, wie sich die von Cybermobbing Betroffenen erfolgreich wehren k\u00f6nnen und damit die Opferrolle verlassen k\u00f6nnen, werden einem aktuellen Fernsehbeitrag der ARD gegeben. 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