{"id":71177,"date":"2026-10-08T06:42:07","date_gmt":"2026-10-08T04:42:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.lhr-law.de\/?p=71177"},"modified":"2026-10-08T06:42:07","modified_gmt":"2026-10-08T04:42:07","slug":"google-bewertung-melden-loesch-dossier","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.lhr-law.de\/en\/magazin\/medienrecht-und-persoenlichkeitsrecht\/google-bewertung-melden-loesch-dossier\/","title":{"rendered":"Google-Bewertung melden: Der LHR Bewertungs-Check jetzt mit L\u00f6sch-Dossier und Anwaltsschreiben zum Festpreis"},"content":{"rendered":"<p><em><img decoding=\"async\" class=\" wp-image-71180 alignleft\" src=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/google-bewertung-melden-loesch-dossier_1.png\" alt=\"\" width=\"475\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/google-bewertung-melden-loesch-dossier_1.png 620w, https:\/\/www.lhr-law.de\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/google-bewertung-melden-loesch-dossier_1-354x186.png 354w\" sizes=\"(max-width: 475px) 100vw, 475px\" \/>Wie Unternehmer eine Google-Bewertung melden, ohne an Begr\u00fcndung und Formular zu scheitern, und wann sie die Meldung besser gleich einem Anwalt \u00fcberlassen.<\/em><\/p>\n<p>Eine unberechtigte Google-Bewertung kostet Kunden, Patienten und Bewerber.<\/p>\n<p>Mit dem <a href=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/bewertungs-check\/\">LHR Bewertungs-Check<\/a> pr\u00fcfen Unternehmer seit Sommer 2025 kostenlos, ob eine Bewertung angreifbar ist (<a href=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/magazin\/medienrecht-und-persoenlichkeitsrecht\/lhr-bewertungscheck\/\">zur Vorstellung des Checks<\/a>). Bisher endete der Weg danach immer beim anwaltlichen Aufforderungsschreiben.<\/p>\n<p>Viele Unternehmer wollen eine einzelne Bewertung aber zun\u00e4chst selbst bei der Plattform melden. Den Anwalt brauchen sie erst, wenn die Plattform nicht reagiert. F\u00fcr genau diesen Weg haben wir den Check grundlegend erweitert:<\/p>\n<ul>\n<li>Das neue <strong>L\u00f6sch-Dossier<\/strong> liefert fertige, rechtlich begr\u00fcndete Meldetexte und Beschwerdeschreiben zum Selbstmelden.<\/li>\n<li>Das <strong>Anwaltsschreiben<\/strong> gibt es jetzt zum Festpreis je Plattform-Profil statt je Bewertung.<\/li>\n<li>Die Pr\u00fcfung erkennt <strong>Tatsachenkerne in Werturteilen<\/strong> deutlich genauer.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Neu ist au\u00dferdem eine Anleitung, die Feld f\u00fcr Feld durch das rechtliche Meldeformular von Google f\u00fchrt. Gerade daran scheitern Eigenmeldungen am h\u00e4ufigsten.<\/p>\n<h2>Google-Bewertung melden: selbst oder durch den Anwalt?<\/h2>\n<p>Nach dem kostenlosen Check haben Unternehmer die Wahl zwischen zwei Festpreis-Paketen. Mit dem <strong>L\u00f6sch-Dossier f\u00fcr 49 \u20ac netto<\/strong> melden sie die Bewertungen selbst, mit fertig formulierten Meldetexten und Beschwerdeschreiben. Beim <strong>Anwaltsschreiben f\u00fcr 249 \u20ac netto<\/strong> pr\u00fcft ein Rechtsanwalt der Kanzlei LHR Rechtsanw\u00e4lte, K\u00f6ln, jede Bewertung und macht den L\u00f6schungsanspruch auf LHR-Briefkopf gegen\u00fcber der Plattform geltend. Beide Preise gelten <strong>je Plattform-Profil f\u00fcr bis zu f\u00fcnf Bewertungen<\/strong>.<\/p>\n<p>Beide Leistungen richten sich ausschlie\u00dflich an Unternehmer im Sinne von <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/BGB\/14.html\">\u00a7 14 BGB<\/a>, die Preise verstehen sich zuz\u00fcglich Umsatzsteuer. Welcher Weg passt, ist weniger eine Frage des Geldes als der Lage. Eine einzelne, eindeutig unwahre Bewertung l\u00e4sst sich gut selbst melden. Wer schon eine Standardabsage von Google im Postfach hat oder gleich mehrere verd\u00e4chtige Bewertungen auf dem Profil sieht, spart sich mit dem Anwaltsschreiben Zeit und Fehlversuche.<\/p>\n<h2>Was steht im L\u00f6sch-Dossier?<\/h2>\n<p>Das L\u00f6sch-Dossier enth\u00e4lt je Bewertung einen Meldetext nach Art. 16 Digital Services Act und ein Beschwerdeschreiben mit Fristsetzung, dazu Anleitungen f\u00fcr die jeweilige Plattform, einen Fristenplan und ein Reaktions-Playbook. Es wird automatisiert aus Ihren Angaben im Check erstellt. Sie k\u00f6nnen es direkt nach der Zahlung \u00f6ffnen und erhalten es zus\u00e4tzlich per E-Mail.<\/p>\n<p>Bewertungen selbst zu melden, kann grunds\u00e4tzlich jeder. In der Praxis scheitert die Eigenmeldung aber oft an der Begr\u00fcndung. Ein blo\u00dfes \u201eDiese Bewertung ist falsch\u201c beantworten Plattformen meist mit einem Textbaustein. Schlimmer noch: Wer einen <strong>Kundenkontakt bestreitet, den es tats\u00e4chlich gab<\/strong>, verliert an Glaubw\u00fcrdigkeit. Eine an sich angreifbare Bewertung ist dann oft dauerhaft \u201everbrannt\u201c.<\/p>\n<p>Das Dossier folgt deshalb einer Systematik, die wir als Anw\u00e4lte aus der t\u00e4glichen Arbeit an Bewertungsf\u00e4llen entwickelt haben. Sie erhalten:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>einen Meldetext je Bewertung<\/strong>, aufgebaut als Meldung nach Art. 16 der Verordnung (EU) 2022\/2065 (Digital Services Act, DSA) und auf h\u00f6chstens 1.000 Zeichen begrenzt, damit er in das Formular von Google passt,<\/li>\n<li><strong>ein Beschwerdeschreiben je Bewertung<\/strong> in Ihrem Namen mit Fristsetzung, auch als Word-Datei,<\/li>\n<li><strong>eine Schritt-f\u00fcr-Schritt-Anleitung<\/strong> f\u00fcr Google, Jameda, kununu, Trustpilot und Amazon,<\/li>\n<li><strong>einen Fristenplan<\/strong> und ein <strong>Reaktions-Playbook<\/strong> mit den typischen Antworten der Plattformen und der passenden Erwiderung,<\/li>\n<li>eine <strong>automatische Nachfrage<\/strong> nach rund drei Wochen, ob die Bewertung gel\u00f6scht ist.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Zur Einordnung: Das Dossier ersetzt keine anwaltliche Pr\u00fcfung im Einzelfall. Die Meldungen versenden Sie selbst und in eigenem Namen.<\/p>\n<div style=\"background: #EFF3F9; border-left: 5px solid #263E96; padding: 24px 28px; margin: 32px 0;\">\n<p style=\"margin: 0 0 10px;\"><strong>Aus der LHR-Praxis<\/strong><\/p>\n<p style=\"margin: 0;\">Wer selbst meldet, sollte eine Frist im Blick behalten, die mit der Plattform nichts zu tun hat. Eine einstweilige Verf\u00fcgung setzt Dringlichkeit voraus, und manche Oberlandesgerichte sehen sie schon einen Monat nach Kenntnis der Bewertung als verloren an. Die Pr\u00fcfzeit von Google h\u00e4lt diese Frist nicht an. Wie schnell das gehen kann, zeigt ein aktueller <a href=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/magazin\/medienrecht-und-persoenlichkeitsrecht\/einstweilige-verfuegung-google-bewertung-lg-stuttgart\/\">Praxisfall vor dem Landgericht Stuttgart<\/a>: Der Eilantrag kam 52 Tage nach Kenntnis und damit zu sp\u00e4t. Weitere Verfahren finden Sie unter <a href=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/unsere-erfolge\/\">Unsere Erfolge<\/a>.<\/p>\n<\/div>\n<h2>Wie meldet man eine Google-Bewertung rechtlich richtig?<\/h2>\n<p>F\u00fcr eine rechtliche Beanstandung reicht die Funktion \u201eBewertung melden\u201c im Unternehmensprofil nicht. Sie pr\u00fcft nur Verst\u00f6\u00dfe gegen die Google-Richtlinien. Rechtsverletzungen wie unwahre Tatsachenbehauptungen oder ein fehlender Kundenkontakt geh\u00f6ren in ein gesondertes Formular (\u201eEntfernung von Inhalten aufgrund rechtlicher Verst\u00f6\u00dfe beantragen\u201c), das in den Hilfeseiten von Google gut versteckt ist.<\/p>\n<p>Im Dossier f\u00fchrt deshalb jede Google-Bewertung durch drei Schritte. Zuerst \u00f6ffnet ein Button direkt das rechtliche Meldeformular von Google Maps. Danach wird das Formular <strong>in der Reihenfolge der echten Formularfelder<\/strong> erkl\u00e4rt, mit den Bezeichnungen, wie sie bei Google stehen, und jeweils mit einer kurzen Begr\u00fcndung, warum Sie was eintragen.<\/p>\n<p>Die Anleitung f\u00e4ngt dabei die typischen Fehler ab. Oft bleibt die vorausgew\u00e4hlte Option \u201eMich selbst\u201c stehen, obwohl die Bewertung das Unternehmen betrifft. Ebenso oft wird das gesamte Profil verlinkt statt der einzelnen Bewertung. Beides erschwert Google die Zuordnung, bevor \u00fcberhaupt jemand den Inhalt pr\u00fcft.<\/p>\n<p>Im dritten Schritt geht das Beschwerdeschreiben erg\u00e4nzend an die Plattform. Eine E-Mail-Adresse f\u00fcr rechtliche Beschwerden bietet Google nicht an. Das Dossier enth\u00e4lt deshalb die Postanschrift der Google Ireland Limited in Dublin, die Google Maps f\u00fcr Nutzer in der Europ\u00e4ischen Union betreibt.<\/p>\n<h2>Was kostet das Anwaltsschreiben, und wird das Dossier angerechnet?<\/h2>\n<p>Das Anwaltsschreiben kostet 249 \u20ac netto je Plattform-Profil f\u00fcr bis zu f\u00fcnf Bewertungen. Ein Rechtsanwalt pr\u00fcft jede beauftragte Bewertung individuell und versendet je Bewertung ein Schreiben auf LHR-Briefkopf mit Fristsetzung und ausdr\u00fccklichem Vorbehalt gerichtlicher Schritte. Wer vorher das L\u00f6sch-Dossier gekauft hat, bekommt dessen Preis voll angerechnet und zahlt f\u00fcr das Anwaltsschreiben noch 200 \u20ac netto.<\/p>\n<p>Neu ist vor allem die Abrechnung. Bisher galt ein Preis je Bewertung. Wer mehrere unberechtigte Bewertungen auf demselben Profil hat, zahlt jetzt nicht mehr f\u00fcr jede einzeln. Sie erhalten von jedem Schreiben eine Kopie; der Versand erfolgt in der Regel innerhalb von ein bis zwei Werktagen.<\/p>\n<p>Der Einstieg \u00fcber das Dossier wird damit nicht teurer. Den Anrechnungs-Code finden Sie im Dossier selbst. Die Anrechnung setzt sich nach oben fort: Auch der Betrag f\u00fcr das Anwaltsschreiben wird auf ein anschlie\u00dfendes Vollmandat angerechnet, etwa wenn die Plattform ablehnt und ein gerichtliches Vorgehen oder ein Auskunftsanspruch gegen den Verfasser im Raum steht.<\/p>\n<h2>Ist \u201eDie Wartezeit war viel zu lang\u201c eine Meinung oder eine Tatsache?<\/h2>\n<p>Beides. Der Satz ist als Meinung formuliert, setzt aber einen tats\u00e4chlichen Vorgang voraus: Es soll eine Wartezeit gegeben haben. Hat es diesen Vorgang nie gegeben, fehlt dem Werturteil die Grundlage, und die Bewertung wird angreifbar. Genau solche Tatsachenkerne erkennt der Bewertungs-Check jetzt gezielt.<\/p>\n<p>Die Unterscheidung zwischen <strong>Meinungs\u00e4u\u00dferung<\/strong> und <strong>Tatsachenbehauptung<\/strong> entscheidet \u00fcber fast jede L\u00f6schung. Reine Werturteile wie \u201eunfreundlich\u201c oder \u201e\u00fcberteuert\u201c sch\u00fctzt die Meinungsfreiheit aus <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/GG\/5.html\">Art. 5 Abs. 1 GG<\/a> weitgehend. Unwahre Tatsachenbehauptungen muss niemand hinnehmen. Viele Bewertungen liegen dazwischen. Und genau dort entscheidet sich der Fall.<\/p>\n<p>Unsere KI-gest\u00fctzte Ersteinsch\u00e4tzung arbeitet solche Kerne heraus: Wartezeiten, Termine, Lieferungen, Preise, die Dauer einer Leistung, der Zustand von R\u00e4umen oder Waren, das Verhalten von Mitarbeitern. Jeder Kern wird als eigene, neutral formulierte Aussage zur Pr\u00fcfung vorgelegt. Bewertungen, die fr\u00fcher als blo\u00dfe Meinung durchgerutscht w\u00e4ren, erkennt der Check so als angreifbar, typischerweise dann, wenn der Verfasser nie Kunde war oder der Termin ganz anders verlief.<\/p>\n<h2>Was, wenn ich nicht wei\u00df, ob die Bewertung stimmt?<\/h2>\n<p>Dann ist \u201eunklar\u201c die richtige Antwort, und sie gen\u00fcgt oft. Bei rufsch\u00e4digenden Tatsachenbehauptungen muss grunds\u00e4tzlich nicht der Betroffene die Unwahrheit beweisen, sondern der Verfasser die Wahrheit. Das folgt aus <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/StGB\/186.html\">\u00a7 186 StGB<\/a>, dessen Beweisregel \u00fcber <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/BGB\/823.html\">\u00a7 823 Abs. 2 BGB<\/a> auch im Zivilrecht gilt.<\/p>\n<p>Im Check geben Sie deshalb zu jeder herausgearbeiteten Aussage nur noch an, ob sie <strong>stimmt<\/strong>, <strong>nicht stimmt<\/strong> oder <strong>unklar<\/strong> ist. Die dritte Option ist kein Notbehelf. Wer einen Vorgang nicht sicher ausschlie\u00dfen kann, sollte ihn nicht bestreiten. Er kann aber verlangen, dass der Verfasser ihn belegt. Gelingt das nicht, ist die Aussage angreifbar, auch wenn sich im eigenen Betrieb niemand mehr genau erinnert.<\/p>\n<p>Ehrlichkeit zahlt sich hier aus. Eine Meldung, die nur behauptet, was sich halten l\u00e4sst, bleibt glaubw\u00fcrdig, wenn die Plattform nachfragt oder der Verfasser antwortet.<\/p>\n<h2>Wann muss Google eine Bewertung l\u00f6schen?<\/h2>\n<p>Google haftet nicht f\u00fcr jede Bewertung von vornherein, muss aber t\u00e4tig werden, sobald es konkret auf eine Rechtsverletzung hingewiesen wird. Die Plattform muss die Beanstandung dann pr\u00fcfen, den Verfasser zur Stellungnahme auffordern und sich den behaupteten Kundenkontakt belegen lassen. Bleibt der Nachweis aus, ist die Bewertung zu entfernen.<\/p>\n<p>Der Bundesgerichtshof (BGH) hat die Pflichten der Portalbetreiber in mehreren Entscheidungen konkretisiert, der europ\u00e4ische Gesetzgeber hat das Meldeverfahren inzwischen vereinheitlicht:<\/p>\n<ul>\n<li>Nach der <strong>jameda-Rechtsprechung<\/strong> (BGH, Urteil vom 1. M\u00e4rz 2016, <a href=\"https:\/\/dejure.org\/dienste\/vernetzung\/rechtsprechung?Text=VI%20ZR%2034\/15\" title=\"BGH, 01.03.2016 - VI ZR 34\/15: Haftung des Betreibers eines Bewertungsportals bei Pers&ouml;nlichkei...\">VI ZR 34\/15<\/a>) muss der Betreiber eine konkrete Beanstandung an den Verfasser weiterleiten und sich den behaupteten Kontakt m\u00f6glichst belegen lassen.<\/li>\n<li>Die <strong>R\u00fcge eines fehlenden Kundenkontakts<\/strong> reicht grunds\u00e4tzlich aus, um diese Pr\u00fcfpflichten auszul\u00f6sen; der Bewertete muss sie nicht weiter begr\u00fcnden (BGH, Urteil vom 9. August 2022, <a href=\"https:\/\/dejure.org\/dienste\/vernetzung\/rechtsprechung?Text=VI%20ZR%201244\/20\" title=\"VI ZR 1244\/20 (2 zugeordnete Entscheidungen)\">VI ZR 1244\/20<\/a>).<\/li>\n<li>Nach <strong><a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/DSA\/16.html\" title=\"Art. 16 DSA: Melde- und Abhilfeverfahren\">Art. 16 DSA<\/a><\/strong> m\u00fcssen Plattformen ein Meldeverfahren f\u00fcr rechtswidrige Inhalte vorhalten. Eine hinreichend begr\u00fcndete Meldung verschafft der Plattform Kenntnis von der Rechtsverletzung. Bleibt sie danach unt\u00e4tig, kann sie sich nicht mehr auf das Haftungsprivileg aus <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/DSA\/6.html\" title=\"Art. 6 DSA: Hosting\">Art. 6 DSA<\/a> berufen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Das Oberlandesgericht Frankfurt am Main (OLG Frankfurt) hat diese Linie am 31. August 2026 weitergef\u00fchrt (<a href=\"https:\/\/dejure.org\/dienste\/vernetzung\/rechtsprechung?Text=16%20W%2040\/26\" title=\"OLG Frankfurt, 31.08.2026 - 16 W 40\/26: Haftung des Plattformbetreibers als mittelbarer St&ouml;rer\">16 W 40\/26<\/a>): Ein Portal, das den Kontakt zwar pr\u00fcft, die Nachweise aber nicht an den Bewerteten weitergibt, haftet als mittelbarer St\u00f6rer und muss die Bewertung entfernen. Einzelheiten dazu in unserem Beitrag <a href=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/magazin\/medienrecht-und-persoenlichkeitsrecht\/bewertungsportal-geschaeftskontakt-nachweisen-olg-frankfurt\/\">Google muss Gesch\u00e4ftskontakt nachweisen<\/a>.<\/p>\n<p>Auf diesen Grundlagen bauen die Meldetexte im Dossier ebenso auf wie unsere Anwaltsschreiben. Entscheidend ist, dass die Meldung die richtigen Punkte enth\u00e4lt: den konkreten Inhalt, die Begr\u00fcndung der Rechtswidrigkeit und die Angaben, die die Plattform f\u00fcr ihre Pr\u00fcfung braucht. Wann eine L\u00f6schung im Einzelnen durchsetzbar ist, erkl\u00e4ren wir auf unserer Themenseite <a href=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/thema\/reputationsmanagement\/google-bewertung-loeschen\/\">Google-Bewertung l\u00f6schen lassen<\/a>.<\/p>\n<h2>Welche Daten verarbeitet der Bewertungs-Check?<\/h2>\n<p>F\u00fcr die Pr\u00fcfung verarbeiten wir nur den Bewertungstext, den Link zur Bewertung und Ihre Angaben zum Kundenkontakt. F\u00fcr den kostenlosen Check ist keine E-Mail-Adresse n\u00f6tig. Das Dossier ist \u00fcber einen gesicherten, pers\u00f6nlichen Link abrufbar und bleibt aus Datenschutzgr\u00fcnden 180 Tage nach dem Kauf online. Die Zahlung l\u00e4uft ausschlie\u00dflich \u00fcber den Zahlungsdienstleister Stripe.<\/p>\n<div style=\"background: #EFF3F9; padding: 36px 40px 28px; margin: 0 0 48px;\">\n<h2 style=\"margin: 0 0 14px;\">H\u00e4ufige Fragen zum Melden von Google-Bewertungen<\/h2>\n<details style=\"border-bottom: 1px solid #C9D6E6;\">\n<summary style=\"list-style: none; display: flex; justify-content: space-between; align-items: center; gap: 16px; padding: 20px 0; cursor: pointer; font-weight: bold;\">L\u00f6sch-Dossier oder Anwaltsschreiben: Was passt zu meinem Fall?<span class=\"lhr-faq-toggle\" style=\"flex: 0 0 28px; width: 28px; height: 28px; display: inline-flex; align-items: center; justify-content: center; border: 1px solid #263E96; color: #263e96; font-size: 19px; line-height: 1; transition: transform .2s;\">+<\/span><\/summary>\n<div style=\"padding: 0 0 22px;\">Das Dossier eignet sich, wenn Sie eine \u00fcberschaubare Zahl klar angreifbarer Bewertungen selbst melden und die Fristen selbst nachhalten m\u00f6chten. Das Anwaltsschreiben ist die bessere Wahl, wenn eine Plattform schon abgelehnt hat, mehrere Bewertungen betroffen sind oder Sie sich nicht selbst k\u00fcmmern wollen. Nur beim Anwaltsschreiben pr\u00fcft ein Rechtsanwalt jede Bewertung im Einzelfall.<\/div>\n<\/details>\n<details style=\"border-bottom: 1px solid #C9D6E6;\">\n<summary style=\"list-style: none; display: flex; justify-content: space-between; align-items: center; gap: 16px; padding: 20px 0; cursor: pointer; font-weight: bold;\">Was bedeutet \u201eje Plattform-Profil\u201c?<span class=\"lhr-faq-toggle\" style=\"flex: 0 0 28px; width: 28px; height: 28px; display: inline-flex; align-items: center; justify-content: center; border: 1px solid #263E96; color: #263e96; font-size: 19px; line-height: 1; transition: transform .2s;\">+<\/span><\/summary>\n<div style=\"padding: 0 0 22px;\">Ein Festpreis deckt bis zu f\u00fcnf Bewertungen auf einem Profil ab, etwa bis zu f\u00fcnf Google-Rezensionen zu Ihrem Unternehmensprofil. Stehen Bewertungen auf Google und zus\u00e4tzlich auf Jameda, f\u00e4llt der Preis zweimal an. Meldewege, Formulare und Adressaten unterscheiden sich von Plattform zu Plattform.<\/div>\n<\/details>\n<details style=\"border-bottom: 1px solid #C9D6E6;\">\n<summary style=\"list-style: none; display: flex; justify-content: space-between; align-items: center; gap: 16px; padding: 20px 0; cursor: pointer; font-weight: bold;\">Kann ich mit dem Dossier anfangen und sp\u00e4ter einen Anwalt beauftragen?<span class=\"lhr-faq-toggle\" style=\"flex: 0 0 28px; width: 28px; height: 28px; display: inline-flex; align-items: center; justify-content: center; border: 1px solid #263E96; color: #263e96; font-size: 19px; line-height: 1; transition: transform .2s;\">+<\/span><\/summary>\n<div style=\"padding: 0 0 22px;\">Ja, ohne Mehrkosten f\u00fcr den ersten Schritt. Der Anrechnungs-Code im Dossier verrechnet die gezahlten 49 \u20ac voll mit dem Anwaltsschreiben, f\u00fcr ein Profil bleiben dann 200 \u20ac netto. Achten Sie dabei auf die Zeit: Ein sp\u00e4teres Eilverfahren ist nur m\u00f6glich, solange die Sache noch dringlich ist.<\/div>\n<\/details>\n<details style=\"border-bottom: 1px solid #C9D6E6;\">\n<summary style=\"list-style: none; display: flex; justify-content: space-between; align-items: center; gap: 16px; padding: 20px 0; cursor: pointer; font-weight: bold;\">Warum hilft \u201eBewertung melden\u201c bei Google oft nicht?<span class=\"lhr-faq-toggle\" style=\"flex: 0 0 28px; width: 28px; height: 28px; display: inline-flex; align-items: center; justify-content: center; border: 1px solid #263E96; color: #263e96; font-size: 19px; line-height: 1; transition: transform .2s;\">+<\/span><\/summary>\n<div style=\"padding: 0 0 22px;\">Weil Google \u00fcber diese Funktion nur pr\u00fcft, ob die eigenen Inhaltsrichtlinien verletzt sind. Ob eine Bewertung unwahr ist oder gar kein Kundenkontakt bestand, ist eine Rechtsfrage. Daf\u00fcr gibt es ein eigenes Formular f\u00fcr rechtliche Verst\u00f6\u00dfe, das eine konkrete Begr\u00fcndung verlangt.<\/div>\n<\/details>\n<details>\n<summary style=\"list-style: none; display: flex; justify-content: space-between; align-items: center; gap: 16px; padding: 20px 0; cursor: pointer; font-weight: bold;\">Ist eine L\u00f6schung garantiert?<span class=\"lhr-faq-toggle\" style=\"flex: 0 0 28px; width: 28px; height: 28px; display: inline-flex; align-items: center; justify-content: center; border: 1px solid #263E96; color: #263e96; font-size: 19px; line-height: 1; transition: transform .2s;\">+<\/span><\/summary>\n<div style=\"padding: 0 0 22px;\">Nein. \u00dcber die L\u00f6schung entscheidet die Plattform, und weder Dossier noch Anwaltsschreiben k\u00f6nnen ein Ergebnis zusagen. Ein Erfolgshonorar vereinbaren wir nicht; das anwaltliche Berufsrecht l\u00e4sst es nur in engen Ausnahmen zu (<a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/BRAO\/49b.html\" title=\"&sect; 49b BRAO: Verg&uuml;tung\">\u00a7 49b Abs. 2 BRAO<\/a>). Lehnt die Plattform ab, besprechen wir auf Wunsch das weitere, gegebenenfalls gerichtliche Vorgehen.<\/div>\n<\/details>\n<\/div>\n<div style=\"background: #0A2C52; padding: 32px 36px; margin: 0 0 48px;\">\n<p style=\"color: #ffffff; font-weight: bold; font-size: 1.25em; margin: 0 0 12px;\">Steht auf Ihrem Profil eine Bewertung, die so nicht stimmt?<\/p>\n<p style=\"color: #d7e3f4; margin: 0 0 24px;\">F\u00fcgen Sie die Bewertung in den kostenlosen LHR Bewertungs-Check ein. Sie sehen sofort, welche Aussagen angreifbar sind, und entscheiden dann selbst zwischen L\u00f6sch-Dossier und Anwaltsschreiben. Bei vielen Bewertungen, wiederkehrenden Angriffen oder einer bereits abgelehnten Meldung <a style=\"color: #ffffff; text-decoration: underline;\" href=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/kontakt\/\">sprechen Sie direkt mit uns<\/a>; eine erste Einsch\u00e4tzung erhalten Sie in der Regel binnen 24 Stunden.<\/p>\n<p><a style=\"display: inline-block; background: #FFFFFF; color: #0a2c52; font-weight: bold; padding: 14px 28px; text-decoration: none;\" href=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/bewertungs-check\/\">Bewertung kostenlos pr\u00fcfen<\/a><\/p>\n<\/div>\n<h2>Weiterf\u00fchrende Informationen<\/h2>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/thema\/lhr-bewertungscheck\/\">Negative Bewertungen l\u00f6schen lassen: der LHR Bewertungs-Check<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/thema\/reputationsmanagement\/google-bewertung-loeschen\/\">Google-Bewertung l\u00f6schen lassen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/thema\/reputationsmanagement\/schlechte-bewertungen-loeschen-lassen\/\">Schlechte Bewertungen l\u00f6schen lassen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/thema\/reputationsmanagement\/jameda-bewertung-loeschen\/\">Jameda-Bewertung l\u00f6schen lassen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/thema\/reputationsmanagement\/kununu-bewertung-loeschen\/\">kununu-Bewertung l\u00f6schen lassen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/thema\/trustpilot-bewertung-loeschen\/\">Trustpilot-Bewertung l\u00f6schen lassen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/thema\/reputationsmanagement\/amazon-bewertung-loeschen\/\">Amazon-Bewertung l\u00f6schen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/unsere-erfolge\/\">Unsere Erfolge<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p><!-- FAQPage-JSON-LD: nur FAQPage-Knoten (Yoast + Schema Pro liefern Article\/WebPage\/Breadcrumb). 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Das Anwaltsschreiben ist die bessere Wahl, wenn eine Plattform schon abgelehnt hat, mehrere Bewertungen betroffen sind oder Sie sich nicht selbst k\u00fcmmern wollen. Nur beim Anwaltsschreiben pr\u00fcft ein Rechtsanwalt jede Bewertung im Einzelfall.\"}},{\"@type\":\"Question\",\"name\":\"Was bedeutet \u201eje Plattform-Profil\u201c?\",\"acceptedAnswer\":{\"@type\":\"Answer\",\"text\":\"Ein Festpreis deckt bis zu f\u00fcnf Bewertungen auf einem Profil ab, etwa bis zu f\u00fcnf Google-Rezensionen zu Ihrem Unternehmensprofil. Stehen Bewertungen auf Google und zus\u00e4tzlich auf Jameda, f\u00e4llt der Preis zweimal an. Meldewege, Formulare und Adressaten unterscheiden sich von Plattform zu Plattform.\"}},{\"@type\":\"Question\",\"name\":\"Kann ich mit dem Dossier anfangen und sp\u00e4ter einen Anwalt beauftragen?\",\"acceptedAnswer\":{\"@type\":\"Answer\",\"text\":\"Ja, ohne Mehrkosten f\u00fcr den ersten Schritt. 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