{"id":5974,"date":"2011-07-08T08:12:21","date_gmt":"2011-07-08T06:12:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.lhr-law.de\/?p=5974"},"modified":"2011-07-08T08:12:21","modified_gmt":"2011-07-08T06:12:21","slug":"12-000-verfahren-wegen-illegalen-downloads-im-olg-bezirk-koln-im-jahr-2010","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.lhr-law.de\/en\/magazin\/12-000-verfahren-wegen-illegalen-downloads-im-olg-bezirk-koln-im-jahr-2010\/","title":{"rendered":"12.000 Verfahren wegen illegalen Downloads im OLG-Bezirk K\u00f6ln im Jahr 2010"},"content":{"rendered":"<p><!--:de--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-left alignleft\" style=\"margin-right: 15px;margin-bottom: 10px\" title=\"Werke von Affen sind gemeinfrei\" src=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/wp-content\/uploads\/2011\/07\/berg.jpg\" alt=\"Werke von Affen sind gemeinfrei\" \/><\/p>\n<p>Wie der <a href=\"http:\/\/www.ksta.de\/html\/artikel\/1309767262023.shtml\" target=\"_blank\">K\u00f6lner Stadtanzeiger<\/a> berichtet, waren allein an den Landgerichten K\u00f6ln, Bonn und Aachen im Jahr 2010 12.000 Zivilverfahren wegen illegaler Downloads anh\u00e4ngig. In diesen Verfahren ging es um den urheberrechtlichen Auskunftsanspruch nach <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/UrhG\/101.html\" title=\"&sect; 101 UrhG: Anspruch auf Auskunft\">\u00a7 101 UrhG<\/a>, wonach die Provider durch einen richterlichen Beschluss verpflichtet werden, die Daten der Anschlussinhaber mitzuteilen. Da dieser Auskunftsanspruch besonders dringlich zu behandeln ist, weil die Provider die Daten der Anschlussinhaber in der Regel sehr schnell l\u00f6schen, sind bis zu 12 Richter t\u00e4glich mit diesen Verfahren befasst, und das bei einem generellen Personalmangel, wie der Pr\u00e4sident des Oberlandesgericht K\u00f6ln Johannes Riedel erkl\u00e4rt.<\/p>\n<p>Er ist zudem der Auffassung, dass im Anschluss an diese gerichtlichen Auskunftsverfahren in aller Regel die Gerichte nicht mehr bem\u00fcht werden, sondern die Urheberrechtsverletzungen au\u00dfergerichtlich geregelt werden. Dies beobachten wir allerdings gerade in j\u00fcngster Zeit ganz anders. Immer mehr Kanzleien, die Rechteinhaber vertreten, &#8211; wie auch wir &#8211; setzen ihre Unterlassungs- und insbesondere auch die Zahlungsanspr\u00fcche konsequent gerichtlich durch. Mit einem Anstieg der Gerichtsverfahren wegen illegalen Downloads in Zukunft ist also zu rechnen. Insofern w\u00e4ren die Gerichte gut beraten, ihr Personal aufzustocken. (nh)<\/p>\n<p>(Bild: \u00a9 mankale &#8211; Fotolia.com)<!--:--><!--:en--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-left alignleft\" style=\"margin-right: 15px;margin-bottom: 10px\" title=\"Werke von Affen sind gemeinfrei\" src=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/wp-content\/uploads\/2011\/07\/berg.jpg\" alt=\"Werke von Affen sind gemeinfrei\" \/><\/p>\n<p> Wie der <a href=\"http:\/\/www.ksta.de\/html\/artikel\/1309767262023.shtml\" target=\"_blank\">K\u00f6lner Stadtanzeiger<\/a> berichtet, waren allein an den Landgerichten K\u00f6ln, Bonn und Aachen im Jahr 2010 12.000 Zivilverfahren wegen illegaler Downloads anh\u00e4ngig. 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