{"id":51267,"date":"2020-01-27T06:42:19","date_gmt":"2020-01-27T05:42:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.lhr-law.de\/?p=51267"},"modified":"2020-03-26T17:31:33","modified_gmt":"2020-03-26T16:31:33","slug":"wie-laeuft-esport-eigentlich-im-profifussball-ab","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.lhr-law.de\/en\/magazin\/e-sportrecht\/wie-laeuft-esport-eigentlich-im-profifussball-ab\/","title":{"rendered":"Wie l\u00e4uft Esport eigentlich im Profifu\u00dfball ab?"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_51268\" aria-describedby=\"caption-attachment-51268\" style=\"width: 485px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img decoding=\"async\" class=\"wp-image-51268\" src=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/thomas-serer-r-xKieMqL34-unsplash-621x414.jpg\" alt=\"Wie l\u00e4uft Esport eigentlich im Profifu\u00dfball ab?\" width=\"485\" height=\"323\" srcset=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/thomas-serer-r-xKieMqL34-unsplash-621x414.jpg 621w, https:\/\/www.lhr-law.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/thomas-serer-r-xKieMqL34-unsplash-620x413.jpg 620w, https:\/\/www.lhr-law.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/thomas-serer-r-xKieMqL34-unsplash-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.lhr-law.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/thomas-serer-r-xKieMqL34-unsplash-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/www.lhr-law.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/thomas-serer-r-xKieMqL34-unsplash-2048x1366.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 485px) 100vw, 485px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-51268\" class=\"wp-caption-text\">Photo by Thomas Serer on Unsplash<\/figcaption><\/figure>\n<p><em>2016 war VFL Wolfsburg der erste Bundesligist, der eine eigene Esport-Abteilung gr\u00fcndete. Seitdem sind ihm mehrere Vereine gefolgt. <\/em><\/p>\n<p><em>Zuletzt war es der Fu\u00dfball-Riese FC Bayern M\u00fcnchen, der seit Mitte Dezember letzten Jahres in der virtuellen Liga der Fu\u00dfballsimulation Pro Evolution Soccer (PES) mitkickt. Lange hat sich der FC gegen den Esport-Trend gew\u00e4hrt. Jetzt wo er den japanischen Videospiel-Hersteller Konami f\u00fcr sich gewinnen konnte, der drei Jahre lang rund 15 Mio. EUR in den Verein investieren wird, scheint er doch ganz zufrieden mit dem neuen Esport-Gesch\u00e4ft zu sein. <\/em><\/p>\n<p><em>Ist Esport im Profifu\u00dfball nur deshalb so beliebt? Und wie l\u00e4uft Esport im Profifu\u00dfball \u00fcberhaupt ab? <\/em><\/p>\n<p><em>Wie verschiedene Abteilungen im Fu\u00dfballverein gegr\u00fcndet werden und wie die virtuelle Fu\u00dfballbundesliga funktioniert &#8211; wird hier am Beispiel der FC Schalke 04 Esports GmbH erl\u00e4utert.<\/em><\/p>\n<h2>FC Schalke 04 als Vorreiter unter den Bundesligisten<\/h2>\n<p>Obwohl der FC Bayern M\u00fcnchen in letzter Zeit im Esport f\u00fcr Schlagzeilen sorgt, ist FC Schalke 04 der Bundesliga-Verein, der den Esport am professionellsten betreibt. Anders als die (meisten) anderen Liga-Rivalen, die nur ein <a href=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/magazin\/esportrecht\/lhr-tempered-fate-hauptsponsor\">Esport-Team<\/a> im FIFA stellen, hat der FC Schalke 04 seine Esport-Teams in gleich drei Titeln &#8211; FIFA, League of Legends (LoL) und PES &#8211; vertreten. Doch bevor es soweit war, musste zun\u00e4chst eine zust\u00e4nde Abteilung einberufen und in den traditionellen Fu\u00dfballverein integriert werden.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Die rechtliche Einordnung einer Abteilungen in Mehrspartenvereinen ist nicht immer einfach. In der Regel handelt es sich bei Abteilungen um rechtlich unselbst\u00e4ndige Organisationseinheiten innerhalb des Vereins. Die Abteilung hat keine rechtliche Eigenst\u00e4ndigkeit und auch kein eigenes Abteilungsverm\u00f6gen. Alle Anschaffungen werden sodann Eigentum des Gesamtvereins. Die Abteilung wird nicht zum selbstst\u00e4ndigen Steuersubjekt und bleibt \u00fcber dem Gesamtverein gegen\u00fcber dem Finanzamt steuerpflichtig. Au\u00dferdem kann der Abteilungsvertreter keine eigenst\u00e4ndigen Gesch\u00e4fte im Rahmen der Abteilungst\u00e4tigkeit vornehmen, wenn er nicht zuvor durch Satzung oder durch den Vorstand des Gesamtvereins dazu nach <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/BGB\/30.html\" title=\"&sect; 30 BGB: Besondere Vertreter\">\u00a7 30 BGB<\/a> erm\u00e4chtigt worden ist.<\/p>\n<h2>Ausgliederung aus Hauptgesch\u00e4ft rechtlich m\u00f6glich<\/h2>\n<p>Um den Abteilungen eine gewisse rechtliche Eigenst\u00e4ndigkeit zu gew\u00e4hren, ist es m\u00f6glich, den einzelnen Fachabteilungen eine <a href=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/magazin\/esportrecht\/die-rechtsform-eines-esport-teams\">eigene Rechtsform<\/a> zu geben, die zuvor zwingend in der Vereinssatzung festgelegt worden ist. Das ist rechtlich m\u00f6glich und erlaubt so die Ausgliederung der einzelnen Abteilung aus dem \u201eHauptgesch\u00e4ft\u201c des Gesamtvereins. F\u00fcr die Gr\u00fcndung der Abteilung ist sodann das in der Satzung daf\u00fcr genannte Organ zust\u00e4ndig. Eine Abteilung kann sich also niemals selbst gr\u00fcnden oder aufl\u00f6sen. Da diese Abteilung weiterhin Bestandteil des Gesamtvereins ist, haftet im Zweifel auch der Gesamtverein f\u00fcr ihre Fehlentwicklung. Die \u00dcberwachung der einzelnen Abteilungen obliegt neben dem Abteilungsorgan auch dem Vorstand des Gesamtvereins.<\/p>\n<p>\u00dcblicherweise werden sportartspezifische und sportpraktische Aufgaben an rechtlich unselbstst\u00e4ndige Abteilungen delegiert. Aufgaben, die dar\u00fcber hinausgehen &#8211; wie Business Operations, Marketing &#8211; werden in selbstst\u00e4ndigen Abteilungen ausge\u00fcbt.<\/p>\n<h2>Esport als weitere Finanzierungsquelle des Kerngesch\u00e4fts<\/h2>\n<p>Als der Esport auf Schalke 2016 seine Anf\u00e4nge fand, \u00fcbernahm der Verein das LoL-Team \u201eElements\u201c und gliederte es in seine Vereinsstruktur ein. Daf\u00fcr bediente er sich der \u00a0klassische Form einer rechtlich unselbst\u00e4ndigen Esport-Abteilung. Mit den Zielen, m\u00f6glichst viele <a href=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/magazin\/esportrecht\/sponsoring-im-esport-vorteile-und-anleitung-zum-start-ins-ecosystem\">Investoren<\/a> auf sich aufmerksam zu machen und das Kerngesch\u00e4ft des Fu\u00dfballs auch l\u00e4ngerfristig erfolgreich finanzieren zu k\u00f6nnen, kam es 2018 zu einer Ausgliederung der Esport-Abteilung in die FC Schalke 04 Esports GmbH.<\/p>\n<p>Verbunden mit k\u00fcrzeren Entscheidungswegen und der M\u00f6glichkeit, offen f\u00fcr Investoren zu sein, sollte eine neue Finanzierungsquelle geschaffen werden. Die Internationalisierung und junge Zielgruppe des Esports sollte au\u00dferdem auf die Marke \u201eFC Schalke 04\u201c st\u00e4rken. Die Ausgliederung folgte also aus Marketing- und Wirtschaftszwecken. War diese Ausgliederung unumg\u00e4nglich?<\/p>\n<h2>Gefahr der Aberkennung der Gemeinn\u00fctzigkeit<\/h2>\n<p>Sobald eine Abteilung eines Sportvereins einen anderen als ein der Satzung bestimmten Zweck verfolgt, droht ihm die L\u00f6schung aus dem Vereinsregister oder die Aberkennung der <a href=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/magazin\/esportrecht\/esport-vs-sport-i-die-problematische-anerkennung-der-gemeinnuetzigkeit\">Gemeinn\u00fctzigkeit<\/a>, die bekanntlich viele Vorteile f\u00fcr den Verein mit sich bringt.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>In der Satzung von FC Schalke 04 ist folgender Vereinszweck festgelegt:<\/p>\n<blockquote><p><i>\u00a7 2 Zweck und Aufgabe des Vereins<\/i><\/p>\n<p><i>Der Verein gibt sich durch Beschluss der Mitgliederversammlung ein Leitbild. Der Verein verfolgt ausschlie\u00dflich und unmittelbar gemeinn\u00fctzige Zwecke im Sinne der <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/AO\/51.html\" title=\"&sect; 51 AO: Allgemeines\">\u00a7\u00a7 51<\/a>\u201368 der Abgabenordnung. Er erstrebt die k\u00f6rperliche, geistige und charakterliche Bildung seiner Mitglieder \u2013 vornehmlich der Jugend \u2013 durch planm\u00e4\u00dfige Pflege der Leibes\u00fcbungen. Er macht sich zur Aufgabe, Fu\u00dfball, Basketball, Handball, Leichtathletik und Tischtennis unter die- sem Gesichtspunkt zu f\u00f6rdern, wobei die Belange des Fu\u00dfballs grunds\u00e4tz- lich vorrangig sind. In Erg\u00e4nzung der angestrebten k\u00f6rperlichen, geistigen und charakterlichen Bildung durch Sport f\u00f6rdert der Verein, insbesondere im Raum Gelsenkirchen, die Jugendhilfe, berufliche Bildung und die Unter- st\u00fctzung hilfsbed\u00fcrftiger Personen im Sinne des <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/AO\/53.html\" title=\"&sect; 53 AO: Mildt&auml;tige Zwecke\">\u00a7 53<\/a> Abgabenordnung. (\u2026)<\/i><\/p><\/blockquote>\n<p>Der FC Schalke 04 ist also ein gemeinn\u00fctziger Verein, der seine<a href=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/magazin\/esportrecht\/sportrechtskongress-esport-als-wirtschaftsfaktor\"> wirtschaftlichen Bet\u00e4tigungen<\/a> seinen ideellen Zwecken unterordnen muss, um weiterhin als ein solcher bestehen zu k\u00f6nnen. Aufgrund der hohen Summe, die im und mit dem Esport erzielt werden, entstand eine Rechtsunsicherheit um die Folgen dieser wirtschaftlichen Einnahmen. Diese konnte dann durch eine Ausgliederung beseitigt werden.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Vereinfacht dargestellt, wurde aus der urspr\u00fcnglichen Esport-Abteilung des FC Schalke 04 ein neues Unternehmen gegr\u00fcndet &#8211; die FC Schalke 04 Esports GmbH. An diesem neuen Unternehmen ist der Gesamtverein \u201eFC Schalke 04\u201c als Anteilseigner mehrheitlich beteiligt &#8211; vergleichsweise einer Mutter- und Tochtergesellschaft. Diese Herangehensweise ist beispielsweise auch f\u00fcr den Betrieb der Deutschen Fu\u00dfball Liga (DFL) im Profibereich vorgeschrieben, damit die Vereine ihren gemeinn\u00fctzigen Status nicht verlieren.<\/p>\n<h2>Virtuelle Bundesliga hat viele Parallelen<\/h2>\n<p>Seit seinen Anf\u00e4ngen schickt der FC Schalke 04 sein eigenes FIFA- Esport-Team in die virtuelle Bundesliga &#8211; VBL Club Championship. Die VBL ist eine\u00a0von der DFL und EA Sports gegr\u00fcndete, nationale\u00a0Club-Meisterschaft f\u00fcr Vereine der ersten und zweiten Liga mit Esports-Ablegern. Dabei wird die neueste FIFA Version auf der XBox und\u00a0auf der Sony Playstation gespielt.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Am 4. November 2019 startete mit 22. teilnehmenden Clubs die zweite Saison des eFootballs. Alle Teams treten einmal gegen jedes andere an. In 11 Spieltagen werden jeweils drei Partien pro Paarung aufgetragen. Zwei der Partien werden je im Eins-gegen-Eins gespielt (jeweils eine auf der PlayStation und eine auf der XBox). Das dritte Spiel im Zwei-gegen-Zwei Modus wird auf einer durch die Heimmannschaft gew\u00e4hlten Konsole durchgef\u00fchrt. Somit k\u00f6nnen pro Spieltag maximal 9 Punkte erreicht werden. Pro Sieg bei einem Einzelspiel k\u00f6nnen bis zu 3 Punkte erreicht werden.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/magazin\/esportrecht\/esport-vs-sport-iv-ist-das-cheating-im-esport-das-doping-im-sport\">Um Chancengleichheit<\/a> zu gew\u00e4hrleisten, m\u00fcssen alle Spielfiguren eine Spielst\u00e4rke von 85 aufweisen. Eine R\u00fcckrunde wie in der traditionellen Fu\u00dfball-Bundesliga gibt es nicht.<\/p>\n<p>\u00dcber die Abschlusstabelle der VBL Club Championship qualifizieren sich die Spieler der ersten sechs Klubs direkt f\u00fcr das sog. VBL Grand Final. Dort wird der \u00fcbergeordnete Titel &#8220;VBL Champion&#8221; als deutscher Meistertitel unter den Einzelspielern ausgespielt. Spieler der dahinter platzierten Clubs nehmen an den sog. VBL Playoffs teil, \u00fcber die sie sich f\u00fcr das VBL Grand Final qualifizieren k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Nach 15. Spieltagen belegt der FC Schalke 04 mit insgesamt 63 Punkten Platz 14 der Tabelle. Er hat damit 23 Punkte Abstand zum erstplatzierten Borussia M\u00f6nchengladbach.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<h2>Fazit: Esport dient \u00fcberwiegend Marketingzwecken<\/h2>\n<p>Es l\u00e4sst sich zusammenfassen, dass die Esport-Abteilungen in Profifu\u00dfballvereinen zwar als Abteilungen bezeichnet werden, in der Regel aber eigenst\u00e4ndige Unternehmen sind. Dadurch werden Marketingzwecke erf\u00fcllt und neue Partner gewonnen, die in den traditionellen Verein <a href=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/magazin\/esportrecht\/der-ausruestervertrag-im-esport\">durch Sponsoring<\/a> investieren. Durch die junge Zielgruppe des Esports sollen au\u00dferdem neue Interessenkreise erschlossen und durch den engen Fu\u00dfballbezug der Simulation FIFA f\u00fcr den klassischen Sport begeistert werden. Die Marke des Fu\u00dfballvereins wird unabh\u00e4ngig vom realen Erfolg <a href=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/magazin\/esportrecht\/internationale-esports-turniere-was-muss-bei-der-einreise-beachtet-werden\">international<\/a> repr\u00e4sentiert. Man kann also schon sagen, dass Esport sich aufgrund seines Ecosystems gut in den Profi-Fu\u00dfballvereinen eingliedert und dort unter dem Schlagwort &#8220;Marketing&#8221; l\u00e4uft. Denn w\u00e4hrend man zwischen FIFA und analogem Fu\u00dfball deutliche inhaltliche Parallelen ziehen kann, wird die <a href=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/magazin\/esportrecht\/zum-dosb-gutachten-was-esport-schach-und-motorsport-gemeinsam-haben\">sachliche Legitimation<\/a> zwischen LoL und Profifu\u00dfball schon schwieriger.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>2016 war VFL Wolfsburg der erste Bundesligist, der eine eigene Esport-Abteilung gr\u00fcndete. Seitdem sind ihm mehrere Vereine gefolgt. 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