{"id":36522,"date":"2017-12-20T14:43:07","date_gmt":"2017-12-20T13:43:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.lhr-law.de?p=36522"},"modified":"2018-04-24T16:36:47","modified_gmt":"2018-04-24T15:36:47","slug":"birkenstock-beliefert-amazon-nicht-mehr","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.lhr-law.de\/en\/magazin\/markenrecht\/birkenstock-beliefert-amazon-nicht-mehr\/","title":{"rendered":"Birkenstock beliefert AMAZON nicht mehr"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-36523 size-full\" src=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/167_Schlappen.jpg\" alt=\"birkenstock-beliefert-amazon-nicht-mehr\" width=\"470\" height=\"314\" srcset=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/167_Schlappen.jpg 470w, https:\/\/www.lhr-law.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/167_Schlappen-90x60.jpg 90w\" sizes=\"(max-width: 470px) 100vw, 470px\" \/>Der deutsche Schuhhersteller Birkenstock kann es sich leisten: Birkenstock ist &#8220;in&#8221; &#8211; so wenig man sich das vor einigen Jahren noch h\u00e4tte vorstellen k\u00f6nnen, selbst in Amerika schm\u00fccken sich Stars und Sternchen mit dem trendigen Fu\u00df-Schmuck aus Germany.<\/p>\n<p>Heute kann sich das von Oliver Reichert und Markus Bensberg gef\u00fchrte Unternehmen sogar leisten, einem Marketplace wie Amazon die T\u00fcr vor der Nase zuzuschlagen.<\/p>\n<p>&#8220;Wir stellen die Belieferung in Europa zum 1. Januar 2018 ein,&#8221; haben die Chefs den 3500 Mitarbeitern und der interessierten \u00d6ffentlichkeit mitgeteilt und damit einen dicken Schlussstrich unter wenig erfreuliche Auseinandersetzungen gezogen. <!--more--><\/p>\n<h2>Scharfe Kritik an AMAZON<\/h2>\n<p>Amazon hatte den Verkauf von Plagiaten und sonstige <a href=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/rechtsgebiete\/markenrecht\">Markenrechtsverletzungen<\/a> nicht wirkungsvoll unterbunden, obwohl das Internetwarenhaus von &#8220;Birkenstock&#8221; immer wieder darauf hingewiesen worden war. Das Angebot von Produktf\u00e4lschungen entspreche laut Birkenstock nicht den Anforderungen, die man eine gute partnerschaftliche Zusammenarbeit stelle.<\/p>\n<p>Betroffen von diesem radikalen Schritt ist nun die direkte Belieferung von Amazon, Birkenstock-Schuhe werden in Zukunft weder von bei Amazon t\u00e4tigen H\u00e4ndlern verf\u00fcgbar sein, noch im offiziellen Produkt-Katalog des Internetriesen selbst. Zitat: &#8220;Der weltweit gr\u00f6\u00dfte Onlineh\u00e4ndler ist nicht mit dem nach unseren Ma\u00dfst\u00e4ben erforderlichen Engagement an einer vertrauensvollen Beziehung und dem Schutz unserer Kunden vor Irref\u00fchrung und T\u00e4uschung interessiert.&#8221;<\/p>\n<h2>AMAZON verdient immer mit<\/h2>\n<p>AMAZON zeigt sich schuld- und reuelos, verweist lapidar auf die Teilnahmebedingungen auf AMAZON Marketplace: Hier seien gef\u00e4lschte Produkte nicht erlaubt und w\u00fcrden auch nicht geduldet. An der Reaktion von Birkenstock kann man ablesen, dass man es mit der Einhaltung dieser Teilnahmebedingungen so nicht so ernst nimmt.<\/p>\n<p>Arno Lampmann, Fachanwalt f\u00fcr gewerblichen Rechtsschutz und Partner bei LHR, Kanzlei f\u00fcr Marken, Medien, Reputation: &#8220;Der Streit schwelt schon l\u00e4nger, schon vor einem Jahr wurde die \u00dcbersee-Belieferung der in den USA sehr beliebten Birkenstocks eingestellt. Daraus gelernt hat AMAZON offenbar nicht. Allerdings verdient AMAZON seine Provision bei jedem Verkauf \u2013 egal, ob es sich dabei um gef\u00e4lschte oder originale Ware handelt. Ein Schelm, wer B\u00f6ses dabei denkt.&#8221;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der deutsche Schuhhersteller Birkenstock kann es sich leisten: Birkenstock ist &#8220;in&#8221; &#8211; so wenig man sich das vor einigen Jahren noch h\u00e4tte vorstellen k\u00f6nnen, selbst in Amerika schm\u00fccken sich Stars und Sternchen mit dem trendigen Fu\u00df-Schmuck aus Germany. Heute kann sich das von Oliver Reichert und Markus Bensberg gef\u00fchrte Unternehmen sogar leisten, einem Marketplace wie [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":36523,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"content-type":"","footnotes":""},"categories":[10],"tags":[887],"class_list":["post-36522","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-markenrecht","tag-amazon"],"amp_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.lhr-law.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/36522","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.lhr-law.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.lhr-law.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.lhr-law.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.lhr-law.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=36522"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.lhr-law.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/36522\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.lhr-law.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/36523"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.lhr-law.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=36522"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.lhr-law.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=36522"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.lhr-law.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=36522"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}