{"id":42367,"date":"2019-01-04T17:46:22","date_gmt":"2019-01-04T16:46:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.lhr-law.de\/?p=42367"},"modified":"2020-05-05T23:29:20","modified_gmt":"2020-05-05T21:29:20","slug":"jameda-reichweite-der-sorgfaltspflichten-bei-bewertungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.lhr-law.de\/en\/magazin\/medienrecht-und-persoenlichkeitsrecht\/jameda-reichweite-der-sorgfaltspflichten-bei-bewertungen\/","title":{"rendered":"Jameda: Reichweite der Sorgfaltspflichten bei Arzt-Bewertungen"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_50898\" aria-describedby=\"caption-attachment-50898\" style=\"width: 475px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img decoding=\"async\" class=\"wp-image-50898\" src=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/mehrere\u00c4rzte.jpeg\" alt=\"\" width=\"475\" height=\"317\" srcset=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/mehrere\u00c4rzte.jpeg 881w, https:\/\/www.lhr-law.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/mehrere\u00c4rzte-620x414.jpeg 620w, https:\/\/www.lhr-law.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/mehrere\u00c4rzte-768x513.jpeg 768w\" sizes=\"(max-width: 475px) 100vw, 475px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-50898\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 LIGHTFIELD STUDIOS &#8211; Adobe Stock<\/figcaption><\/figure>\n<p><i>Allzu oft haben \u00c4rzte sich mit negativen Bewertungen auseinanderzusetzen, die dann Gegenstand gerichtlicher Entscheidungen werden. <\/i><\/p>\n<p><i>H\u00e4ufig wenden sich die bewerteten \u00c4rzte an den jeweiligen Betreiber des Portals, um die unliebsamen <a href=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/taetigkeitsfelder\/reputationsmanagement\/jameda-bewertung-loeschen\">Bewertungen l\u00f6schen<\/a> zu lassen. Diese weisen jedoch meistens jede Verantwortung von sich. So auch im vorliegenden Fall (LG Braunschweig, Urteil v. 28.11.2018, Az. <a href=\"https:\/\/dejure.org\/dienste\/vernetzung\/rechtsprechung?Text=9%20O%202616\/17\" title=\"LG Braunschweig, 28.11.2018 - 9 O 2616\/17: Umfang der Pr&uuml;fpflichten; &Auml;rztebewertungsportal\">9 O 2616\/17<\/a>).<\/i><\/p>\n<h2><b>\u201eDie Behandlung dauerte keine f\u00fcnf Minuten \u2026\u201c<\/b><\/h2>\n<p>Der Kl\u00e4ger, ein niedergelassener Facharzt u.a. f\u00fcr Neurologie, wandte sich gegen eine Bewertung, die ein angeblicher Patient auf dem \u00c4rztebewertungsportal jameda.de eingestellt hat. In der Bewertung monierte der Bewertende u.a. die viermonatige Wartezeit auf einen Termin, die kurze Behandlungsdauer und die Aufkl\u00e4rung durch den Kl\u00e4ger. Die Gesamtnote lag bei 5,0.<\/p>\n<p>Der Kl\u00e4ger beanstandete gegen\u00fcber der Beklagten, dass die Angaben in der Bewertung nicht der Wahrheit entspr\u00e4chen, und der Kl\u00e4ger bezweifelte, dass der Bewertende von ihm behandelt wurde. Die Beklagte nahm die Bewertung zun\u00e4chst von der Plattform. Nach einer \u00dcberpr\u00fcfung und <a href=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/magazin\/medienrecht-und-persoenlichkeitsrecht\/olg-hamm-verhandlung-jameda\">L\u00f6schung strittiger Tatsachenbehauptungen<\/a> erkl\u00e4rte die Beklagte jedoch, diese wieder zu ver\u00f6ffentlichen.<\/p>\n<p>Der Kl\u00e4ger beanstandete diese Vorgehensweise und forderte die Beklagte erfolglos auf, die <a href=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/taetigkeitsfelder\/reputationsmanagement\/schlechte-bewertungen-loeschen-lassen\">Bewertung zu entfernen<\/a>. Die Beklagte dagegen verwies auf die jeweiligen Nachfragen bei dem Verfasser der Bewertung. Dieser habe u.a. den genauen Zeitpunkt der Behandlung angeben, in dem der Kl\u00e4ger auch in der Praxis anwesend war. Zudem habe der Verfasser ausreichend die Lage der Praxis beschrieben.<\/p>\n<h2><b>Betreiber haftet f\u00fcr \u00c4u\u00dferungen Dritter<\/b><\/h2>\n<p>Das LG Braunschweig entschied, dass die Beklagte der ihr obliegenden Pr\u00fcfungspflicht, ob der Bewertung tats\u00e4chlich ein Behandlungskontakt zugrunde lag, nicht ausreichend nachgekommen ist. Sie haftet daher hinsichtlich dieser Bewertung als mittelbare St\u00f6rerin.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Als mittelbarer St\u00f6rer ist verpflichtet, wer in irgendeiner Weise willentlich und ad\u00e4quat kausal zur Beeintr\u00e4chtigung eines Rechtsguts beitr\u00e4gt. Dabei kann als Beitrag auch die Unterst\u00fctzung oder Ausnutzung der Handlung eines eigenverantwortlich handelnden Dritten gen\u00fcgen, sofern der in Anspruch Genommene die rechtliche und tats\u00e4chliche M\u00f6glichkeit zur Verhinderung dieser Handlung hatte. Dabei wird die Verletzung von Pr\u00fcfpflichten vorausgesetzt. Deren Umfang bestimmt sich danach, ob und inwieweit dem als mittelbaren St\u00f6rer in Anspruch Genommenen nach den Umst\u00e4nden des Einzelfalls eine Verhinderung der Verletzung zuzumuten ist.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Grunds\u00e4tzlich ist ein Hostprovider zur Vermeidung einer Haftung als mittelbarer St\u00f6rer nicht verpflichtet, die von den Nutzern in das Netz gestellten Beitr\u00e4ge vor der Ver\u00f6ffentlichung auf eventuelle Rechtsverletzungen zu \u00fcberpr\u00fcfen. Er ist aber verantwortlich, sobald er Kenntnis von der Rechtsverletzung erlangt. Weist ein Betroffener den Hostprovider auf eine Verletzung seines Pers\u00f6nlichkeitsrechts durch den Nutzer seines Angebots hin, kann der Hostprovider verpflichtet sein, k\u00fcnftig derartige St\u00f6rungen zu verhindern.<\/p>\n<div style=\"text-align: center;\">\n<p><a class=\"typeform-share button myButton\" style=\"display: inline-block; text-decoration: none; background-color: #ff7a59; color: white; cursor: pointer; font-family: Helvetica,Arial,sans-serif; font-size: 20px; line-height: 50px; text-align: center; margin: 0; height: 50px; padding: 0px 33px; border-radius: 0px; max-width: 100%; white-space: nowrap; overflow: hidden; text-overflow: ellipsis; font-weight: bold; -webkit-font-smoothing: antialiased; -moz-osx-font-smoothing: grayscale;\" href=\"https:\/\/arnolampmann.typeform.com\/to\/tKRoYv\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" data-mode=\"popup\" data-hide-headers=\"true\" data-hide-footer=\"true\" data-submit-close-delay=\"10\">Bewertungs-Schnelltest<\/a> <script> (function() { var qs,js,q,s,d=document, gi=d.getElementById, ce=d.createElement, gt=d.getElementsByTagName, id=\"typef_orm_share\", b=\"https:\/\/embed.typeform.com\/\"; if(!gi.call(d,id)){ js=ce.call(d,\"script\"); js.id=id; js.src=b+\"embed.js\"; q=gt.call(d,\"script\")[0]; q.parentNode.insertBefore(js,q) } })() <\/script><\/p>\n<\/div>\n<h2><b>Werturteil oder Tatsachenbehauptung?<\/b><\/h2>\n<p>Diesen Anforderungen hat die Beklagte nach Ansicht des Gerichts nicht gen\u00fcgt.<\/p>\n<p>Die beanstandete Bewertung verletzte den Kl\u00e4ger in seinem <a href=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/taetigkeitsfelder\/medienrecht-persoenlichkeitsrecht\">allgemeinen Pers\u00f6nlichkeitsrecht<\/a>. Die Aussage, dass der Kl\u00e4ger in zentralen Bereichen des Behandlungsgeschehens den an ihn gestellten Anforderungen aus Sicht des die Behandlung bewertenden Patienten nicht gerecht geworden ist, verletzte den Kl\u00e4ger in seiner <a href=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/taetigkeitsfelder\/reputationsmanagement\">Ehre und sozialen Anerkennung<\/a>.<\/p>\n<p>Eine Rechtfertigung f\u00fcr den Eingriff in den Schutzbereich des allgemeinen Pers\u00f6nlichkeitsrechts lag ebenfalls nicht vor. Denn auch wenn die Bewertung insgesamt als Werturteil anzusehen ist, so ist dennoch der Wahrheitsgehalt der tats\u00e4chlichen Elemente zu \u00fcberpr\u00fcfen. Im vorliegenden Fall kam das Gericht zu der Entscheidung, dass der tats\u00e4chliche Bestandteil der \u00c4u\u00dferung, auf dem die Wertung aufbaute, nicht der Wahrheit entsprach, denn der behauptete Behandlungskontakt hatte nicht stattgefunden. Daraus folgt, dass ein berechtigtes Interesse des Bewertenden, eine tats\u00e4chlich nicht stattgefundene Behandlung zu bewerten, nicht vorliegen kann. Die Bewertung ist daher nicht von der Meinungsfreiheit nacht <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/GG\/5.html\" title=\"Art. 5 GG\">Art. 5 Abs. 1 GG<\/a> gesch\u00fctzt.<\/p>\n<h2><b>Nachweise \u00fcber die letzten Arztbesuche<\/b><\/h2>\n<p>An die <a href=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/magazin\/bgh-urteil-zu-bewertungsplattformen-wdr-beitrag-mit-rechtsanwalt-dr-niklas-haberkamm\">Pr\u00fcfpflichten des Betreibers<\/a> eines \u00c4rztebewertungsportals sind wegen des gesteigerten Risikos f\u00fcr Pers\u00f6nlichkeitsverletzungen strenge Anforderungen zu stellen. Der Betreiber muss daher ohne Gef\u00e4hrdung der <a href=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/magazin\/medienrecht-und-persoenlichkeitsrecht\/aus-fuer-anonyme-bewertungen-jameda-muss-identitaet-von-bewertern-aufdecken\">Anonymit\u00e4t des Bewertenden<\/a> ernsthaft versuchen, die Berechtigung der Beanstandung zu kl\u00e4ren. Es ist nicht ausreichend, die Behandlung in mindestens zwei S\u00e4tzen zu umschreiben und den Behandlungszeitraum zu nennen (BGH, Urteil v. 01.03.2016, Az. <a href=\"https:\/\/dejure.org\/dienste\/vernetzung\/rechtsprechung?Text=VI%20ZR%2034\/15\" title=\"BGH, 01.03.2016 - VI ZR 34\/15: Haftung des Betreibers eines Bewertungsportals bei Pers&ouml;nlichkei...\">VI ZR 34\/15<\/a>). Dazu muss der Portalbetreiber sich die Behandlung durch objektive Beweismittel in Form von Rechnungen, Terminkarten, Bonusheften, Rezepten o. \u00e4. Nachweisen lassen.<\/p>\n<p>Letztendlich durfte sich die Beklagte nicht mit der vorliegenden Antwort des Bewertenden zufriedengeben, dass die Krankenkasse keine Arztbesuche registriere. Denn es ist nicht denkbar, dass kassen\u00e4rztliche Leistungen ohne Registrierung der Behandlungsdaten abgerechnet werden. Als angeblicher Kassenpatient hat der Verfasser der Bewertung auch einen gesetzlichen Auskunftsanspruch gegen\u00fcber seiner Krankenkasse, den er h\u00e4tte geltend machen k\u00f6nnen. Dieser Anspruch ergibt sich aus <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/SGB_V\/305.html\" title=\"&sect; 305 SGB V: Ausk&uuml;nfte an Versicherte\">\u00a7 305 SGB V<\/a>.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus hat die Beklagte nicht alle M\u00f6glichkeiten ausgesch\u00f6pft, sich von dem Bewertenden den Arztbesuch bei dem Kl\u00e4ger nachweisen zu lassen. Sowohl die Praxisbeschreibung als auch die Wegbeschreibung zur Praxis waren nicht geeignet, den Behandlungsnachweis zu erbringen. Schlie\u00dflich l\u00e4sst sich beides gr\u00f6\u00dftenteils im Internet aufrufen und kann auf eine unbestimmte Vielzahl von Praxen zutreffen.<\/p>\n<h2><b>Sekund\u00e4re Beweis- und Darlegungslast<\/b><\/h2>\n<p>Zwar ist der Kl\u00e4ger nach den allgemeinen Regeln f\u00fcr das Fehlen des Behandlungskontaktes <a href=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/magazin\/medienrecht-und-persoenlichkeitsrecht\/beweislast-schlechte-bewertung-jameda\">darlegungs- und beweisbelastet<\/a>. Das LG Braunschweig verlangte von dem Kl\u00e4ger jedoch keine n\u00e4here Darlegung. Dieser m\u00fcsste n\u00e4mlich ansonsten zur Verifizierung der Fehlanzeige eine Vielzahl geheimhaltungspflichtiger sensibler Patientendaten offenlegen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Dem Kl\u00e4ger war eine n\u00e4here Darlegung daher nicht m\u00f6glich und er hatte auch keine andere M\u00f6glichkeit zur weiteren Sachaufkl\u00e4rung. Der Beklagten oblag somit eine sekund\u00e4re Darlegungslast, der sie nicht nachgekommen ist. Das Gesch\u00e4ftsmodell Jameda\u2019s ist darauf angelegt, die Anonymit\u00e4t der Bewertenden sicherzustellen und zu sch\u00fctzen. Man kann dem Kl\u00e4ger daher nicht vorwerfen, dass es ihm nicht gelungen ist, den Verfasser der streitgegenst\u00e4ndlichen Bewertung zu identifizieren. Jameda dagegen hat es vers\u00e4umt, von dem Bewertenden aussagekr\u00e4ftige Belege zu dem angeblichen Behandlungskontakt einzuholen.<\/p>\n<h2><b>Wir helfen Ihnen<\/b><\/h2>\n<p>Im Gesundheitssektor haben insbesondere \u00c4rzte, Gesundheitszentren oder Kliniken, aufgrund der hohen und speziellen Anforderungen an ihre berufliche T\u00e4tigkeit ein besonderes Bed\u00fcrfnis, der Gefahr von Angriffen auf ihren guten Ruf mit einer <a href=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/taetigkeitsfelder\/medienrecht-persoenlichkeitsrecht\/verfolgung-von-verstoessen-gegen-das-persoenlichkeitsrecht-im-internet\">effizienten Verteidigungsstrategie<\/a> zu begegnen und z\u00e4hlen deshalb zu unseren Mandanten im Bereich des Reputationsmanagements.<\/p>\n<p>\u00c4rzte und Kliniken\u00a0k\u00f6nnen sich gegen\u00a0ungerechtfertigte Jameda-Bewertungen\u00a0effektiv zur Wehr setzen und Beseitigung und evtl. sogar Schadensersatz\u00a0verlangen.<\/p>\n<p>Wer seine Anspr\u00fcche mit LHR verfolgt<\/p>\n<ul>\n<li>verhindert die weitere unzul\u00e4ssige Verletzung seiner Rechte,<\/li>\n<li>wird f\u00fcr erlittenen <a href=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/magazin\/medienrecht-und-persoenlichkeitsrecht\/schadensersatz-fuer-jameda-bewertung\">Schaden entsch\u00e4digt<\/a>,<\/li>\n<li>zeigt sich wehrhaft gegen\u00fcber zuk\u00fcnftigen Angriffen.<\/li>\n<\/ul>\n<p class=\"hs-cta-wrapper\" id=\"hs-cta-wrapper-9907310d-49f5-4b08-8fd2-4369b7e23dd6\"><span class=\"hs-cta-node hs-cta-9907310d-49f5-4b08-8fd2-4369b7e23dd6\" id=\"hs-cta-9907310d-49f5-4b08-8fd2-4369b7e23dd6\"><a href=\"https:\/\/cta-redirect.hubspot.com\/cta\/redirect\/7036071\/9907310d-49f5-4b08-8fd2-4369b7e23dd6\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img decoding=\"async\" class=\"hs-cta-img\" id=\"hs-cta-img-9907310d-49f5-4b08-8fd2-4369b7e23dd6\" style=\"border-width:0px;\" src=\"https:\/\/no-cache.hubspot.com\/cta\/default\/7036071\/9907310d-49f5-4b08-8fd2-4369b7e23dd6.png\"  alt=\"\"><\/a><\/span><\/p><script charset=\"utf-8\" defer src=\"https:\/\/js.hscta.net\/cta\/current.js\"><\/script><script type=\"text\/javascript\">window.addEventListener(\"load\", function () {hbspt.cta.load(7036071, \"9907310d-49f5-4b08-8fd2-4369b7e23dd6\", {});});<\/script>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Allzu oft haben \u00c4rzte sich mit negativen Bewertungen auseinanderzusetzen, die dann Gegenstand gerichtlicher Entscheidungen werden. 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