{"id":63373,"date":"2022-12-05T08:10:33","date_gmt":"2022-12-05T06:10:33","guid":{"rendered":"https:\/\/www.lhr-law.de\/?p=63373"},"modified":"2022-12-03T14:11:43","modified_gmt":"2022-12-03T12:11:43","slug":"virtuelle-bundesliga-pflicht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.lhr-law.de\/en\/magazin\/sportrecht\/virtuelle-bundesliga-pflicht\/","title":{"rendered":"Virtuelle Bundesliga wird Pflicht"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_63374\" aria-describedby=\"caption-attachment-63374\" style=\"width: 400px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img decoding=\"async\" class=\"wp-image-63374 \" src=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Virtuelle-bundesliga-pflicht-276x414.jpg\" alt=\"Virtuelle Bundesliga Pflicht\" width=\"400\" height=\"600\" srcset=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Virtuelle-bundesliga-pflicht-276x414.jpg 276w, https:\/\/www.lhr-law.de\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Virtuelle-bundesliga-pflicht-413x620.jpg 413w, https:\/\/www.lhr-law.de\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Virtuelle-bundesliga-pflicht-138x207.jpg 138w, https:\/\/www.lhr-law.de\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Virtuelle-bundesliga-pflicht-768x1153.jpg 768w, https:\/\/www.lhr-law.de\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Virtuelle-bundesliga-pflicht-1023x1536.jpg 1023w, https:\/\/www.lhr-law.de\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Virtuelle-bundesliga-pflicht-1365x2048.jpg 1365w, https:\/\/www.lhr-law.de\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Virtuelle-bundesliga-pflicht.jpg 1701w\" sizes=\"(max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-63374\" class=\"wp-caption-text\">Photo by <a href=\"https:\/\/unsplash.com\/@guglielmobasile?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText\">Guglielmo Basile<\/a> on <a href=\"https:\/\/unsplash.com\/?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText\">Unsplash<\/a><\/figcaption><\/figure>\n<p><i>E-Sport gewinnt zunehmend an Bedeutung. Jetzt hat die Virtuelle Bundesliga (VBL) beschlossen, dass die Teilnahme an der Virtuellen Bundesliga Pflicht wird. Einige Spitzenvereine sind jedoch noch nicht mit von der Partie \u2013 ihnen droht deshalb \u00c4rger.<\/i><\/p>\n<p>Die Virtual Bundesliga ist eine E-Sport-Liga, die sich seit ihrem Bestehen zunehmend professionalisiert und auch etabliert hat. Zuletzt wurde die VBL als zus\u00e4tzlicher Wettbewerb in die Statuten des DFL Deutsche Fu\u00dfball Liga e.V. verankert.<\/p>\n<h2>Gro\u00dfe Mehrheit der Vereine f\u00fcr Regel\u00e4nderung<\/h2>\n<p>Nun nimmt die VBL einen neuen gro\u00dfen Schritt, mit dem der <a href=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/thema\/sportrecht\/e-sport\/\">E-Sport<\/a> in Deutschland weiter an Bedeutung und Ansehen gewinnt: Denn in der neuen Saison, die am 15. November 2022 startet, wird die Teilnahme an der Virtuellen Bundesliga f\u00fcr alle Erst- und Zweitligisten verpflichtend. Mehr als zwei Drittel der Vereine stimmte f\u00fcr die notwendige Statuten\u00e4nderung.<\/p>\n<h2>Geldstrafe f\u00fcr Verweigerer<\/h2>\n<p>Vereine, die nicht mitmachen, droht sogar eine Geldstrafe. Der e-Sport-Beauftragte des SV Werder Bremen brachte sogar ins Spiel, dass Vereine, die an der Virtuellen Bundesliga nicht teilnehmen, nicht mehr an der realen Bundesliga teilnehmen d\u00fcrfen. Doch soweit ist es noch nicht.<\/p>\n<p>Aktuell treten 29 von 36 Erst- und Zweitligavereinen in der VBL an. Vier Clubs<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>sind neu dabei: Eintracht Braunschweig, 1. FC Kaiserslautern, Karlsruher SC und VfB Stuttgart. Die Virtual Bundesliga ist au\u00dferdem ein offiziell lizensiertes Qualifikations-Event auf dem Weg zum FIFAe World Cup. Ab 2023 soll die Teilnahme an der VBL f\u00fcr alle Bundesligavereine verpflichtend werden.<\/p>\n<h2>Top-Teams ohne E-Sport-Team<\/h2>\n<p>Zwei gro\u00dfe und bekannte Vereine, der FC Bayern M\u00fcnchen und Borussia Dortmund, sind aktuell noch nicht mit einem E-Sport-Team in der Virtuellen Bundesliga vertreten. Der FC Bayern M\u00fcnchen hat einen Platin-Partnervertrag mit dem Spieleentwickler Konami, der kein Partner der DFL ist. Konami hat den Bayern- und Nationalspieler Serge Gnabry als offiziellen eFootball-PES-Botschafter gewonnen.<\/p>\n<p>Noch ohne E-Sport-Team sind auch der SC Freiburg und Union Berlin, zwei Mannschaften, die in der aktuellen Bundesliga-Saison an der Spitze der Bundesliga-Tabelle rangieren.<\/p>\n<p>RB Leipzig verf\u00fcgt mit RBLZ Gaming \u00fcber ein junges E-Sport-Team. Die Vision von RBLZ Gaming soll nach eigenen Angaben \u201edie virtuelle mit der realen Fu\u00dfballwelt verschmelzen lassen\u201c. Zum Team von RBLZ Gaming geh\u00f6rt auch Umut G\u00fcltekin, Deutscher Meister im eFootball, oder FIFA 21-Sachsenmeister Ben Kettenbeil.<\/p>\n<p>Wie auch immer es mit der Virtual Bundesliga weitergeht \u2013 an Bedeutung wird diese wohl nicht verlieren. Aktuell rentiert sich E-Sport f\u00fcr Vereine noch nicht so sehr, doch mit zunehmender Popularisierung und Kommerzialisierung w\u00e4chst auch dessen Attraktivit\u00e4t f\u00fcr die Clubs.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>E-Sport gewinnt zunehmend an Bedeutung. Jetzt hat die Virtuelle Bundesliga (VBL) beschlossen, dass die Teilnahme an der Virtuellen Bundesliga Pflicht wird. Einige Spitzenvereine sind jedoch noch nicht mit von der Partie \u2013 ihnen droht deshalb \u00c4rger. Die Virtual Bundesliga ist eine E-Sport-Liga, die sich seit ihrem Bestehen zunehmend professionalisiert und auch etabliert hat. 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