{"id":38264,"date":"2018-03-13T15:43:02","date_gmt":"2018-03-13T14:43:02","guid":{"rendered":"https:\/\/www.lhr-law.de?p=38264"},"modified":"2020-05-05T23:22:45","modified_gmt":"2020-05-05T21:22:45","slug":"olg-hamm-verhandlung-jameda","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.lhr-law.de\/en\/magazin\/medienrecht-und-persoenlichkeitsrecht\/olg-hamm-verhandlung-jameda\/","title":{"rendered":"OLG Hamm verbietet jameda-Bewertung wegen falscher Tatsachen"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_38265\" aria-describedby=\"caption-attachment-38265\" style=\"width: 424px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img decoding=\"async\" class=\"wp-image-38265 size-full\" src=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Fotolia_168659976_XS.jpg\" alt=\"OLG Hamm Verhandlung jameda\" width=\"424\" height=\"283\" srcset=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Fotolia_168659976_XS.jpg 424w, https:\/\/www.lhr-law.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Fotolia_168659976_XS-90x60.jpg 90w\" sizes=\"(max-width: 424px) 100vw, 424px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-38265\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Jonas Glaubitz &#8211; fotolia.com<\/figcaption><\/figure>\n<p><a href=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/magazin\/medienrecht-und-persoenlichkeitsrecht\/bgh-entscheidet-erneut-ueber-jameda\"><em>Exakt drei Wochen nach dem <\/em><\/a><em><a href=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/magazin\/medienrecht-und-persoenlichkeitsrecht\/bgh-entscheidet-erneut-ueber-jameda\">jameda-Urteil des Bundesgerichtshofs<\/a> (BGH, Urteil v. 20.02.2018, Az. <a href=\"https:\/\/dejure.org\/dienste\/vernetzung\/rechtsprechung?Text=VI%20ZR%2030\/17\" title=\"BGH, 20.02.2018 - VI ZR 30\/17: jameda.de - Speicherung und &Uuml;bermittlung personenbezogener Daten...\">VI ZR 30\/17<\/a>)<\/em><em> verhandelte der 26. Zivilsenat des Oberlandesgerichts Hamm heute \u00fcber die Zul\u00e4ssigkeit einer auf dem Bewertungsportal www.jameda.de abgegebenen Bewertung.<\/em><\/p>\n<p>Eine Zahn\u00e4rztin aus Essen hatte gegen jameda wegen einer umfangreichen, sehr kritischen negativen Bewertung eine einstweilige Verf\u00fcgung beantragt. Diese st\u00fctzte sie unter anderem auf eine Regelung in den AGB von jameda.\u00a0Danach sollen schwerwiegende Vorw\u00fcrfe nicht ver\u00f6ffentlicht werden, da jameda keine Plattform f\u00fcr schwerwiegende Auseinandersetzungen zwischen Arzt und Patient sein soll.<\/p>\n<p>Die Zahn\u00e4rztin ist auf der Bewertungsplattform Inhaberin eines &#8220;Gold-Profils&#8221;, das ihr erm\u00f6glicht, auch Bilder und Texte selbst einzuf\u00fcgen und zu gestalten. Im Juni 2017 wurde die Zahn\u00e4rztin von einer Patientin anonym bewertet.<\/p>\n<h2>Was st\u00f6rte die Zahn\u00e4rztin?<\/h2>\n<p>Auszugsweise lautet die Bewertung wie folgt:<\/p>\n<blockquote><p>&#8220;Nicht vertrauensw\u00fcrdig!<\/p>\n<p>Die Kommunikation von Frau &#8230; ist problematisch: Sie verzichtet auf die einfachen Komm. Grundregeln und eine Aufkl\u00e4rung \/ Beratung. Die Prothetik L\u00f6sungen von Frau &#8230; waren zum Teil falsch &#8230; Ich habe die Zahn\u00e4rztin als eine herrische, sehr emotional auf Kritik reagierende Pers\u00f6nlichkeit kennengelernt.&#8221;<\/p><\/blockquote>\n<p>Des Weiteren wurden folgende Noten vergeben:<\/p>\n<blockquote><p>&#8220;Behandlung 5,0&#8221; &#8220;Aufkl\u00e4rung 5,0&#8221; &#8220;Vertrauensverh\u00e4ltnis 6,0&#8221;<\/p><\/blockquote>\n<p>Die Zahn\u00e4rztin war mit der Bewertung nicht einverstanden. Sie konnte zun\u00e4chst nicht nicht einmal nachvollziehen, von wem diese stammte. Au\u00dferdem entspreche sie nicht den Tatsachen. Jameda l\u00f6schte die Bewertung jedoch nicht.<\/p>\n<h2>LG Essen verbietet bestimmte Passagen der Bewertung<\/h2>\n<p>Die Zahn\u00e4rztin zog daher in erster Instanz vor das Landgericht Essen, um die <a href=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/rechtsgebiete\/reputationsmanagement-2\/jameda-bewertung-loeschen\">jameda-Bewertung l\u00f6schen<\/a> zu lassen. Das Landgericht untersagte jameda mit Urteil vom 07.11.2017 lediglich Teile der urspr\u00fcnglichen Bewertung. So d\u00fcrfe jameda nicht verbreiten, dass die Zahn\u00e4rztin auf &#8220;eine Aufkl\u00e4rung \/ Beratung&#8221; verzichte. Des Weiteren wurde die Aussage<\/p>\n<blockquote><p>&#8220;Die Prothetik L\u00f6sungen von Frau &#8230; waren zum Teil falsch &#8230;&#8221;<\/p><\/blockquote>\n<p>verboten. Die \u00fcbrigen Aspekte der Bewertung seien zul\u00e4ssig &#8211; so die Essener Richter.<\/p>\n<p>Bei den verbotenen Aspekten der Bewertung handele es sich um Tatsachenbehauptungen, die nach der hinreichend glaubhaft gemachten Darstellung der Zahn\u00e4rztin falsch seien. Falsche Tatsachenbehauptungen \u00fcber eine Person verletzen dessen <a href=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/rechtsgebiete\/persoenlichkeitsrecht\">Pers\u00f6nlichkeitsrecht<\/a>, sodass eine Unterlassung geboten sei.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus legten die falschen Tatsachenbehauptungen der Kl\u00e4gerin eine erhebliche \u00e4rztliche Verfehlung zur Last. Allein nach den Nutzungsbedingungen von jameda h\u00e4tten diese Aussagen nicht ver\u00f6ffentlicht werden d\u00fcrfen, s o das Gericht.<\/p>\n<p>Bei den restlichen Aussagen handele es sich jedoch um subjektive Wahrnehmungen der Patientin, die durch die Meinungsfreiheit gesch\u00fctzt seien (LG Essen, Urteil v. 7.11.2017, Az. <a href=\"https:\/\/dejure.org\/dienste\/vernetzung\/rechtsprechung?Text=9%20O%20254\/17\" title=\"9 O 254\/17 (2 zugeordnete Entscheidungen)\">9 O 254\/17<\/a>).<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.justiz.nrw.de\/JM\/Presse\/presse_weitere\/PresseOLGs\/06_03_2018_\/index.php?post_id=noID\">Quelle: Pressemitteilung des OLG Hamm vom 6.3.2018.<\/a><\/p>\n<div style=\"text-align: center;\">\n<p><a class=\"typeform-share button myButton\" style=\"display: inline-block; text-decoration: none; background-color: #ff7a59; color: white; cursor: pointer; font-family: Helvetica,Arial,sans-serif; font-size: 20px; line-height: 50px; text-align: center; margin: 0; height: 50px; padding: 0px 33px; border-radius: 0px; max-width: 100%; white-space: nowrap; overflow: hidden; text-overflow: ellipsis; font-weight: bold; -webkit-font-smoothing: antialiased; -moz-osx-font-smoothing: grayscale;\" href=\"https:\/\/arnolampmann.typeform.com\/to\/tKRoYv\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" data-mode=\"popup\" data-hide-headers=\"true\" data-hide-footer=\"true\" data-submit-close-delay=\"10\">Bewertungs-Schnelltest<\/a> <script> (function() { var qs,js,q,s,d=document, gi=d.getElementById, ce=d.createElement, gt=d.getElementsByTagName, id=\"typef_orm_share\", b=\"https:\/\/embed.typeform.com\/\"; if(!gi.call(d,id)){ js=ce.call(d,\"script\"); js.id=id; js.src=b+\"embed.js\"; q=gt.call(d,\"script\")[0]; q.parentNode.insertBefore(js,q) } })() <\/script><\/p>\n<\/div>\n<h2>Die Entscheidung des Landgerichts Essen h\u00e4tte noch weitergehen k\u00f6nnen<\/h2>\n<p>Zwar ist dem Landgericht insoweit zuzustimmen, dass subjektive Wahrnehmungen von der Meinungsfreiheit gesch\u00fctzt und so zun\u00e4chst einmal zul\u00e4ssig sind. Diese k\u00f6nnen aber im Einzelfall dennoch unzul\u00e4ssig sein, wenn diese auf unzutreffenden Annahmen beruhen.<\/p>\n<p>So stellte das Oberlandesgericht M\u00fcnchen bereits im Jahr 2014 fest, dass wenn<\/p>\n<blockquote><p>&#8220;ein Werturteil eine zugrunde liegende tats\u00e4chliche Feststellung von eigenst\u00e4ndiger Bedeutung derart widerspiegelt, dass beide zusammen stehen und fallen , nicht nur Unterlassung der unwahren Tatsachenbehauptung, sondern auch der auf dieser beruhenden Werturteile verlangt werden [kann].&#8221; (OLG M\u00fcnchen, Urteil v. 17.10.2014, Az. <a href=\"https:\/\/dejure.org\/dienste\/vernetzung\/rechtsprechung?Text=18%20W%201933\/14\" title=\"OLG M&uuml;nchen, 17.10.2014 - 18 W 1933\/14: Unterlassungsanspruch, St&ouml;rerhaftung, &Auml;rztebewertungspo...\">18 W 1933\/14<\/a>)<\/p><\/blockquote>\n<p>Vor allem die Werturteile, die durch die Notenvergabe in den Kategorien Behandlung, Aufkl\u00e4rung und Vertrauensverh\u00e4ltnis erfolgten, st\u00fctzen sich in erster Linie auf die zugrundeliegenden falschen Tatsachenbehauptungen. Aber auch die Aussage<\/p>\n<blockquote><p>&#8220;Nicht vertrauensw\u00fcrdig!&#8221;<\/p><\/blockquote>\n<p>basiert auf der falschen Tatsachenbehauptung, die Kl\u00e4gerin berate und kl\u00e4re nicht auf. Des Weiteren wird auch die Meinungs\u00e4u\u00dferung<\/p>\n<blockquote><p>&#8220;Die Kommunikation von Frau &#8230; ist problematisch:&#8221;<\/p><\/blockquote>\n<p>mittels des Doppelpunkts auf die folgenden Tatsachenbehauptungen bezogen. Die eben aufgez\u00e4hlten Meinungs\u00e4u\u00dferungen beruhen damit im Wesentlichen auf den behaupteten unwahren Tatsachen, sodass die Meinungs\u00e4u\u00dferungen in Zusammenhang mit den behaupteten Tatsachen &#8220;stehen oder fallen&#8221; und damit vom Landgericht Essen mit guten Gr\u00fcnden ebenfalls h\u00e4tten verboten werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<h2>Wie hat das OLG Hamm entschieden?<\/h2>\n<p>Mit dem Urteil des Landgerichts wollte sich jameda nicht zufrieden geben und legte dagegen Berufung vor dem OLG Hamm ein.\u00a0Heute fand die m\u00fcndliche Verhandlung statt, in dem der Senat auch gleich sein Urteil verk\u00fcndete (OLG Hamm, Urteil v. 13.3.2018, Az. <a href=\"https:\/\/dejure.org\/dienste\/vernetzung\/rechtsprechung?Text=26%20U%204\/18\" title=\"OLG Hamm, 13.03.2018 - 26 U 4\/18: Arztbewertungsportal www.jameda.de\">26 U 4\/18<\/a>).<\/p>\n<p>Laut einer <a href=\"https:\/\/www.justiz.nrw.de\/JM\/Presse\/presse_weitere\/PresseOLGs\/13_03_2018_1\/index.php\">aktuellen Pressemitteilung vom 13.3.2018<\/a>\u00a0hat der Senat hat auf die Berufung des Unternehmens aus M\u00fcnchen die erstinstanzliche Entscheidung des Landgerichts Essen, mit der ihm untersagt worden war, bei der Patientenbewertung zu verbreiten, die Zahn\u00e4rztin &#8220;verzichte auf eine Aufkl\u00e4rung\/Beratung&#8221; sowie &#8220;ihre Prothetikl\u00f6sungen seien zum Teil falsch&#8221; zwar teilweise abge\u00e4ndert. Allerdings bleibt das Unternehmen aus M\u00fcnchen weiterhin dazu verurteilt, es zu unterlassen, auf seinem Portal zu ver\u00f6ffentlichen, die klagende Zahn\u00e4rztin verzichte auf eine Aufkl\u00e4rung\/Beratung.<\/p>\n<p>In der heutigen m\u00fcndlichen Verhandlung hat der Senat in einem summarischen Verfahren den Beweis durch die Zahn\u00e4rztin als gef\u00fchrt angesehen, dass ihre Patientin, von der die Bewertung stammt, tats\u00e4chlich von ihr aufgekl\u00e4rt worden ist. Dies ergebe sich aus den zur Akte gereichten Patientenunterlagen \u00fcber ihre Behandlung bei der Zahn\u00e4rztin. Wenn danach \u2013 worauf der Senat im Senatstermin hingewiesen hat \u2013 von einer Aufkl\u00e4rung ihrer Patientin ausgegangen werden k\u00f6nne, sei die Bewertung auf dem Portal, dass die Zahn\u00e4rztin auf eine Aufkl\u00e4rung\/Beratung verzichte, falsch, weshalb dem Unternehmen aus M\u00fcnchen zu untersagen sei, eine solche falsche Tatsache zu ver\u00f6ffentlichen.<\/p>\n<p>Dass allerdings auch die Tatsachenbehauptung ihrer Patientin, die Prothetikl\u00f6sungen der Zahn\u00e4rztin seien teilweise falsch, nicht zutreffend sei, hat der Senat bei der summarischen Pr\u00fcfung im einstweiligen Verf\u00fcgungsverfahren nicht feststellen k\u00f6nnen.<\/p>\n<h2>Ausblick<\/h2>\n<p>Die Entscheidung des Oberlandesgerichts Hamm ist nicht \u00fcberraschend. Seit jeher muss sich der Betroffene von \u00f6ffentlichen \u00c4u\u00dferungen es nicht gefallen lassen, wenn diese nicht der Wahrheit entsprechen. Dass das Oberlandesgericht Hamm das \u00a0zun\u00e4chst vom Landgericht noch erlassene Verbot in Bezug auf die \u00c4u\u00dferung der angeblich fehlerhaften Prothetikl\u00f6sungen \u00a0wieder aufgehoben hat, \u00e4ndert an diesem Grundsatz nichts. Dieser Umstand mag, und diesbez\u00fcglich k\u00f6nnen der Pressemitteilung leider keine Details entnommen werden, der besonderen Darlegungs- und Beweislage im summarisch gef\u00fchrten Eilverfahren geschuldet gewesen sein.<\/p>\n<p>Die Entfernung von Arztbewertungen wird daher auch in Zukunft, <a href=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/magazin\/medienrecht-und-persoenlichkeitsrecht\/jameda-bewertung-loeschen-lassen\">so wie wir es bereits f\u00fcr unsere Mandanten getan haben<\/a>, \u00a0gerichtlich durchgesetzt werden k\u00f6nnen. K\u00fcrzlich hatte der Bundesgerichtshof \u00fcber einen Fall zu entscheiden, der letztendlich sogar zur Verpflichtung gef\u00fchrt hatte, <a href=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/magazin\/medienrecht-und-persoenlichkeitsrecht\/bgh-entscheidet-erneut-ueber-jameda\">das Profil einer \u00c4rztin vollst\u00e4ndig aus jameda zu entfernen<\/a>. Diesen Schritt konnte jameda letztendlich nur durch einen gravierenden Eingriff in die Gestaltung der Bewertungsplattform vermeiden.<\/p>\n<p>Aus rechtlicher Sicht schade ist es, dass die Verf\u00fcgungskl\u00e4gerin nicht ebenfalls Berufung eingelegt hat, soweit das Landgericht ihren Verf\u00fcgungsantrag zur\u00fcckgewiesen hatte. Denn so bleibt ungekl\u00e4rt, ob nicht auch in diesem Falle die \u00dcberlegungen des Oberlandesgerichts M\u00fcnchen (siehe oben) h\u00e4tten zu Grunde gelegt werden m\u00fcssen, wonach auch eine Meinungs\u00e4u\u00dferung unzul\u00e4ssig sein kann. N\u00e4mlich dann, wenn sie auf unzutreffenden Annahmen beruht. Denn dies war ja hier jedenfalls in Bezug auf den Teil der \u00c4u\u00dferung, die auf der Behauptung beruhte, die Zahn\u00e4rztin kl\u00e4re nicht richtig auf bzw. berate nicht, der Fall.<\/p>\n<p class=\"hs-cta-wrapper\" id=\"hs-cta-wrapper-9907310d-49f5-4b08-8fd2-4369b7e23dd6\"><span class=\"hs-cta-node hs-cta-9907310d-49f5-4b08-8fd2-4369b7e23dd6\" id=\"hs-cta-9907310d-49f5-4b08-8fd2-4369b7e23dd6\"><a href=\"https:\/\/cta-redirect.hubspot.com\/cta\/redirect\/7036071\/9907310d-49f5-4b08-8fd2-4369b7e23dd6\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img decoding=\"async\" class=\"hs-cta-img\" id=\"hs-cta-img-9907310d-49f5-4b08-8fd2-4369b7e23dd6\" style=\"border-width:0px;\" src=\"https:\/\/no-cache.hubspot.com\/cta\/default\/7036071\/9907310d-49f5-4b08-8fd2-4369b7e23dd6.png\"  alt=\"\"><\/a><\/span><\/p><script charset=\"utf-8\" defer src=\"https:\/\/js.hscta.net\/cta\/current.js\"><\/script><script type=\"text\/javascript\">window.addEventListener(\"load\", function () {hbspt.cta.load(7036071, \"9907310d-49f5-4b08-8fd2-4369b7e23dd6\", {});});<\/script>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Exakt drei Wochen nach dem jameda-Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH, Urteil v. 20.02.2018, Az. 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