{"id":65023,"date":"2023-07-18T08:51:26","date_gmt":"2023-07-18T06:51:26","guid":{"rendered":"https:\/\/www.lhr-law.de\/?p=65023"},"modified":"2023-07-21T15:49:30","modified_gmt":"2023-07-21T13:49:30","slug":"rassistische-beleidigungen-im-fussball","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.lhr-law.de\/en\/magazin\/sportrecht\/rassistische-beleidigungen-im-fussball\/","title":{"rendered":"Rassistische Beleidigungen im Fu\u00dfball und deren Sanktionierung"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_65024\" aria-describedby=\"caption-attachment-65024\" style=\"width: 539px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img decoding=\"async\" class=\"wp-image-65024\" src=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Besprechungsraum-621x414.jpg\" alt=\"Rassistische Beleidigungen im Fu\u00dfball\" width=\"539\" height=\"359\" srcset=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Besprechungsraum-621x414.jpg 621w, https:\/\/www.lhr-law.de\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Besprechungsraum-620x413.jpg 620w, https:\/\/www.lhr-law.de\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Besprechungsraum-311x207.jpg 311w, https:\/\/www.lhr-law.de\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Besprechungsraum-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.lhr-law.de\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Besprechungsraum-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/www.lhr-law.de\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Besprechungsraum-2048x1365.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 539px) 100vw, 539px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-65024\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 LHR Stockfotos<\/figcaption><\/figure>\n<p><i>Rassistische Beleidigungen im Fu\u00dfball gibt es immer wieder. Daher haben Fu\u00dfballverb\u00e4nde auf den verschiedenen Ebenen eine ganze Reihe von Ma\u00dfnahmen gegen Diskriminierung getroffen. Eine \u00dcbersicht:<\/i><\/p>\n<p>Rassismus ist nicht nur gesamtgesellschaftlich, sondern auch im Fu\u00dfball weit verbreitet. Eine Ver\u00f6ffentlichung der Vereinten Nationen spricht von rassistischen Vorf\u00e4llen im Fu\u00dfball, die sich in Deutschland, \u00d6sterreich, Litauen, Schottland oderder Slowakei ereignet haben. <a href=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/thema\/medienrecht-persoenlichkeitsrecht\/\">Sportmedien<\/a> h\u00e4tten zudem \u00fcber rassistische Zwischenf\u00e4lle in L\u00e4ndern wie Australien, Brasilien und Israel<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>berichtet.<\/p>\n<h2>Ma\u00dfnahmen und Regeln der FIFA gegen Rassismus<\/h2>\n<p>2006 f\u00fchrte die F\u00e9d\u00e9ration Internationale de Football Association (FIFA) neue Strafen f\u00fcr rassistische Beschimpfungen ein. 2017 wies die FIFA ihre Mitgliedsorganisationen an, neue Ma\u00dfnahmen gegen Rassismus und Diskriminierung durchzusetzen. Dazu geh\u00f6ren Geldstrafen, Spielabbruch, Stadionverbot, Punkteabzug, Relegation in eine niedrigere Liga, das Verlieren eines Spiels oder die Disqualifikation.<\/p>\n<p>Allgemein regelt Artikel 3 (\u201eNichtdiskriminierung und Haltung gegen Rassismus\u201c) der <a href=\"https:\/\/digitalhub.fifa.com\/m\/5eb2b45e547ff39f\/original\/ndfxogwkoukoe4dm3uk0-pdf.pdf\">FIFA-Statuten<\/a>, dass \u201eDiskriminierung jeglicher Art gegen ein Land, eine Privatperson oder Personengruppen aufgrund ethnischer Herkunft\u2026strengstens untersagt\u201c ist und durch \u201eSuspendierung oder Ausschluss\u201c bestraft werden kann.<\/p>\n<p>Artikel 15 des <a href=\"https:\/\/digitalhub.fifa.com\/m\/59dca8ae619101cf\/original\/FIFA-Disciplinary-Code-2023.pdf\">Disciplinary Code<\/a> der FIFA regelt den Umgang mit Diskriminierungen. Der Disciplinary Code ist verbindlich f\u00fcr alle registrierten Fu\u00dfballclubs und Spieler und muss von den FIFA-Mitgliedsorganisationen in ihrem eigenen Regelwerk inkorporiert werden . Nach Artikel 15 Nr. 1 Disciplinary Code soll jede Person, die die W\u00fcrde eines Landes, einer Person oder einer Personengruppe durch ver\u00e4chtliche, diskriminierende oder herabw\u00fcrdigende Worte oder Handlungen mit Bezug auf die Diskriminierungsmerkmale \u201eRasse, Hautfarbe, Ethnie, Nationalit\u00e4t\u201c verletzt, mit einem Ausschluss, der \u201emindestens zehn Matches oder eine bestimmte Zeitperiode dauert\u201c oder mit einer \u201eanderen angemessenen Disziplinarma\u00dfnahme\u201c sanktioniert werden.<br \/>\nF\u00fcr den Fall, dass mehr als ein Fan an einer derartigen Handlungen beteiligt ist, sieht Artikel 15 Nr. 2 des Disciplinary Code ein \u201eSpiel mit einer begrenzten Anzahl von Zuschauern und eine Strafe von mindestens 20.000\u201c Schweizer Franken vor f\u00fcr den beteiligten Verband oder Club. F\u00fcr Wiederholungsf\u00e4lle sind die Implementierung eines Pr\u00e4ventionsplans, eine Geldstrafe, ein Punktabzug sowie \u201aGeisterspiele\u2018 vorgesehen, aber auch das Verbot in einem bestimmten Stadion zu spielen.<br \/>\nVon den Mindeststrafen kann das zust\u00e4ndige Rechtsprechungsorgan nach Artikel 15 Nr. 3 Disciplinary Code abweichen, wenn der betroffene Verband oder Club einen umfassenden Plan gegen Diskriminierung und zur Verhinderung wiederholter Vorf\u00e4lle vorlegt. Nach Art. 15 Nr. 4 Disciplinary Code haben Opfer von Rassismus das Recht, vor dem zust\u00e4ndigen Rechtsprechungsorgan als Partei aufzutreten, eine Stellungnahme als Opfer abzugeben und Berufung einzulegen. Nach Art. 15 Nr. 5 Disciplinary Code soll ein Spiel, das durch einen Referee wegen rassistischem Verhalten ausgesetzt wird, als verloren erkl\u00e4rt werden.<\/p>\n<h2>Null-Toleranz-Politik bei der UEFA<\/h2>\n<p>Die Union of European Football Associations (UEFA) verfolgt eine \u201ezero tolerance\u201c-Politik in Bezug auf Rassismus. Der europ\u00e4ische Fu\u00dfball-Dachverband hat einen Plan ausgearbeitet, um Anti-Rassismus-Projekte in seinen Mitgliedsorganisationen zu unterst\u00fctzen. Die UEFA erteilt nach eigenen Angaben Offiziellen zu jedem Match klare Anweisungen, wie mit potentiellem rassistischem Verhalten umzugehen ist. Die Offiziellen sollen Disziplinardokumente durchgehen, um zu \u00fcberpr\u00fcfen, ob einer der Clubs eine Historie rassistischen Benehmens hat. Au\u00dferdem sollen sie Ausdrucke rassistischer Symbole zum Match mitnehmen, die im Extranet f\u00fcr Spiel-Offizielle der UEFA gespeichert sind.<\/p>\n<p>Die UEFA ruft ihre Delegierten auf, aufmerksam gegen\u00fcber jeglichen Formen rassistischen Verhaltens oder Bannern zu sein und die Entfernung rassistischer Banner zu verlangen. Au\u00dferdem sollen Delegierte Fotos von rassistischem Verhalten und Plakaten machen und Vorf\u00e4lle im Delegiertenreport erw\u00e4hnen.<\/p>\n<h2>Gr\u00f6\u00dfte Anti-Diskriminierungs-Kampagne Europas<\/h2>\n<p>Der 1999 gegr\u00fcndete Verein Football Against Racism in Europe (FARE) bringt als Netzwerk Individuen, informelle Gruppen und Organisationen zusammen und will alle Formen von Diskriminierung angehen. FARE hat 150 Mitglieder in fast 40 europ\u00e4ischen L\u00e4ndern, darunter Fangruppen, Nichtregierungsorganisationen, Amateurclubs und Graswurzel-Bewegungen. FARE richtet regelm\u00e4\u00dfig die gr\u00f6\u00dfte Anti-Diskriminierungs-Kampagne Europas aus, die FARE-Fu\u00dfball-Aktionswoche. Die Organisation ist Partner sowohl der UEFA als auch der FIFA. FARE produziert dar\u00fcber hinaus Praxisleitf\u00e4den und Lehrmaterialien, monitort Fu\u00dfballspiele und berichtet \u00fcber Diskriminierungsf\u00e4lle.<\/p>\n<h2>Fair Play als Grundpfeiler<\/h2>\n<p>Seit der Saison 2014\/15 werden bundesweit Diskriminierungsvorf\u00e4lle auf Deutschlands Fu\u00dfballpl\u00e4tzen durch den Online-Spielbericht des Deutsche Fu\u00dfball-Bunds (DFB) anhand von Angaben von Schiedsrichter:innen erfasst. \u00dcber den Tab \u201eVorkommnisse\u201c m\u00fcssen nach den DFB-Regeln Schiedsrichter:innen eine Diskriminierung melden, wenn ein Beschuldigter die Menschenw\u00fcrde einer Person oder einer Personengruppe durch herabw\u00fcrdigende, diskriminierende oder verunglimpfende \u00c4u\u00dferungen oder Handlungen, insbesondere in Bezug auf Hautfarbe, Abstammung oder Herkunft<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>verletzt. \u201eEine Person wegen ihrer Hautfarbe beleidigen\u201c ist laut DFB ein Beispiel f\u00fcr eine solche Situation.<\/p>\n<p>Der DFB hat ein \u201eKonzept zur Pr\u00e4vention und Bearbeitung von Gewalt- und Diskriminierungsvorf\u00e4llen\u201c ausgearbeitet. Dieses beinhaltet im Bereich der Pr\u00e4vention Instrumente zur Fr\u00fcherkennung, die Erfassung von Rassismusvorf\u00e4llen, die St\u00e4rkung von Ordner:innen sowie im Bereich der Bearbeitung von Vorf\u00e4llen alternative Sanktionsma\u00dfnahmen in der Sportgerichtsbarkeit sowie <a href=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/thema\/sportrecht\/beratung-von-profi-sportvereinen-und-profi-sportlern\/\">Vereinscoaching<\/a> bei nicht sportgerichtsanh\u00e4ngigen F\u00e4llen, aber auch Beratung und Begleitung. Das Konzept sieht vor, dass Ma\u00dfnahmen in Satzungen und Ordnungen und bei Pr\u00e4sidiums- und Vorstandsmitgliedern verankert werden und entsprechende Ansprechpersonen benannt und kommuniziert werden. Das Konzept ist fester Bestandteil des <a href=\"https:\/\/www.dfb.de\/vereinsmitarbeiter\/masterplan-amateurfussball\/masterplan\/\">Masterplans Amateurfu\u00dfball<\/a>.<\/p>\n<p>Im Rahmen von Fair Play und Gewaltpr\u00e4vention gibt es innerhalb der DFB-Mitgliedsverb\u00e4nde diverse Anlaufstellen f\u00fcr Diskriminierungsvorf\u00e4lle.<\/p>\n<p>Geht es nach dem Willen des DFB, sollen Fair Play-F\u00f6rderung und Ma\u00dfnahmen zur Pr\u00e4vention von Diskriminierung fl\u00e4chendeckend Einzug in die Qualifizierung von Schiedsrichter:innen und Trainer:innen erhalten. Der DFB und seine Landesverb\u00e4nde \u00fcberarbeiten bestehende Schulungselemente, um diese Themen in den Lehrkanon der Aus- und Weiterbildungsinhalte einzubringen.<\/p>\n<h2>Kollektivstrafe gleich \u201aSippenhaft\u2018?<\/h2>\n<p>Bei der UEFA ist ein Heimspiel vor leeren R\u00e4ngen, ein sogenanntes \u201aGeisterspiel\u2018, eine g\u00e4ngige Strafe f\u00fcr rassistische Vorf\u00e4lle.<\/p>\n<p>2016 protestierten 100 nationale Dachverb\u00e4nde von Fu\u00dfballfanorganisationen, Nationalmannschaftsorganisationen und Club-Fangruppen aus 18 europ\u00e4ischen L\u00e4ndern in einem offenen Brief an die Mitglieder des UEFA-Exekutivkomitees gegen Kollektivstrafen. 2020 sprach sich die Deutsche Fu\u00dfball-Liga gegen Kollektivstrafen im Fu\u00dfball aus. Als Ultima Ratio in absoluten Ausnahmef\u00e4llen k\u00f6nnten sie aber \u201ein sportgerichtlichen Verhandlungen zwischen DFB und Clubs nicht komplett ausgeschlossen werden\u201c. In anderen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern sei \u201edies zum Beispiel angesichts rassistischer Ausf\u00e4lle ganzer Kurven angezeigt\u201c gewesen. 2017 erkl\u00e4rte der DFB, auf Kollektivstrafen gegen Fans verzichten zu wollen.<\/p>\n<p>Spielabbr\u00fcche wegen rassistischer Vorf\u00e4lle sind selten. So wurden etwa im Februar 2020 die Spiele zwischen den W\u00fcrzburger Kickers und Preu\u00dfen M\u00fcnster nach einer Rassismus-Attacke gegen einen W\u00fcrzburger und das Spiel zwischen FC Schalke 04 und Hertha BSC nach rassistischen Beleidigungen gegen einen Hertha-Profi nicht abgebrochen \u2013 auch wenn Schalke durch den DFB-Kontrollausschuss wegen unsportlichen Verhaltens seiner Anh\u00e4nger mit einer Geldstrafe in H\u00f6he 50.000 Euro belegt wurde. H\u00e4ufig blieben rassistische Beleidigungen von Spielern ohne nennenswerte Konsequenzen, doch hier findet in j\u00fcngerer Zeit ein Wandel statt. Im Dezember 2021 wurde erstmals eine Partie \u2013 in diesem Fall des MSV Duisburg gegen den VfL Osnabr\u00fcck in Duisburg \u2013 wegen eines rassistischen Vorfalls abgebrochen. Es handelte sich dabei um eine gemeinsame Entscheidung des Schiedsrichters und der beiden Vereine. Der Schiedsrichter verfasste nach dem Spiel einen Sonderbericht. Schon mehrmals wurden rassistische Beleidigungen gegen\u00fcber Spielern angezeigt, zuweilen wird aber kein T\u00e4ter durch die Beh\u00f6rden ermittelt.<\/p>\n<p>Man sieht also: An bestehenden Instrumenten, um den Fu\u00dfballsport diskriminierungsfreier zu machen, mangelt es nicht. Letztlich kommt es darauf an, wie der Fu\u00dfball gelebt wird und wie die bestehenden M\u00f6glichkeiten vor allem der Pr\u00e4vention genutzt werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Rassistische Beleidigungen im Fu\u00dfball gibt es immer wieder. 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