{"id":70632,"date":"2026-07-19T19:50:54","date_gmt":"2026-07-19T17:50:54","guid":{"rendered":"https:\/\/www.lhr-law.de\/?p=70632"},"modified":"2026-07-19T19:50:54","modified_gmt":"2026-07-19T17:50:54","slug":"ki-anwaltshaftung-ukjt-legal-statement","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.lhr-law.de\/en\/magazin\/wettbewerbsrecht-kartellrecht\/ki-anwaltshaftung-ukjt-legal-statement\/","title":{"rendered":"Haften Anw\u00e4lte nun wegen Nicht-Nutzung von KI?"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" class=\"wp-image-70635 alignleft\" src=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/ki-anwaltshaftung-708x372.png\" alt=\"\" width=\"558\" height=\"293\" srcset=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/ki-anwaltshaftung-708x372.png 708w, https:\/\/www.lhr-law.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/ki-anwaltshaftung-620x326.png 620w, https:\/\/www.lhr-law.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/ki-anwaltshaftung-354x186.png 354w, https:\/\/www.lhr-law.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/ki-anwaltshaftung-768x403.png 768w, https:\/\/www.lhr-law.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/ki-anwaltshaftung.png 1200w\" sizes=\"(max-width: 558px) 100vw, 558px\" \/><\/p>\n<p><em>Jahrelang lautete die Warnung: Wer als Anwalt KI nutzt, riskiert Haftung. <\/em><\/p>\n<p><em>Jetzt dreht sich der Wind. <\/em><\/p>\n<p><em>Nach einem am 7. Juli 2026 ver\u00f6ffentlichten Legal Statement der UK Jurisdiction Taskforce (UKJT) k\u00f6nnen sich Anw\u00e4lte k\u00fcnftig auch dann schadensersatzpflichtig machen, wenn sie k\u00fcnstliche Intelligenz <strong>nicht<\/strong> einsetzen \u2013 obwohl ein vern\u00fcnftiger Berufstr\u00e4ger es getan h\u00e4tte. <\/em><\/p>\n<p><em>Was zun\u00e4chst wie eine englische Kuriosit\u00e4t klingt, trifft einen Nerv, der auch das deutsche Anwaltshaftungsrecht kennt: Der Sorgfaltsma\u00dfstab wandert mit dem Stand der Technik.<\/em><\/p>\n<h2>Wer hinter dem Legal Statement steht \u2013 und warum es Gewicht hat<\/h2>\n<p>Die UK Jurisdiction Taskforce ist keine beliebige Arbeitsgruppe. Sie wird von Sir Geoffrey Vos geleitet, dem Master of the Rolls und damit Chef der englischen Ziviljustiz. Ihre fr\u00fcheren Legal Statements zu Kryptowerten (2019) und digitalen Wertpapieren (2023) wurden von englischen Gerichten wiederholt zitiert und haben die Rechtsentwicklung faktisch vorgezeichnet. Das nun ver\u00f6ffentlichte <em>Legal Statement on Liability for AI Harms<\/em> wurde von einem Redaktionsteam unter Vorsitz von Matthew Lavy KC erarbeitet und durchlief eine \u00f6ffentliche Konsultation im Januar und Februar 2026.<\/p>\n<p>Die Grundthese des Statements: England braucht kein KI-Sonderhaftungsrecht. Die klassischen Instrumente \u2013 Vertrag, Fahrl\u00e4ssigkeitshaftung (<em>negligence<\/em>), Falschangaben, Berufspflichten \u2013 gen\u00fcgen, um Sch\u00e4den durch KI zuzuordnen. Das ist zun\u00e4chst eine beruhigende Botschaft. Der Sprengsatz steckt in einer Nebenfolge dieser These.<\/p>\n<h2>Die Kernaussage: Haftung auch f\u00fcr den Verzicht auf KI<\/h2>\n<p>Wenn sich die Sorgfalt eines Anwalts am Verhalten eines vern\u00fcnftigen Berufstr\u00e4gers vergleichbaren Rangs und Fachgebiets misst, dann ver\u00e4ndert sich der Haftungsma\u00dfstab automatisch mit, sobald KI-Werkzeuge zum professionellen Standard werden. Genau diesen Schluss zieht das UKJT-Statement: Ein Anwalt kann seine Berufspflicht nicht nur durch den fehlerhaften Einsatz von KI verletzen, sondern auch dadurch, dass er sie gar nicht einsetzt \u2013 wenn ein vern\u00fcnftiger Kollege sie in derselben Situation genutzt h\u00e4tte.<\/p>\n<p>Das Statement illustriert das mit einem Beispiel aus der Praxis der Business and Property Courts: Ein Solicitor, der seinem Mandanten bei der Pr\u00fcfung gro\u00dfer Dokumentenmengen nicht einmal den Einsatz KI-gest\u00fctzter Review-Werkzeuge zur Pr\u00fcfung vorschl\u00e4gt, k\u00f6nnte pflichtwidrig handeln. Drastischer noch der Vergleich aus dem Umfeld des Statements: Ein Anwalt, der KI kategorisch ablehnt, sei perspektivisch zu betrachten wie ein Radiologe, der auf KI-Werkzeuge verzichtet, die Tumore nachweislich zuverl\u00e4ssiger erkennen. Matthew Lavy KC formulierte, man sei nicht mehr weit von dem Zeitpunkt entfernt, an dem Sch\u00e4den durch unterlassenen KI-Einsatz einklagbar sein werden.<\/p>\n<p>Der Ma\u00dfstab ist dabei kein starrer: Ob die Nichtnutzung pflichtwidrig ist, h\u00e4ngt vom konkreten Mandat, vom Fachgebiet, von der Verf\u00fcgbarkeit geeigneter Werkzeuge und vom Stand der berufsrechtlichen Leitlinien ab. Aber die Richtung ist unmissverst\u00e4ndlich \u2013 und sie wird sich mit jeder Ausbaustufe der Technik weiter verschieben.<\/p>\n<h2>Kein Freibrief: Die Haftung f\u00fcr falschen KI-Einsatz bleibt<\/h2>\n<p>Das Statement ist kein Persilschein f\u00fcr unkritische KI-Begeisterung. Es bekr\u00e4ftigt zugleich die Haftung f\u00fcr den <em>fehlerhaften<\/em> Einsatz: Wer halluzinierte Fundstellen ungepr\u00fcft in Schrifts\u00e4tze \u00fcbernimmt, haftet \u2013 die englischen Gerichte haben zuletzt mehrfach Kanzleien ger\u00fcgt, die KI-erfundene Zitate eingereicht hatten, darunter im Mai 2026 auch eine der gr\u00f6\u00dften britischen Wirtschaftskanzleien. Auch die Eingabe vertraulicher oder privilegierter Mandatsunterlagen in \u00f6ffentlich zug\u00e4ngliche KI-Systeme bleibt ein eigenst\u00e4ndiges Haftungs- und Berufsrechtsrisiko, vor dem die englische Anwaltsaufsicht bereits ausdr\u00fccklich gewarnt hat.<\/p>\n<p>Interessant sind auch die Aussagen zur Verantwortungsverteilung entlang der KI-Lieferkette: Unternehmen k\u00f6nnen sich f\u00fcr Falschausk\u00fcnfte ihrer Chatbots nicht automatisch exkulpieren \u2013 wer einen Chatbot als sein Sprachrohr pr\u00e4sentiert oder dessen Aussagen \u00fcbernimmt, muss sich diese zurechnen lassen. Entwickler allgemeiner Foundation Models haften dagegen in aller Regel nicht f\u00fcr unvorhersehbare Verwendungen ihrer Modelle. Die Verantwortung bleibt beim professionellen Anwender \u2013 also beim Anwalt.<\/p>\n<h2>Und in Deutschland? Der Sorgfaltsma\u00dfstab wandert l\u00e4ngst<\/h2>\n<p>Ein englisches Legal Statement bindet deutsche Gerichte nicht. Aber die dogmatische Mechanik, die es beschreibt, existiert im deutschen Anwaltshaftungsrecht seit jeher. Der Rechtsanwalt schuldet nach st\u00e4ndiger Rechtsprechung des BGH die Sorgfalt eines gewissenhaften Berufstr\u00e4gers und hat den sichersten Weg zu w\u00e4hlen, der zum angestrebten Erfolg f\u00fchrt. Dieser Ma\u00dfstab ist objektiv \u2013 und er ist dynamisch: Was gestern \u00fcberobligatorisch war, ist morgen Pflichtprogramm.<\/p>\n<p>Die deutsche Rechtsgeschichte kennt diese Wanderungsbewegung gut. Die Pflicht, aktuelle Rechtsprechung \u00fcber Fachzeitschriften und Datenbanken zu verfolgen, ist l\u00e4ngst anerkannt. Mit <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/ZPO\/130d.html\" title=\"&sect; 130d ZPO: Nutzungspflicht f&uuml;r Rechtsanw&auml;lte und Beh&ouml;rden\">\u00a7 130d ZPO<\/a> wurde der elektronische Rechtsverkehr \u00fcber das beA von der Option zur sanktionsbewehrten Pflicht \u2013 wer heute per Fax einreicht, verliert. Und <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/BRAO\/43a.html\" title=\"&sect; 43a BRAO: Grundpflichten\">\u00a7 43a Abs. 6 BRAO<\/a> verpflichtet jeden Rechtsanwalt zur Fortbildung, was die Bundesrechtsanwaltskammer zunehmend auch auf technologische Kompetenz bezieht.<\/p>\n<p>Es w\u00e4re naiv anzunehmen, dass ausgerechnet KI-gest\u00fctzte Arbeitswerkzeuge von dieser Entwicklung ausgenommen bleiben.<\/p>\n<p>Konkret hei\u00dft das: Sobald sich in einem Marktsegment \u2013 etwa der Massendokumentenpr\u00fcfung, der Fristenkontrolle oder der Recherche \u2013 ein KI-gest\u00fctzter Arbeitsstandard etabliert, der nachweislich schneller, g\u00fcnstiger oder fehler\u00e4rmer ist, wird die Nichtnutzung begr\u00fcndungsbed\u00fcrftig. Der Anwalt, der seinem Mandanten sechsstellige Review-Kosten aufb\u00fcrdet, weil er ein etabliertes Werkzeug ignoriert, wird sich die Frage nach <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/BGB\/280.html\" title=\"&sect; 280 BGB: Schadensersatz wegen Pflichtverletzung\">\u00a7 280 Abs. 1 BGB<\/a> gefallen lassen m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Umgekehrt gilt: Die Letztverantwortung f\u00fcr jedes Arbeitsergebnis bleibt beim Berufstr\u00e4ger. KI ersetzt die anwaltliche Pr\u00fcfung nicht \u2013 sie verschiebt nur, worauf sich die Sorgfalt richtet.<\/p>\n<div style=\"background: #0b2c52; padding: 28px 30px; margin: 32px 0; border-radius: 0; font-family: 'Archivo', Arial, sans-serif;\">\n<p style=\"color: #8fb3e8; font-size: 13px; letter-spacing: 2px; text-transform: uppercase; margin: 0 0 10px 0; font-weight: bold;\">LHR in der Praxis<\/p>\n<p style=\"color: #dce4f5; margin: 0 0 12px 0; line-height: 1.6;\">Technologiekompetenz entscheidet Verfahren \u2013 auch auf Anwaltsseite. Zuletzt hat LHR vor dem OLG Frankfurt am Main eine einstweilige Verf\u00fcgung gegen Meta erwirkt, mit der die Wiederherstellung eines gesperrten Instagram-Accounts mit \u00fcber 800.000 Followern angeordnet wurde \u2013 einschlie\u00dflich einer wegweisenden Zust\u00e4ndigkeitsentscheidung nach <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/EuGVVO\/7.html\" title=\"Art. 7 EuGVVO\">Art. 7 Nr. 2 EuGVVO<\/a> (OLG Frankfurt a.\u00a0M., Beschluss v. 14.07.2026, Az. <a href=\"https:\/\/dejure.org\/dienste\/vernetzung\/rechtsprechung?Text=11%20W%2012\/26\" title=\"OLG Frankfurt, 14.07.2026 - 11 W 12\/26: Internationale Zust&auml;ndigkeit nach Art. 7 Abs. 1 Nr. 2 B...\">11 W 12\/26<\/a> (Kart)). Wer Plattformen, Daten und Algorithmen versteht, f\u00fchrt solche Verfahren schneller und pr\u00e4ziser.<\/p>\n<p style=\"margin: 0;\"><a style=\"color: #ffffff; text-decoration: underline;\" href=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/erfolge\/\">Weitere Erfolge von LHR ansehen<\/a><\/p>\n<\/div>\n<h2>Was Kanzleien und Mandanten jetzt tun sollten<\/h2>\n<p>F\u00fcr Kanzleien bedeutet die Entwicklung dreierlei. Erstens: Eine dokumentierte KI-Strategie wird zum Haftungsschutz \u2013 wer nachvollziehbar gepr\u00fcft hat, welche Werkzeuge f\u00fcr welche Aufgaben geeignet sind und wo bewusst auf sie verzichtet wird, kann eine Pflichtverletzung sp\u00e4ter deutlich leichter widerlegen als der blo\u00dfe Verweigerer. Zweitens: Qualit\u00e4tssicherung muss institutionalisiert werden \u2013 jede KI-Ausgabe braucht eine definierte menschliche Kontrollstufe, bevor sie das Haus verl\u00e4sst. Drittens: Vertraulichkeit ist nicht verhandelbar \u2013 Mandatsdaten geh\u00f6ren nur in Systeme mit belastbaren Datenschutz- und Berufsgeheimnisgarantien.<\/p>\n<p>Mandanten wiederum d\u00fcrfen fragen \u2013 und sollten es tun: Wie arbeitet meine Kanzlei? Welche Werkzeuge setzt sie ein, und wie kontrolliert sie deren Ergebnisse? Effizienz und Sorgfalt sind kein Gegensatz. Die beste Antwort auf das UKJT-Statement ist eine Kanzlei, die beides nachweisen kann.<\/p>\n<h2>FAQ<\/h2>\n<h3>K\u00f6nnen deutsche Anw\u00e4lte schon heute f\u00fcr den Verzicht auf KI haften?<\/h3>\n<p>Rechtsprechung dazu gibt es noch nicht. Der Haftungsma\u00dfstab des <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/BGB\/276.html\" title=\"&sect; 276 BGB: Verantwortlichkeit des Schuldners\">\u00a7 276 BGB<\/a> ist jedoch objektiv und dynamisch: Sobald KI-Werkzeuge in einem T\u00e4tigkeitsfeld zum anerkannten Standard gewissenhafter Berufsaus\u00fcbung geh\u00f6ren, kann ihre Nichtnutzung eine Pflichtverletzung begr\u00fcnden \u2013 etwa wenn dadurch vermeidbare Kosten oder Fehler entstehen.<\/p>\n<h3>Was genau ist das UKJT Legal Statement?<\/h3>\n<p>Ein am 7. Juli 2026 ver\u00f6ffentlichtes Gutachten der UK Jurisdiction Taskforce unter Leitung des Master of the Rolls, Sir Geoffrey Vos, zur zivilrechtlichen Haftung f\u00fcr KI-Sch\u00e4den nach englischem Recht. Es ist keine Gesetzgebung, hat aber erhebliche faktische Autorit\u00e4t: Fr\u00fchere UKJT-Statements wurden von Gerichten regelm\u00e4\u00dfig herangezogen.<\/p>\n<h3>Sch\u00fctzt der Einsatz von KI vor Haftung?<\/h3>\n<p>Nein. Die Letztverantwortung f\u00fcr jedes Arbeitsergebnis bleibt beim Anwalt. Wer KI-Ausgaben ungepr\u00fcft \u00fcbernimmt \u2013 etwa erfundene Fundstellen \u2013 haftet f\u00fcr den daraus entstehenden Schaden und riskiert zus\u00e4tzlich berufsrechtliche Konsequenzen.<\/p>\n<h3>D\u00fcrfen Mandatsdaten in KI-Systeme eingegeben werden?<\/h3>\n<p>Nur in Systeme, die Verschwiegenheit (<a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/BRAO\/43a.html\" title=\"&sect; 43a BRAO: Grundpflichten\">\u00a7 43a Abs. 2 BRAO<\/a>, <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/StGB\/203.html\" title=\"&sect; 203 StGB: Verletzung von Privatgeheimnissen\">\u00a7 203 StGB<\/a>) und Datenschutz (DSGVO) belastbar gew\u00e4hrleisten. Die Eingabe vertraulicher Unterlagen in \u00f6ffentlich zug\u00e4ngliche KI-Dienste ohne entsprechende Garantien ist ein eigenst\u00e4ndiges Haftungs- und Berufsrechtsrisiko.<\/p>\n<div style=\"background: #f3f7fb; border: 1px solid #c9d5ea; padding: 28px 30px; margin: 32px 0; border-radius: 0; font-family: 'Archivo', Arial, sans-serif;\">\n<p style=\"color: #0b2c52; font-weight: 800; font-size: 20px; margin: 0 0 10px 0;\">Fragen zu KI-Einsatz, Haftung und Compliance in Ihrer Kanzlei oder Ihrem Unternehmen?<\/p>\n<p style=\"margin: 0 0 18px 0; color: #333; line-height: 1.6;\">Wir beraten Unternehmen und Berufstr\u00e4ger zu Haftungsfragen rund um den Einsatz k\u00fcnstlicher Intelligenz, zu Plattform- und Digitalrecht sowie zur rechtssicheren Gestaltung von KI-Prozessen. Sprechen Sie uns an \u2013 wir melden uns kurzfristig zur\u00fcck.<\/p>\n<p style=\"margin: 0;\"><a style=\"display: inline-block; background: #263e94; color: #ffffff; padding: 12px 26px; text-decoration: none; font-weight: bold; border-radius: 0;\" href=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/kontakt\/\">Jetzt Kontakt aufnehmen<\/a><\/p>\n<\/div>\n<p><script type=\"application\/ld+json\">\n{\n  \"@context\": \"https:\/\/schema.org\",\n  \"@type\": \"FAQPage\",\n  \"mainEntity\": [\n    {\n      \"@type\": \"Question\",\n      \"name\": \"K\u00f6nnen deutsche Anw\u00e4lte schon heute f\u00fcr den Verzicht auf KI haften?\",\n      \"acceptedAnswer\": {\n        \"@type\": \"Answer\",\n        \"text\": \"Eine gefestigte Rechtsprechung dazu gibt es noch nicht. 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