{"id":3820,"date":"2011-03-22T12:32:50","date_gmt":"2011-03-22T10:32:50","guid":{"rendered":"https:\/\/www.lhr-law.de\/lbr-blog\/?p=3820"},"modified":"2011-03-22T12:32:50","modified_gmt":"2011-03-22T10:32:50","slug":"google-muss-die-zeche-zahlen-100-000-euro-geldbuse","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.lhr-law.de\/en\/magazin\/google-muss-die-zeche-zahlen-100-000-euro-geldbuse\/","title":{"rendered":"Google muss die Zeche zahlen- 100.000 EURO Geldbu\u00dfe"},"content":{"rendered":"[:de]\n<p style=\"text-align: justify\"><img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-left alignleft\" style=\"margin-right: 15px;margin-bottom: 10px\" title=\"Teure Sammlung\" src=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/googlemaps.jpg\" alt=\"Teure Sammlung\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Wie <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/Google-muss-in-Frankreich-100-000-Euro-Geldbusse-zahlen-1211862.html\" target=\"_blank\">heise online<\/a> berichtet, muss der Onlinegigant Google in Frankreich eine Geldbu\u00dfe in H\u00f6he von 100.000,00 EUR f\u00fcr seine extensive Sammelleidenschaft zahlen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Der R\u00fcffel wurde Google durch die franz\u00f6sische Datenschutzbeh\u00f6rde \u201eCommission Nationale de l\u00b4Informatique et des Libert\u00e9s\u201c (CNIL) erteilt. Die Beh\u00f6rde bestraft damit das Verhalten des Internetsuchdienstes f\u00fcr die ungenehmigte Sammlung und Archivierung von Daten aus privaten WLAN-Netzen w\u00e4hrend den Aufzeichnungsfahrten f\u00fcr Google \u201eStreet View\u201c.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Die Strafzahlung stellt in der ausgesprochenen H\u00f6he zwar den bisherigen Rekord seit 2004 dar, wird Google jedoch nicht finanziell ersch\u00fcttern. Was jedoch ersch\u00fcttert ist die Tatsache, dass bei den Kamerafahrten pers\u00f6nliche Daten wie E-Mails, Login-Daten oder Passw\u00f6rter \u00fcbermittelt wurden und von den Kamerawagen aufgezeichnet und gespeichert wurden. Bereits im letzten Jahr wurde auf Betreiben des Datenschutzbeauftragten Johannes Caspar aus Hamburg sowie des Datenschutzbeauftragten, Peter Schaar dar\u00fcber <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/Datenschuetzer-Street-View-Autos-scannen-private-Funknetze-Update-984118.html\" target=\"_blank\">berichtet<\/a>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Die privaten und die Inhaltsdaten \u2013 die z.B. Aufschluss \u00fcber das Surf-Verhalten des jeweiligen WLAN-Inhabers bieten k\u00f6nnen &#8211; wurden von Google nach eigenen Angaben (selbstverst\u00e4ndlich) nur versehentlich aufgezeichnet, gleichwohl aber f\u00fcr den unternehmenseigenen Lokalisierungsdienst \u201eLatitude\u201c genutzt. \u201eEin Schelm wer B\u00f6ses dabei denkt!\u201c (cs)<\/p>\n[:en]\n<p style=\"text-align: justify\"><img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-left alignleft\" style=\"margin-right: 15px;margin-bottom: 10px\" title=\"Teure Sammlung\" src=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/wp-content\/gallery\/vpv\/google.jpg\" alt=\"Teure Sammlung\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Wie <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/Google-muss-in-Frankreich-100-000-Euro-Geldbusse-zahlen-1211862.html\" target=\"_blank\">heise online<\/a> berichtet, muss der Onlinegigant Google in Frankreich eine Geldbu\u00dfe in H\u00f6he von 100.000,00 EUR f\u00fcr seine extensive Sammelleidenschaft zahlen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Der R\u00fcffel wurde Google durch die franz\u00f6sische Datenschutzbeh\u00f6rde \u201eCommission Nationale de l\u00b4Informatique et des Libert\u00e9s\u201c (CNIL) erteilt. Die Beh\u00f6rde bestraft damit das Verhalten des Internetsuchdienstes f\u00fcr die ungenehmigte Sammlung und Archivierung von Daten aus privaten WLAN-Netzen w\u00e4hrend den Aufzeichnungsfahrten f\u00fcr Google \u201eStreet View\u201c.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Die Strafzahlung stellt in der ausgesprochenen H\u00f6he zwar den bisherigen Rekord seit 2004 dar, wird Google jedoch nicht finanziell ersch\u00fcttern. Was jedoch ersch\u00fcttert ist die Tatsache, dass bei den Kamerafahrten pers\u00f6nliche Daten wie E-Mails, Login-Daten oder Passw\u00f6rter \u00fcbermittelt wurden und von den Kamerawagen aufgezeichnet und gespeichert wurden. Bereits im letzten Jahr wurde auf Betreiben des Datenschutzbeauftragten Johannes Caspar aus Hamburg sowie des Datenschutzbeauftragten, Peter Schaar dar\u00fcber <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/Datenschuetzer-Street-View-Autos-scannen-private-Funknetze-Update-984118.html\" target=\"_blank\">berichtet<\/a>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Die privaten und die Inhaltsdaten \u2013 die z.B. Aufschluss \u00fcber das Surf-Verhalten des jeweiligen WLAN-Inhabers bieten k\u00f6nnen &#8211; wurden von Google nach eigenen Angaben (selbstverst\u00e4ndlich) nur versehentlich aufgezeichnet, gleichwohl aber f\u00fcr den unternehmenseigenen Lokalisierungsdienst \u201eLatitude\u201c genutzt. \u201eEin Schelm wer B\u00f6ses dabei denkt!\u201c (cs)<\/p>\n[:]\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[:de] Wie heise online berichtet, muss der Onlinegigant Google in Frankreich eine Geldbu\u00dfe in H\u00f6he von 100.000,00 EUR f\u00fcr seine extensive Sammelleidenschaft zahlen. Der R\u00fcffel wurde Google durch die franz\u00f6sische Datenschutzbeh\u00f6rde \u201eCommission Nationale de l\u00b4Informatique et des Libert\u00e9s\u201c (CNIL) erteilt. 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