{"id":42079,"date":"2018-12-07T16:21:46","date_gmt":"2018-12-07T15:21:46","guid":{"rendered":"https:\/\/www.lhr-law.de\/?p=42079"},"modified":"2020-12-09T19:44:56","modified_gmt":"2020-12-09T17:44:56","slug":"jameda-pranger","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.lhr-law.de\/en\/magazin\/datenschutzrecht\/jameda-pranger\/","title":{"rendered":"Jameda stellt \u00c4rzte an den Pranger \u2013 wegen angeblich manipulierter Bewertungen"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-42087\" src=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/DreieckWarnung-1.png\" alt=\"\" width=\"308\" height=\"257\" srcset=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/DreieckWarnung-1.png 576w, https:\/\/www.lhr-law.de\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/DreieckWarnung-1-90x75.png 90w\" sizes=\"(max-width: 308px) 100vw, 308px\" \/><em>Die \u00c4rzte-Bewertungsplattform jameda f\u00fcgt aktuell \u00c4rzteprofilen, bei denen der Verdacht der angeblichen Bewertungsmanipulation besteht, Warnhinweise hinzu.<\/em><\/p>\n<p><i>Bei allem Verst\u00e4ndnis f\u00fcr den Kampf um die Seriosit\u00e4t der Plattform d\u00fcrfte jameda damit die\u00a0Grenze des Zul\u00e4ssigen \u00fcberschritten haben.\u00a0<\/i><em>Warum sich betroffene \u00c4rzte gegen diese Ma\u00dfnahmen wehren sollten, erkl\u00e4rt der folgende Beitrag.<\/em><\/p>\n<p>Aus unserer anwaltlichen Praxis wissen wir, dass \u00c4rzte zur Zeit ein verst\u00e4rktes Problem mit der \u00c4rztebewertungsplattform jameda haben.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Viele Behandler berichten davon, dass mittlerweile ein nicht unerheblicher Teil ihrer Patienten \u00fcber diese Plattform zu ihnen kommen und sie daher darauf angewiesen sind, dort gute Bewertungen zu erhalten. Dies nicht nur, weil sich schlechte Schulnoten im Profil des Arztes nicht gut machen, sondern auch, weil das Bewertungsprofil Einfluss auf die Position in den Suchergebnissen hat.<\/p>\n<h2><b>Alle haben ein Interesse an guten Bewertungen<\/b><\/h2>\n<p>Wenn gute Bewertungen ausbleiben bzw. schlechte sich h\u00e4ufen, kann das f\u00fcr den Arzt, der sich heutzutage wie jeder andere Unternehmer auch, um sein wirtschaftliches Fortkommen bem\u00fchen muss, schnell existenzbedrohend werden.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span>Wir erhalten daher viele Anfragen von \u00c4rzten, die wissen wollen, wie sie sich gegen ungerechtfertigte Bewertungen wehren k\u00f6nnen.<\/p>\n<h2>Die \u201cZwangsgelisteten\u201d<\/h2>\n<p>Das f\u00e4ngt bei solchen Mandanten an, die, \u00e4hnlich wie die K\u00f6lner Dermatologin, die <a href=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/magazin\/datenschutzrecht\/update-die-jameda-entscheidung-des-bgh\">Ende des letzten Jahres gegen jameda vor dem Bundesgerichtshof einen Grundsatz-Sieg erringen konnte<\/a>, bei jameda am liebsten gar nicht gelistet werden w\u00fcrden.<\/p>\n<p>In einem Urteil vom 23.09.2014 (Az. <a href=\"https:\/\/dejure.org\/dienste\/vernetzung\/rechtsprechung?Text=VI%20ZR%20358\/13\" title=\"BGH, 23.09.2014 - VI ZR 358\/13: Kein Anspruch eines Arztes auf L&ouml;schung seiner Daten aus einem ...\">VI ZR 358\/13<\/a>) hat der BGH allerdings bereits \u00fcber die Zul\u00e4ssigkeit der Speicherung von personenbezogenen Daten von \u00c4rzten entschieden. Damals begehrte ein Arzt nicht nur die Beseitigung einzelner Bewertungen, sondern\u00a0die vollst\u00e4ndige L\u00f6schung seines Profils. Der BGH erteilte ihm eine Absage.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>In der Entscheidung aus dem Jahr 2018 hat der BGH (Az.\u00a0<a href=\"https:\/\/dejure.org\/dienste\/vernetzung\/rechtsprechung?Text=VI%20ZR%2030\/17\" title=\"BGH, 20.02.2018 - VI ZR 30\/17: jameda.de - Speicherung und &Uuml;bermittlung personenbezogener Daten...\">VI ZR 30\/17<\/a>) die unterschiedliche Behandlung von nicht zahlenden, zwangsgelisteten \u00c4rzten und solchen \u00c4rzten ber\u00fccksichtigt, die sich mit im Rahmen eines sogenannten Premiumpakets umfangreicher und attraktiver darstellen k\u00f6nnen. Dies f\u00fchrte zum Erfolg des klagenden Arztes. Details zu diesem interessanten Fall finden Sie hier:<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/magazin\/medienrecht-und-persoenlichkeitsrecht\/bgh-entscheidet-erneut-ueber-jameda\"><strong>BGH: Jameda muss Arzt-Profile l\u00f6schen<\/strong><\/a><\/li>\n<\/ul>\n<h2>Die &#8220;grunds\u00e4tzlich Zufriedenen\u201d<\/h2>\n<p>Dann gibt es \u00c4rzte, die ihre Listung bei Jameda grunds\u00e4tzlich nicht kritisch sehen. Sie freuen sich \u00fcber den zus\u00e4tzlichen Akquise-Kanal, m\u00f6chten sich aber verst\u00e4ndlicherweise unberechtigte bzw. unwahre Bewertungen dort nicht gefallen lassen.<\/p>\n<h2>Die \u201cPremiumkunden\u201d<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/h2>\n<p>Schlie\u00dflich gibt es die dritte Gruppe der \u00c4rzte, die das kostenpflichtige Angebot von jameda, dort ein Premiumpaket zu buchen, angenommen haben und monatlich daf\u00fcr bis zu 139,00 \u20ac bezahlen. Die sch\u00f6nste Premium-Hervorhebung nutzt aber nichts, wenn das Bewertungsprofil schlecht ist.\u00a0Premiumkunden k\u00f6nnen in Bezug auf die von Patienten abgegebenen Bewertungen jedoch keine bevorzugte Behandlung erwarten. Es ist entgegen hartn\u00e4ckiger Ger\u00fcchte nicht davon auszugehen, dass jameda die Glaubw\u00fcrdigkeit des eigenen Bewertungsportals durch eine Ungleichbehandlung von zahlenden und nicht zahlenden \u00c4rzten aufs Spiel setzen und dieses damit letztendlich vollst\u00e4ndig entwerten w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Vor dem Hintergrund, dass die jameda Plattform bei der Arztsuche immer mehr an Bedeutung gewinnt, haben alle bei jameda gelisteten \u00c4rzte somit ein existenzielles Interesse daran, ihren Bewertungsschnitt m\u00f6glichst positiv zu halten.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<h2>Jameda geht gegen Bewertungsmanipulation vor<\/h2>\n<p>Es kommt offenbar vor, dass<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span>sich \u00c4rzte mit wenig guten oder vielen schlechten Bewertungen in ihrer Verzweiflung an Anbieter von gekauften Bewertungen wenden, um ihr Profil aufzuh\u00fcbschen, weil sie sich so mehr Patienten erhoffen.<\/p>\n<p>Es ist verst\u00e4ndlich, dass Jameda gegen diese Art von Aktionen nicht nur deswegen vorgehen muss, um den Patienten eine<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>zielf\u00fchrende Arztsuche zu erm\u00f6glichen, sondern auch, um die eigene Glaubw\u00fcrdigkeit zu wahren.\u00a0<a href=\"https:\/\/www.jameda.de\/presse\/pressemeldungen\/?meldung=228\">Ende Oktober 2018 hat jameda zum Beispiel mitgeteilt<\/a>, dass man gegen zwei Anbieter gekaufter Arztbewertungen erfolgreich im Wege der Abmahnung bzw. der einstweiligen Verf\u00fcgung vorgegangen sei.<\/p>\n<p>Aktuell geht jameda auch gegen \u00c4rzte selbst vor, bei denen der Verdacht besteht, dass sie ihr Bewertungsprofil \u2013<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>sei es durch die Abgabe<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span>eigener Bewertungen oder die Inanspruchnahme professionellen Bewertungsservices \u2013<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>manipulieren.\u00a0Auch dieses Vorgehen ist nachvollziehbar. Insbesondere dann, wenn einzelne verd\u00e4chtig erscheinende Bewertungen gel\u00f6scht und nach einer Pr\u00fcfung gegebenenfalls endg\u00fcltig entfernt werden.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 \u00a0<\/span><\/p>\n<p>Dabei bel\u00e4sst es jameda jedoch nicht, sondern l\u00f6scht dar\u00fcber hinaus<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span>gewisserma\u00dfen auf Verdacht auch weitere positive Bewertungen aus dem Zeitraum, aus dem auch die vermeintlich gef\u00e4lschten Bewertungen stammen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span>Bereits diese Vorgehensweise ist zweifelhaft und belastet den Arzt sehr. Denn es liegt auf der Hand, dass der Bewertungsdurchschnitt erheblich beeintr\u00e4chtigt werden kann, wenn jameda gleich eine ganze Reihe von positiven Bewertungen l\u00f6scht, die dann bei der Gegen\u00fcberstellung etwaiger negativer Bewertungen fehlen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<h2><b>\u00d6ffentlicher Vorwurf der Manipulation<\/b><\/h2>\n<p>Jameda geht aber sogar noch einen Schritt weiter und f\u00fcgt dem insoweit \u201cverd\u00e4chtigen\u201d Arztprofil ein rotes Warndreieck hinzu, das zu dem folgenden Hinweis f\u00fchrt:<\/p>\n<blockquote><p>\u201cBei den Bewertungen auf diesem Arztprofil haben wir Auff\u00e4lligkeiten festgestellt, die uns veranlassen, an der Authentizit\u00e4t einzelner Bewertungen zu zweifeln.<\/p>\n<p>Wir haben deshalb 29 Bewertungen auf diesem Profil entfernt.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Damit Sie sich ein Bild von der Glaubw\u00fcrdigkeit der Bewertungen eines Arztprofiles machen k\u00f6nnen, kennzeichnen wir solche Profile, bei denen Verdachtsf\u00e4lle auf Manipulation in Form von gekauften oder in unlauterer Weise beeinflussten Bewertungen aufgetreten sind. Jameda entwickelt seine technischen und organisatorischen Verfahren st\u00e4ndig weiter, um manipulierte Bewertungen zu identifizieren, entfernt diese und geht entschieden gegen die Verantwortlichen f\u00fcr solche Bewertungen vor.\u201d<\/p><\/blockquote>\n<p>Auf der Jameda-Plattform sieht dies dann wie folgt aus:<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"wp-image-42083 aligncenter\" src=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/Bewertungspranger1.png\" alt=\"\" width=\"287\" height=\"271\" srcset=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/Bewertungspranger1.png 316w, https:\/\/www.lhr-law.de\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/Bewertungspranger1-90x85.png 90w\" sizes=\"(max-width: 287px) 100vw, 287px\" \/><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"wp-image-42081 aligncenter\" src=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/Bewertungspranger2.png\" alt=\"\" width=\"427\" height=\"431\" srcset=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/Bewertungspranger2.png 479w, https:\/\/www.lhr-law.de\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/Bewertungspranger2-44x44.png 44w, https:\/\/www.lhr-law.de\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/Bewertungspranger2-90x90.png 90w\" sizes=\"(max-width: 427px) 100vw, 427px\" \/><\/p>\n<p>Bei allem grunds\u00e4tzlichen\u00a0Verst\u00e4ndnis f\u00fcr Ma\u00dfnahmen, die jameda im eigenen und im Interesse ihrer Patienten ergreift, um die Authentizit\u00e4t des Bewertungssystems<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span>sicherzustellen, d\u00fcrfte diese \u00fcber das rechtlich Zul\u00e4ssige weit hinausgehen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<h2>Unzul\u00e4ssige Verdachtsberichterstattung<\/h2>\n<p>Selbst, wenn der von jameda im Einzelfall ge\u00e4u\u00dferte Verdacht auf Bewertungsmanipulation<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span>begr\u00fcndet w\u00e4re, d\u00fcrften \u00c4rzte nicht auf diese Weise <a href=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/magazin\/verletzt-der-pranger-der-schande-persoenlichkeitsrechte\">an den Pranger gestellt<\/a> werden. Der Warnhinweis d\u00fcrfte einen unzul\u00e4ssigen Eingriff in das <a href=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/taetigkeitsfelder\/medienrecht-persoenlichkeitsrecht\">allgemeine Pers\u00f6nlichkeitsrecht<\/a> bzw. in den eingerichteten und ausge\u00fcbten Gewerbebetrieb des betreffenden Arztes darstellen.<\/p>\n<p>Denn er transportiert nicht nur die blo\u00dfe Tatsache, dass eine bestimmte Anzahl von Bewertungen manipuliert sein k\u00f6nne. Er wirft auch dar\u00fcber hinaus ein \u00e4u\u00dferst schlechtes Licht auf den Arzt, von dem der potentielle Patient annehmen muss, dass er die angebliche Manipulation veranlasst oder zu verantworten habe und es daher mit der Wahrheit nicht sehr genau nimmt. Einem Arzt, der auf der Bewertungsplattform jameda \u201cl\u00fcgt\u201d, m\u00f6chte man wahrscheinlich nur ungern eine intime \u00e4rztliche Behandlung anvertrauen.<\/p>\n<p>Sogar \u2013 im Regelfall neutrale \u2013 Pressemedien m\u00fcssen strenge Voraussetzungen einhalten, damit eine solche sogenannte <a href=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/magazin\/medienrecht-und-persoenlichkeitsrecht\/was-ist-verdachtsberichterstattung\">Verdachtsberichterstattung<\/a> zul\u00e4ssig ist. Es muss ein Informationsinteresse der \u00d6ffentlichkeit bestehen,<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span>ein Mindestbestand an Beweistatsachen vorliegen,<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span>die Darstellung muss objektiv bzw. die Unschuldsvermutung gewahrt und schlie\u00dflich muss dem Betroffenen vorher Gelegenheit zur Stellungnahme zu den Vorw\u00fcrfen gew\u00e4hrt worden sein. Details zu den Voraussetzungen der Verdachtsberichterstattung k\u00f6nnen hier nachgelesen werden:<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/magazin\/medienrecht-und-persoenlichkeitsrecht\/verdachtsberichterstattung\">Die Verdachtsberichterstattung: Ein \u00dcberblick mit 5 Tipps f\u00fcr Blogger &amp; Journalisten<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>Diese Sorgfaltspflichten gelten erst recht f\u00fcr den oben eingeblendeten Warnhinweis.<\/p>\n<p>Diese h\u00e4lt jameda jedoch ersichtlich nicht ein.\u00a0Das ergibt sich bereits daraus, dass sich dem Warnhinweis der konkrete Vorwurf, der dem Arzt gemacht wird, nicht entnehmen l\u00e4sst. Ob die konkrete Formulierung des Hinweises der Unschuldsvermutung und der Objektivit\u00e4tsverpflichtung gerecht wird, ist ebenfalls zweifelhaft. Fraglich ist zudem, ob der beschuldigte Arzt vorher Gelegenheit zur Stellungnahme erhalten hat.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0Abgesehen davon d\u00fcrften jameda\u00a0schlie\u00dflich\u00a0auch vertragliche Nebenpflichten treffen, ihren Vertragspartnern nicht unn\u00f6tig zu schaden.<\/span><\/p>\n<p>Betroffene \u00c4rzte haben daher gute Karten, wenn sie sich gegen die &#8220;Warnhinweise&#8221; zur Wehr setzen wollen. Wenn jameda der h\u00f6flichen aber bestimmten Bitte um Entfernung nicht nachkommt, besteht die M\u00f6glichkeit, dagegen im Wege der Abmahnung bzw. einer einstweiligen Verf\u00fcgung vorzugehen.<\/p>\n<p class=\"hs-cta-wrapper\" id=\"hs-cta-wrapper-7561ff74-d8be-4038-b1a6-12a31073edfd\"><span class=\"hs-cta-node hs-cta-7561ff74-d8be-4038-b1a6-12a31073edfd\" id=\"hs-cta-7561ff74-d8be-4038-b1a6-12a31073edfd\"><a href=\"https:\/\/cta-redirect.hubspot.com\/cta\/redirect\/7036071\/7561ff74-d8be-4038-b1a6-12a31073edfd\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img decoding=\"async\" class=\"hs-cta-img\" id=\"hs-cta-img-7561ff74-d8be-4038-b1a6-12a31073edfd\" style=\"border-width:0px;\" src=\"https:\/\/no-cache.hubspot.com\/cta\/default\/7036071\/7561ff74-d8be-4038-b1a6-12a31073edfd.png\"  alt=\"\"><\/a><\/span><\/p><script charset=\"utf-8\" defer src=\"https:\/\/js.hscta.net\/cta\/current.js\"><\/script><script type=\"text\/javascript\">window.addEventListener(\"load\", function () {hbspt.cta.load(7036071, \"7561ff74-d8be-4038-b1a6-12a31073edfd\", {});});<\/script>\n<h2>UPDATE 10.12.2020<\/h2>\n<p>Das Oberlandesgericht Frankfurt hat mit Beschluss vom 19.11.2020 entschieden, dass ein von jameda ver\u00f6ffentlichter Warnhinweis in dem dort zu entscheidenden Einzelfall zul\u00e4ssig war.\u00a0(OLG Frankfurt a.M., Beschluss v. 19.11.2020, Az. <a href=\"https:\/\/dejure.org\/dienste\/vernetzung\/rechtsprechung?Text=16%20W%2037\/20\" title=\"OLG Frankfurt, 19.11.2020 - 16 W 37\/20: Warnhinweis auf &Auml;rzteportal rechtm&auml;&szlig;ig beim Verdacht ma...\">16 W 37\/20<\/a>).<\/p>\n<p>Einzelheiten dazu hier:<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/magazin\/medienrecht-und-persoenlichkeitsrecht\/warnhinweis-gekaufte-bewertungen-jameda\">Alles nur gekauft? Zur Zul\u00e4ssigkeit von Warnhinweisen bei Jameda<\/a><\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die \u00c4rzte-Bewertungsplattform jameda f\u00fcgt aktuell \u00c4rzteprofilen, bei denen der Verdacht der angeblichen Bewertungsmanipulation besteht, Warnhinweise hinzu. Bei allem Verst\u00e4ndnis f\u00fcr den Kampf um die Seriosit\u00e4t der Plattform d\u00fcrfte jameda damit die\u00a0Grenze des Zul\u00e4ssigen \u00fcberschritten haben.\u00a0Warum sich betroffene \u00c4rzte gegen diese Ma\u00dfnahmen wehren sollten, erkl\u00e4rt der folgende Beitrag. 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