{"id":69751,"date":"2025-11-24T23:58:48","date_gmt":"2025-11-24T21:58:48","guid":{"rendered":"https:\/\/www.lhr-law.de\/?p=69751"},"modified":"2025-11-27T03:09:33","modified_gmt":"2025-11-27T01:09:33","slug":"erklaerung-christina-block","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.lhr-law.de\/en\/magazin\/pressemitteilungen\/erklaerung-christina-block\/","title":{"rendered":"Presserechtliches Informationsschreiben zu Frau Christina Block"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-69417 alignleft\" src=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/LHRLogo.png\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"200\" \/>LHR vertritt Frau Christina Block in vorliegender \u00e4u\u00dferungs- und presserechtlicher Angelegenheit.<\/p>\n<p>Die Verteidigung von Frau Block erh\u00e4lt zurzeit zahlreiche Presseanfragen. Sie befassen sich mit der Vernehmung eines weiteren Angeklagten, der sich im laufenden Strafverfahren der Staatsanwaltschaft f\u00fcr eine Aussage zur Verf\u00fcgung gestellt hat.<\/p>\n<p>Die Detailtiefe dieser Anfragen l\u00e4sst nur den Schluss zu, dass Informationen aus der Ermittlungsakte \u2013 unter Bruch gesetzlicher und richterlicher Verschwiegenheitsanordnungen \u2013 an Medien weitergegeben wurden. <strong>Das ist strafbar<\/strong>. Dasselbe gilt f\u00fcr etwaige Folgever\u00f6ffentlichungen.<\/p>\n<p>Besonders schwer wiegt, dass diese Anfragen regelm\u00e4\u00dfig mit extrem kurzen Fristen versehen werden, die eine sachgerechte und rechtlich belastbare Antwort objektiv unm\u00f6glich machen. Gleichzeitig wurde das Strafverfahren aufgrund der F\u00fclle neuer Informationen f\u00fcr einen Zeitraum von drei Wochen ausgesetzt. Wer unter diesen Umst\u00e4nden binnen Stunden eine Stellungnahme verlangt, ignoriert bewusst die Grenzen rechtsstaatlicher Verfahren und betreibt \u00f6ffentliche Vorverurteilung.<\/p>\n<p>Die Weitergabe nicht eingef\u00fchrter Vernehmungsinhalte verst\u00f6\u00dft nicht nur gegen <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/StGB\/353d.html\" title=\"&sect; 353d StGB: Verbotene Mitteilungen &uuml;ber Gerichtsverhandlungen\">\u00a7 353d StGB<\/a>, sondern unterl\u00e4uft die Unschuldsvermutung, verletzt die prozessuale Waffengleichheit und f\u00fchrt das Verfahren ad absurdum: Der Betroffenen wird die Kenntnis zentraler Aktenbestandteile vorenthalten, w\u00e4hrend dieselben Inhalte h\u00f6chst selektiv an die \u00d6ffentlichkeit durchgestochen werden \u2013 und zwar ohne jede M\u00f6glichkeit der geordneten Gegenrede.<\/p>\n<p>Ein solches Vorgehen hat mit einem rechtsstaatlichen Prozess nichts mehr zu tun.<\/p>\n<p>Wir werden s\u00e4mtliche Verst\u00f6\u00dfe gegen straf- und presserechtliche Vorgaben konsequent verfolgen und unverz\u00fcglich rechtliche Schritte gegen jede unzul\u00e4ssige Berichterstattung einleiten.<\/p>\n<p>Das Schreiben kann als PDF hier heruntergeladen werden:\u00a0<strong><a href=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Presserechtliches-Informationsschreiben-Christina-Block.pdf\">Presserechtliches Informationsschreiben Christina Block<\/a><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>LHR vertritt Frau Christina Block in vorliegender \u00e4u\u00dferungs- und presserechtlicher Angelegenheit. 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