{"id":723,"date":"2007-03-29T17:38:00","date_gmt":"2007-03-29T15:38:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.lhr-law.de\/wordpress\/?p=135"},"modified":"2007-03-29T17:38:00","modified_gmt":"2007-03-29T15:38:00","slug":"olg-hamburg-eine-widerrufsbelehrung-mit-einer-frist-von-4-wochen-ist-wettbewerbswidrig","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.lhr-law.de\/en\/magazin\/olg-hamburg-eine-widerrufsbelehrung-mit-einer-frist-von-4-wochen-ist-wettbewerbswidrig\/","title":{"rendered":"OLG Hamburg: Eine Widerrufsbelehrung mit einer Frist von 4 Wochen ist wettbewerbswidrig"},"content":{"rendered":"<p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify\">Das OLG Hamburg nimmt es mit der Widerrufsfrist sehr genau.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify\">Anfang M\u00e4rz hatten <a href=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/lbr-blog\/2007\/03\/vier-wochen-sind-kein-monat\/\"><span style=\"font-weight: bold\">wir schon einmal besserwisserisch darauf hingewiesen<\/span><\/a>, dass 4 Wochen kein Monat sind.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify\">Diese Feststellung macht auch das OLG Hamburg <a href=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/lbr\/entscheidungen\/wettbewerbsrecht\/153\/5\/2\"><span style=\"font-weight: bold\">(Hanseatisches Oberlandesgericht, Beschl. v. 26.03.2007, Az. 3 W 58\/07)<\/span><\/a>, das \u00fcber eine Beschwerde gegen einen Nichtabhilfebeschluss des LG Hamburg (Beschl. v. 21.02.2007, Az. <a href=\"https:\/\/dejure.org\/dienste\/vernetzung\/rechtsprechung?Text=312%20O%20111\/07\" title=\"LG Hamburg, 21.02.2007 - 312 O 111\/07\">312 O 111\/07<\/a>) zu entscheiden hatte.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify\">Das LG Hamburg hatte sich in seinem Beschluss auf den Standpunkt gestellt, die Diskrepanz zwischen 4 Wochen und 1 Monat stelle jedenfalls keinen relevanten Wettbewerbsversto\u00df dar und wies einen Antrag auf einstweilige Verf\u00fcgung eines Mitbewerbers zur\u00fcck.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify\">Das OLG betonte, dass es wenigstens vor dem Hintergrund der Nachahmungsgefahr geboten sei, die falsche Belehrung zu verbieten.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify\">Zudem ist es in der Praxis \u2013 jedenfalls bei Anw\u00e4lten \u2013 doch so, dass man sich den Tag des Fristablaufs notiert. Das bedeutet, dass zwar die Differenz zwischen 4 Wochen und 1 Monat, die im \u201eschlimmsten\u201c Fall 3 Tage betragen kann sich bezogen auf die L\u00e4nge der Frist als nicht erheblich darstellt. Auswirkungen d\u00fcrfte die falsche Fristangabe jedoch immer haben, wenn man an dem festgehaltenen Tag des Fristablaufs feststellt, dass die Frist bereits abgelaufen ist. (la) <a href=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/lbr\/entscheidungen\/wettbewerbsrecht\/153\/5\/2\"><span style=\"font-weight: bold\">Zum Beschluss<\/span><\/a><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das OLG Hamburg nimmt es mit der Widerrufsfrist sehr genau. Anfang M\u00e4rz hatten wir schon einmal besserwisserisch darauf hingewiesen, dass 4 Wochen kein Monat sind. Diese Feststellung macht auch das OLG Hamburg (Hanseatisches Oberlandesgericht, Beschl. v. 26.03.2007, Az. 3 W 58\/07), das \u00fcber eine Beschwerde gegen einen Nichtabhilfebeschluss des LG Hamburg (Beschl. v. 21.02.2007, Az. [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"content-type":"","footnotes":""},"categories":[1,15],"tags":[],"class_list":["post-723","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-magazin","category-wettbewerbsrecht-kartellrecht"],"amp_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.lhr-law.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/723","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.lhr-law.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.lhr-law.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.lhr-law.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.lhr-law.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=723"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.lhr-law.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/723\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.lhr-law.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=723"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.lhr-law.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=723"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.lhr-law.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=723"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}