{"id":41809,"date":"2018-11-17T18:42:23","date_gmt":"2018-11-17T17:42:23","guid":{"rendered":"https:\/\/www.lhr-law.de\/?p=41809"},"modified":"2022-07-14T18:47:12","modified_gmt":"2022-07-14T16:47:12","slug":"lg-wiesbaden-dsgvo","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.lhr-law.de\/en\/magazin\/datenschutzrecht\/lg-wiesbaden-dsgvo\/","title":{"rendered":"DSGVO-Abmahnungen: LG Wiesbaden sagt Nein zu &#8220;Abmahnbarkeit&#8221;"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_41812\" aria-describedby=\"caption-attachment-41812\" style=\"width: 424px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img decoding=\"async\" class=\"wp-image-41812 size-full\" src=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/LG-Wiesbaden-DSGVO.jpg\" alt=\"\" width=\"424\" height=\"283\" srcset=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/LG-Wiesbaden-DSGVO.jpg 424w, https:\/\/www.lhr-law.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/LG-Wiesbaden-DSGVO-90x60.jpg 90w\" sizes=\"(max-width: 424px) 100vw, 424px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-41812\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 compichitstocker &#8211; fotolia<\/figcaption><\/figure>\n<p><i>Zur &#8220;Abmahnbarkeit&#8221; von Verst\u00f6\u00dfen gegen die DSGVO besteht Uneinigkeit. <\/i><\/p>\n<p><i>Es gab bisher drei entgegengesetzte Gerichtsentscheidungen, eine vom LG W\u00fcrzburg, die eine Durchsetzungsbefugnis von Wettbewerbern gegen Konkurrenten\u00a0annimmt, eine des LG Bochum, die dies ablehnt und eine vermittelnde Entscheidung des OLG Hamburg, die sagt, &#8220;es kommt auf die\u00a0konkreten Norm an&#8221;. Jetzt kommt eine vierte, n\u00e4mlich des LG Wiesbaden hinzu.<\/i><\/p>\n<p>In mehreren Beitr\u00e4gen hatten wir uns bereits mit der Frage besch\u00e4ftigt, ob Verst\u00f6\u00dfe gegen die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) von Wettbewerbern verfolgt werden k\u00f6nnen oder nicht.<\/p>\n<p>In der Annahme, dass dies m\u00f6glich sei, wurde von Politik und Medien ein regelrechtes Massenabmahnungs-Horrorszenario entworfen.\u00a0Die <a href=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/magazin\/datenschutzrecht\/3-dinge-die-man-zur-dsgvo-abmahnwelle-wissen-muss\">viel beschworene DSGVO-Abmahnwelle<\/a> ist allerdings bisher ausgeblieben.<\/p>\n<h2>Die \u201cAbmahnbarkeit\u201d von DSGVO-Verst\u00f6\u00dfen durch Wettbeweber ist unklar<\/h2>\n<p>Das\u00a0k\u00f6nnte unter anderem auch daran liegen, dass die Rechtslage in Bezug auf die <a href=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/thema\/wettbewerbsrecht-kartellrecht\/aktivlegitimation-von-verbaenden-nach-uwg-bzw-uklag\">Aktivlegitimation<\/a>, d.h. mit Hinblick auf die Frage, wer Verst\u00f6\u00dfe gegen die Datenschutzgrundverordnung geltend machen kann, bisher nicht eindeutig gekl\u00e4rt ist.<\/p>\n<h2>Literatur ist sich nicht einig<\/h2>\n<p>Es gibt gewichtige Stimmen, die eine Anspruchsberechtigung der Wettbewerber speziell f\u00fcr die DSGVO verneinen. Denn nach <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/DSGVO\/80.html\" title=\"Art. 80 DSGVO: Vertretung von betroffenen Personen\">Art. 80 Abs. 2 DSGVO<\/a> \u00a0soll die DSGVO die Rechtsfolgen von Verst\u00f6\u00dfen gegen die DSGVO abschlie\u00dfend regeln (vgl. K\u00f6hler\/Bornkamm\/Feddersen\/K\u00f6hler <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/UWG\/3a.html\" title=\"&sect; 3a UWG: Rechtsbruch\">UWG \u00a7 3a<\/a> Rn. 1.40a). Andere meinen, dass die DSGVO die Aktivlegitimation nicht abschlie\u00dfend regele, \u00a0was daran erkennbar sei, dass\u00a0die <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/DSGVO\/77.html\" title=\"Art. 77 DSGVO: Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbeh&ouml;rde\">Art. 77\u2009ff. DS-GVO<\/a> selbst anderweitige Rechtsbehelfe ausdr\u00fccklich vors\u00e4hen, so zB in <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/DSGVO\/77.html\" title=\"Art. 77 DSGVO: Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbeh&ouml;rde\">Art. 77<\/a> I, <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/DSGVO\/78.html\" title=\"Art. 78 DSGVO: Recht auf wirksamen gerichtlichen Rechtsbehelf gegen eine Aufsichtsbeh&ouml;rde\">78<\/a> I, <a title=\"Art. 79 DSGVO: Recht auf wirksamen gerichtlichen Rechtsbehelf gegen Verantwortliche oder Auftragsverarbeiter\" href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/DSGVO\/79.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">79<\/a> I DS-GVO\u00a0(Schreiber, GRUR-Prax 2018, 371).<\/p>\n<p>Bisher waren es zwei Gerichtsentscheidungen zum Thema bekannt. Eine \u201cPro\u201d Abmahnbarkeit und eine \u201cContra\u201d. Damit stand es zun\u00e4chst \u00a0unentschieden.<\/p>\n<h2>LG Bochum meint &#8220;Nein&#8221;<\/h2>\n<p>Bereits im August 2018 \u00a0hatte sich das Landgericht Bochum (LG Bochum, Urteil v. 7.8.2018, Az. <a title=\"LG Bochum, 07.08.2018 - 12 O 85\/18: Datenschutzverst\u00f6\u00dfe k\u00f6nnen nicht als Wettbewerbsverst\u00f6\u00dfe ge...\" href=\"https:\/\/dejure.org\/dienste\/vernetzung\/rechtsprechung?Text=12%20O%2085\/18\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">12 O 85\/18<\/a>) zu dem Streit ge\u00e4ussert und sich der die <a href=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/glossar\/aktivlegitimation\">Aktivlegitimation<\/a> von Mitbewerbern ablehnende Auffassung von K\u00f6hler angeschlossen und einen Antrag auf <a href=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/glossar\/einstweilige-verfuegung\">einstweilige Verf\u00fcgung<\/a> eines Konkurrenten mit der Begr\u00fcndung zur\u00fcckgewiesen,\u00a0dass die DSGVO die Anspr\u00fcche von Mitbewerbern ausschlie\u00dfende, abschlie\u00dfende Regelung enthalte:<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/magazin\/datenschutzrecht\/dsgvo-nicht-abmahnbar\">DSGVO-Abmahnungen: LG Bochum weist Antrag auf einstweilige Verf\u00fcgung zur\u00fcck<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<h2>LG W\u00fcrzburg meint &#8220;Ja&#8221;<\/h2>\n<p><a href=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/magazin\/datenschutzrecht\/dsgvo-abmahnung\">Das\u00a0Landgericht W\u00fcrzburg<\/a>\u00a0hatte vor kurzem eine von einem Mitbewerber beantragte einstweilige Verf\u00fcgung erlassen, mit der\u00a0einer Rechtsanw\u00e4ltin unter Androhung eines Ordnungsgeldes von bis zu 250.000 oder Ordnungshaft verboten, ihre Homepage unter Versto\u00df gegen die DSGVO ohne Verschl\u00fcsselung und ohne ausreichende Datenschutzerkl\u00e4rung zu betreiben\u00a0(LG W\u00fcrzburg, Beschluss v. 13.9.2018, Az. <a title=\"LG W\u00fcrzburg, 13.09.2018 - 11 O 1741\/18: Wettbewerbsrechtlicher Unterlassungsanspruch wegen der ...\" href=\"https:\/\/dejure.org\/dienste\/vernetzung\/rechtsprechung?Text=11%20O%201741\/18\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">11 O 1741\/18<\/a>). Dort ist man also offenbar der Auffassung, dass Mitbewerber Verst\u00f6\u00dfe gegen die DSGVO verfolgen k\u00f6nnen:<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/magazin\/datenschutzrecht\/dsgvo-abmahnung\">DSGVO-Abmahnungen: LG W\u00fcrzburg erl\u00e4sst erste einstweilige Verf\u00fcgung gegen Rechtsanw\u00e4ltin<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<h2>OLG Hamburg meint &#8220;Es kommt darauf an&#8221;<\/h2>\n<p>Nun liegt die erste Entscheidung eines Oberlandesgerichts vor. Das Oberlandesgericht Hamburg stellt sich auf einen vermittelnden Standpunkt und meint, dass es \u00a0\u2013 wie so oft in Rechtsf\u00e4llen \u2013 \u00a0darauf ankomme: \u00a0Die jeweilige Norm der DSGVO m\u00fcsse im Einzelfall konkret\u00a0darauf \u00fcberpr\u00fcft werden, ob gerade jene Norm eine Regelung des Marktverhaltens zum Gegenstand hat. \u00a0Nur dann k\u00f6nnen Mitbewerber Verst\u00f6\u00dfe dagegen \u00fcber <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/UWG\/3a.html\" title=\"&sect; 3a UWG: Rechtsbruch\">\u00a7 3a UWG<\/a> \u00a0bei Konkurrenten monieren und gerichtlich sanktionieren lassen. Dies ist in der Vergangenheit zum Beispiel f\u00fcr die Nutzung von Daten zu Werbezwecken bejaht worden (OLG Hamburg,\u00a0Urteil v. 25.10.2018, <a href=\"https:\/\/dejure.org\/dienste\/vernetzung\/rechtsprechung?Text=3%20U%2066\/17\" title=\"3 U 66\/17 (2 zugeordnete Entscheidungen)\">3 U 66\/17<\/a>).<\/p>\n<p>F\u00fcr die Praxis hat diese vermittelnde Auffassung, sollte sie sich durchsetzen, die unerfreuliche Konsequenz, \u00a0dass bis zu einem konkreten Fall, der vor Gericht entschieden wird, unklar bleiben wird, ob sich eine bestimmte Norm der DSGVO als Marktverhaltensregeln darstellt oder nicht.<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/magazin\/datenschutzrecht\/olg-hamburg-dsgvo-abmahnbar\">DSGVO-Abmahnungen eingeschr\u00e4nkt m\u00f6glich: OLG Hamburg vertritt vermittelnde Ansicht<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<h2>LG Wiesbaden sagt &#8220;Nein&#8221;<\/h2>\n<p>Vor kurzem ist eine Entscheidung des Landgerichts Wiesbaden bekannt geworden, von der die Kanzlei Spirit Legal berichtet, die die Anspruchsbefugnis von Mitbewerbern ablehnt (LG Wiesbaden, Urteil v.\u00a05.11.2018, Az. <a href=\"https:\/\/dejure.org\/dienste\/vernetzung\/rechtsprechung?Text=5%20O%20214\/18\" title=\"LG Wiesbaden, 05.11.2018 - 5 O 214\/18: Anspruch auf Unterlassung der Erteilung unvollst&auml;ndiger ...\">5 O 214\/18<\/a>). Das Gericht teilt die von K\u00f6hler (bereits oben erw\u00e4hnt) vertretene Auffassung, dass Durchsetzungsm\u00f6glichkeiten der \u00a0Regelungen der Datenschutzgrundverordnung \u00a0dort abschlie\u00dfend geregelt sind.<\/p>\n<p>Begr\u00fcndet wird dies haupts\u00e4chlich mit der unterschiedlichen Schutzzweckbestimmung der DSGVO auf der einen Seite und dem UWG auf der anderen Seite. Die Datenschutzgrundverordnung sch\u00fctze \u201edie Grundrechte und Grundfreiheiten nat\u00fcrlicher Personen insbesondere deren Recht auf Schutz personenbezogener Daten&#8221;, gew\u00e4hre damit Individualrechtsschutz, w\u00e4hrend das UWG gem. <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/UWG\/1.html\" title=\"&sect; 1 UWG: Zweck des Gesetzes; Anwendungsbereich\">\u00a7 1 S. 1 UWG<\/a> dem Schutz der Mitbewerber, der Verbraucherinnen und Verbraucher sowie der sonstigen Marktteilnehmer vor unlauteren gesch\u00e4ftlichen Handlungen diene.<\/p>\n<p>Das Landgericht f\u00fchrt im einzelnen aus:<\/p>\n<blockquote><p>&#8220;Die aufgeworfenen Fragen k\u00f6nnen deshalb offenbleiben, weil der Verf\u00fcgungskl\u00e4gerin als Mitbewerberin nach den <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/UWG\/3.html\" title=\"&sect; 3 UWG: Verbot unlauterer gesch&auml;ftlicher Handlungen\">\u00a7\u00a7\u00a03\u00a0Abs.\u00a01<\/a>,\u00a03a\u00a0i.V.m.\u00a0<a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/UWG\/8.html\" title=\"&sect; 8 UWG: Beseitigung und Unterlassung\">\u00a7\u00a08\u00a0Abs.\u00a03\u00a0Nr.\u00a01\u00a0UWG<\/a> weder anspruchsberechtigt noch klagebefugt ist.<\/p>\n<p>Der Gesetzgeber hat in Kap. 8 (Rechtsbehelfe, Haftung und Sanktionen) der Datenschutzgrundverordnung eingehend geregelt, wie die Datenschutzbestimmungen durchzusetzen sind. Im Mittelpunkt steht dabei die von einem Versto\u00df \u201ebetroffene Person&#8221;. Sie kann sich mit einer Beschwerde an die zust\u00e4ndige Aufsichtsbeh\u00f6rde wenden (Art. 74, 78 DSG VO), die dann ihrerseits t\u00e4tig wird. Die betroffene Person hat aber auch nach Art. 79 DSG VO selbst das \u201eRecht auf einen wirksamen gerichtlichen Rechtsbehelf&#8221;, wenn sie der Ansicht ist, dass ihre Rechte aus der Datenschutzgrundverordnung verletzt worden sind. Die betroffene Person kann nach Art. 82 DSG VO Ersatz ihres materiellen und immateriellen Schadens verlangen. Nach Art. 80 Abs. 1 DSG VO ist die betroffene Person ferner berechtigt, &#8220;Organisationen&#8221; und &#8220;\u00e4hnlichen Einrichtungen, die bestimmte Anforderungen erf\u00fcllen&#8221; zu beauftragen, in ihrem Namen ihre Rechte unter anderem aus Art. 79 DSG VO wahrzunehmen.<\/p>\n<p>Art. 80 Abs. 2 DSG VO enth\u00e4lt eine so genannte \u00d6ffnungsklausel zu Gunsten der Mitgliedstaaten. Sie k\u00f6nnen vorsehen, dass jede der in Art. 80 Abs. 1 DSG VO genannten \u201eOrganisationen&#8221; unabh\u00e4ngig von einem Auftrag der betroffenen Person das Recht hat, deren Rechte aus Art. 77-79 DSG VO in Anspruch zu nehmen, wenn nach ihrer Ansicht deren Rechte verletzt worden sind. Diese Regelung ist nicht unumstritten, weil damit letztlich Dritte \u00fcber das Pers\u00f6nlichkeitsrecht der betroffenen Personen verf\u00fcgen. Von einer entsprechenden Befugnis der Mitbewerbers des Verletzers, die Rechte der betroffenen Person ohne deren Zustimmung wahrzunehmen, ist in Art. 80 Abs. 2 DSG VO nicht die Rede.<\/p>\n<p>Es wird die Frage diskutiert, ob die Durchsetzungsregelungen der DSG VO eine abschlie\u00dfende unionsrechtliche Regelung darstellen oder ob im jeweils nationalen Recht Erweiterungen zul\u00e4ssig sind. Es geht darum, ob der nationale Gesetzgeber \u00fcber die \u00d6ffnungsklausel des Art. 80 Abs. 2 DSG VO hinaus zus\u00e4tzliche Durchsetzungsregelungen aufstellen darf. Vor allem wird diskutiert, ob die Gerichte wegen eines Vorrangs des Unionsrechts daran gehindert sind, bestehende Regelungen des deutschen Rechtes anzuwenden, die zus\u00e4tzliche Rechtsbehelfe gew\u00e4hren k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Im Rahmen der Anwendung des <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/UWG\/3.html\" title=\"&sect; 3 UWG: Verbot unlauterer gesch&auml;ftlicher Handlungen\">\u00a7\u00a7 3 Buchst. a UWG<\/a> wird die Ansicht vertreten, die Vorschriften der Datenschutzgrundverordnung seien Marktverhaltensregelungen im Sinne von <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/UWG\/3.html\" title=\"&sect; 3 UWG: Verbot unlauterer gesch&auml;ftlicher Handlungen\">\u00a7 3 Buchst. a UWG<\/a> und dementsprechend seien auch Mitbewerber des Verletzers nach <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/UWG\/8.html\" title=\"&sect; 8 UWG: Beseitigung und Unterlassung\">\u00a7 8 Abs. 1 und Abs. 3 Nr. 1 UWG<\/a> berechtigt, gegen Verst\u00f6\u00dfe vorzugehen (vergleiche Wolff ZD 2018,248). Diese Ansicht verkennt, dass <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/UWG\/3.html\" title=\"&sect; 3 UWG: Verbot unlauterer gesch&auml;ftlicher Handlungen\">\u00a7 3 Buchst. a UWG<\/a> dann nicht anwendbar ist, wenn die betreffende Regelung in der Datenschutzgrundverordnung die Rechtsfolgen eines Versto\u00dfes abschlie\u00dfend regelt, was wiederum durch Auslegung festzustellen ist (vergleiche im Einzelnen K\u00f6hler ZD 2018,337 ff.). Eine solche abschlie\u00dfende Regelung gegen\u00fcber <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/UWG\/3.html\" title=\"&sect; 3 UWG: Verbot unlauterer gesch&auml;ftlicher Handlungen\">\u00a7 3 Buchst. a UWG<\/a> stellen, so K\u00f6hler und Barth (K\u00f6hler ZD 2018,337 ff., Barth WRP 2018,790) die <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/DSGVO\/70.html\" title=\"Art. 70 DSGVO: Aufgaben des Ausschusses\">Art. 70<\/a> ff. Datenschutzgrundverordnung dar.<\/p>\n<p>Diese Ansicht beruft sich auf den allgemeinen Grundsatz des Unionsrechts, dass Ausnahmeregelungen, wie hier Art. 80 Abs. 2 DSG VO, eng auszulegen sind (st\u00e4ndige Rechtsprechung: EuGH <a href=\"https:\/\/dejure.org\/dienste\/vernetzung\/rechtsprechung?Text=WRP%202015,%201206\" title=\"EuGH, 16.07.2015 - C-544\/13: Abcur - Vorlage zur Vorabentscheidung - Humanarzneimittel - Richtl...\">WRP 2015, 1206<\/a>, Rn. 54) und dementsprechend nicht \u00fcber den Wortlaut hinaus erweitert werden d\u00fcrfen. Die Autoren schlie\u00dfen aus dem Umstand, dass der Unionsgesetzgeber nicht schon jedem Verband ein Recht zur Wahrnehmung der Rechte einer betroffenen Person ohne deren Auftrag einr\u00e4umt hat, sondern daf\u00fcr ganz konkrete Anforderungen aufstellt, dass der Unionsgesetzgeber keine Erstreckung dieser Befugnis auf Mitbewerber des Verletzers zulassen wollte. H\u00e4tte der Unionsgesetzgeber, so die Autoren, dies gewollt, so h\u00e4tte es nahegelegen, dass er eine dem Art. 11 Abs. 1 RL 2005\/29\/EG (&#8220;einschlie\u00dflich Mitbewerbern&#8221;) entsprechende Durchsetzungsregelungen eingef\u00fchrt h\u00e4tte.<\/p>\n<p>K\u00f6hler unterstreicht diese Argumentation durch die Herausarbeitung der unterschiedlichen Schutzzweckbestimmung der DSGVO auf der einen Seite und dem UWG auf der anderen Seite. Die Datenschutzgrundverordnung sch\u00fctzt \u201edie Grundrechte und Grundfreiheiten nat\u00fcrlicher Personen insbesondere deren Recht auf Schutz personenbezogener Daten&#8221;, insoweit wird auf Art. 1 Abs. 2 DSG VO Bezug genommen. Damit bringe die Datenschutzgrundverordnung klar zum Ausdruck, dass es um den Individualschutz der Betroffenen geht, vergleichbar dem Schutz des allgemeinen Pers\u00f6nlichkeitsrechtes nach den <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/BGB\/823.html\" title=\"&sect; 823 BGB: Schadensersatzpflicht\">\u00a7\u00a7 823 Abs. 1<\/a>, <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/BGB\/1004.html\" title=\"&sect; 1004 BGB: Beseitigungs- und Unterlassungsanspruch\">1004 Abs. 1 BGB<\/a> analog. Demgegen\u00fcber stehe die Konzeption des UWG. Dieses Gesetz dient &#8220;dem Schutz der Mitbewerber, der Verbraucherinnen und Verbraucher sowie der sonstigen Marktteilnehmer vor unlauteren gesch\u00e4ftlichen Handlungen&#8221;, insoweit wird auf <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/UWG\/1.html\" title=\"&sect; 1 UWG: Zweck des Gesetzes; Anwendungsbereich\">\u00a7 1 S. 1 UWG<\/a> Bezug genommen.<\/p>\n<p>Die gesetzliche Konzeption der Datenschutzgrundverordnung hat mit der dargestellten Regelung in Kap. VIII prim\u00e4r die Rechtsdurchsetzung bei den Aufsichtsbeh\u00f6rden angesiedelt, w\u00e4hrend <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/UWG\/8.html\" title=\"&sect; 8 UWG: Beseitigung und Unterlassung\">\u00a7 8-10 UWG<\/a> die Durchsetzung des Lauterkeitsrecht vollst\u00e4ndig der privaten Initiative \u00fcberl\u00e4sst. Daraus folgt, dass einem Mitbewerber nach den <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/UWG\/3.html\" title=\"&sect; 3 UWG: Verbot unlauterer gesch&auml;ftlicher Handlungen\">\u00a7\u00a7 3 Abs. 1, 3a UWG<\/a> in Verbindung mit <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/UWG\/8.html\" title=\"&sect; 8 UWG: Beseitigung und Unterlassung\">\u00a7 8 Abs. 3 Nr. 1 UWG<\/a> die Klagebefugnis fehlt. Diese vornehmlich in der Literatur vertretene Ansicht findet ihre Best\u00e4tigung in der Entscheidung des Landgerichtes Bochum (Landgericht Bochum (12. Zivilkammer), Teil-Vers\u00e4umnis- und Schlussurteil vom 7.8.2018-1-12 0 85 \/ 18 zitiert nach Beck RS 2018,25219). Das Landgericht Bochum hat ausgef\u00fchrt, dass dem Verf\u00fcgungskl\u00e4ger eine Klagebefugnis nicht zusteht, weil die Datenschutzgrundverordnung in den Artikeln 77-84 eine die Anspr\u00fcche von Mitbewerbern abschlie\u00dfende und ausschlie\u00dfende Regelung enth\u00e4lt.<\/p>\n<p>Das Landgericht Bochum hat sich der Ansicht von K\u00f6hler mit dem Argument angeschlossen, dass die Datenschutzgrundverordnung eine detaillierte Regelung des anspruchsberechtigten Personenkreises enth\u00e4lt. Danach steht nicht jedem Verband ein Recht zur Wahrnehmung der Rechte einer betroffenen Person zu, sondern nur bestimmten Einrichtungen, Organisationen und Vereinigungen ohne Gewinnerzielungsabsicht unter weiteren Voraussetzungen. Hieraus sei zu schlie\u00dfen, dass der Uniongesetzgeber eine Erstreckung auf Mitbewerber des Verletzers nicht zulassen wollte. Diese Ansicht \u00fcberzeugt, da es keine Rechtsschutzl\u00fccke besteht. Vor dem Hintergrund, dass keine Rechtsschutzl\u00fccke im Bereich der Datenschutzgrundverordnung besteht, muss sie auch nicht durch eine Anwendung des <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/UWG\/3.html\" title=\"&sect; 3 UWG: Verbot unlauterer gesch&auml;ftlicher Handlungen\">\u00a7\u00a7 3 Buchst. a UWG<\/a> geschlossen werden.<\/p>\n<p>An diese \u00dcberlegungen kn\u00fcpft die Bundesratsinitiative des Freistaats Bayern an, wonach zur Anpassung zivilrechtlicher Vorschriften an die Datenschutzgrundverordnung ein Gesetzesantrag in den Bundesrat eingebracht worden ist (Bundesratsdrucksache 304\/18 vom 26.6.2018) woraus sich ableiten l\u00e4sst, dass eine Klagebefugnis eines angeblichen Mitbewerbers ausscheiden soll, da ihm bereits eine Abmahnungsm\u00f6glichkeit verwehrt wird.<\/p>\n<p>Es ist streitig, ob die fehlende Anspruchsberechtigung und fehlende Klagebefugnis zur Abweisung der Klage als unzul\u00e4ssig oder als unbegr\u00fcndet f\u00fchrt, doch handelt es sich bei der Anspruchsberechtigung um eine Frage der Aktivlegitimation und damit um eine Pr\u00fcfung im Rahmen der Begr\u00fcndetheit der Klage, so dass die Klage auf Erlass einer einstweiligen Verf\u00fcgung als unbegr\u00fcndet abzuweisen war.\u201c<\/p><\/blockquote>\n<h2>Abmahnwelle wird ausbleiben<\/h2>\n<p>Wir gehen davon aus, dass sich die vermittelnde Ansicht des OLG Hamburg letztendlich durchsetzen wird. Daher kann in Bezug auf DSGVO-Abmahnungen zwar grunds\u00e4tzlich keine Entwarnung gegeben werden, es steht aber auch fest, dass eine Abmahnwelle vor allem wegen DSGVO-Petitessen ausbleiben wird.<\/p>\n<p>Auf einem anderen Blatt steht, ob sich die konkret betroffene nat\u00fcrliche Person gegen ein bestimmtes Verhalten zur Wehr setzen kann, das ihr eigenes Datenschutzrecht und somit auch ihr Pers\u00f6nlichkeitsrecht verletzt. Juristische Personen scheiden aber auch diesbez\u00fcglich als Anspruchsteller von vornherein aus.<\/p>\n<div class=\"box \"><div class=\"box__content\">\n<h3>Lesen Sie hier alle wichtigen Beitr\u00e4ge zur DSGVO:<\/h3>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/magazin\/datenschutzrecht\/abmahnung-datenschutz-grundverordnung-dsgvo\"><span style=\"color: #333333;\">Abgeordneter warnt: \u201cEs wird bei der EU-DSVGO kein Pardon geben!\u201d<\/span><br \/>\n<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/magazin\/datenschutzrecht\/dsgvo-der-datenschutz-und-die-fotografie\">DSGVO: Der Datenschutz und die Fotografie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/magazin\/datenschutzrecht\/dsgvo-google-neue-massnahmen-fuer-werbetreibende\">DSGVO: Google k\u00fcndigt neue Spielregeln f\u00fcr Werbetreibende an<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/magazin\/datenschutzrecht\/wann-benoetigen-unternehmen-einen-datenschutzbeauftragten\">DSGVO: Wann ben\u00f6tigen Unternehmen einen Datenschutzbeauftragten?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/magazin\/datenschutzrecht\/dsgvo-die-e-mail-am-arbeitsplatz-und-der-datenschutz\">DSGVO: Die E-Mail am Arbeitsplatz und der Datenschutz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/magazin\/datenschutzrecht\/kopplungsverbot-datenschutz-grundverordnung-dsgvo\">Service gegen Daten: Nach dem Kopplungsverbot der DSGVO nun nicht mehr erlaubt?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/magazin\/datenschutzrecht\/dsgvo-der-datenschutz-und-die-fotografie\">DSGVO: Der Datenschutz und die Fotografie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/magazin\/datenschutzrecht\/3-dinge-die-man-zur-dsgvo-abmahnwelle-wissen-muss\">3 Dinge, die man zur DSGVO-Abmahnwelle wissen muss<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/magazin\/medienrecht-und-persoenlichkeitsrecht\/olg-koeln-gibt-entwarnung-fuer-fotografen-kug-gilt-auch-nach-der-dsgvo-weiter\">OLG K\u00f6ln gibt Entwarnung f\u00fcr Fotografen: KUG gilt auch nach der DSGVO weiter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/magazin\/datenschutzrecht\/rechtsanwaeltin-rosenbaum-in-der-servicezeit-zum-thema-dsgvo\">Rechtsanw\u00e4ltin Rosenbaum in der WDR-Servicezeit zum Thema \u201cDSGVO \u2013 \u00e4ndert sich f\u00fcr Fotografen?\u201d<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/magazin\/datenschutzrecht\/dsgvo-abmahnung\">DSGVO-Abmahnungen: LG W\u00fcrzburg erl\u00e4sst erste einstweilige Verf\u00fcgung gegen Rechtsanw\u00e4ltin<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/magazin\/datenschutzrecht\/dsgvo-nicht-abmahnbar\">DSGVO-Abmahnungen: LG Bochum weist Antrag auf einstweilige Verf\u00fcgung zur\u00fcck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/magazin\/datenschutzrecht\/dsgvo-klingelschilder\">DSGVO: Muss die Wiener Hausverwaltung 220.000 Klingelschilder entfernen?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/magazin\/datenschutzrecht\/eu-kommision-dsgvo-abmahnbar\">DSGVO-Abmahnungen: EU-Kommission h\u00e4lt die Rechtsbehelfe Betroffener f\u00fcr abschlie\u00dfend geregelt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/magazin\/datenschutzrecht\/olg-hamburg-dsgvo-abmahnbar\">DSGVO-Abmahnungen eingeschr\u00e4nkt m\u00f6glich: OLG Hamburg vertritt vermittelnde Ansicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/?p=41809&amp;preview=true\">DSGVO-Abmahnungen: LG Wiesbaden sagt Nein zu \u201cAbmahnbarkeit\u201d<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/magazin\/datenschutzrecht\/schmerzensgeld-spam-e-mail\"><span style=\"color: #333333;\">DSGVO-Abmahnungen: 50 \u20ac Schmerzensgeld pro Spam-EMail?<\/span><\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/magazin\/datenschutzrecht\/erstes-bussgeld-dsgvo\">Erstes Bu\u00dfgeld wegen DSGVO-Versto\u00df: 20.000 \u20ac gegen die Chatplattform knuddels.de<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/magazin\/datenschutzrecht\/representative-art-27-gdpr\">7 Dinge, die man zum EU-Vertreter nach Art. 27 DSGVO wissen muss<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/magazin\/datenschutzrecht\/dsgvo-einwilligung-dokumentarpflicht\">Haare schneiden ist keine Kunst \u2013 DSGVO\/KUG Urteil zur Ver\u00f6ffentlichung von Werbevideos<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/wp-admin\/post.php?post=42104&amp;action=edit&amp;lang=de\">DSGVO: Wann liegt eine Auftragsdatenverarbeitung im Onlinehandel vor?<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/div><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zur &#8220;Abmahnbarkeit&#8221; von Verst\u00f6\u00dfen gegen die DSGVO besteht Uneinigkeit. Es gab bisher drei entgegengesetzte Gerichtsentscheidungen, eine vom LG W\u00fcrzburg, die eine Durchsetzungsbefugnis von Wettbewerbern gegen Konkurrenten\u00a0annimmt, eine des LG Bochum, die dies ablehnt und eine vermittelnde Entscheidung des OLG Hamburg, die sagt, &#8220;es kommt auf die\u00a0konkreten Norm an&#8221;. Jetzt kommt eine vierte, n\u00e4mlich des LG [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":41812,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"content-type":"","footnotes":""},"categories":[15,8],"tags":[264,782,17191],"class_list":["post-41809","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-wettbewerbsrecht-kartellrecht","category-datenschutzrecht","tag-uwg","tag-abmahnungen","tag-dsgvo"],"amp_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.lhr-law.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/41809","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.lhr-law.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.lhr-law.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.lhr-law.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.lhr-law.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=41809"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.lhr-law.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/41809\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":62256,"href":"https:\/\/www.lhr-law.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/41809\/revisions\/62256"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.lhr-law.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/41812"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.lhr-law.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=41809"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.lhr-law.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=41809"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.lhr-law.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=41809"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}