{"id":3526,"date":"2011-02-28T12:00:56","date_gmt":"2011-02-28T10:00:56","guid":{"rendered":"https:\/\/www.lhr-law.de\/lbr-blog\/?p=3526"},"modified":"2011-02-28T12:00:56","modified_gmt":"2011-02-28T10:00:56","slug":"geistiges-eigentum-und-rechte-im-internet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.lhr-law.de\/en\/magazin\/geistiges-eigentum-und-rechte-im-internet\/","title":{"rendered":"Geistiges Eigentum und Rechte im Internet &#8211; kein Thema in der Schule"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify\">Dank der Guttenbergschen Dissertationsaff\u00e4re wurden die urheberrechtlichen Sinne des Volkes gesch\u00e4rft. Wir m\u00f6chten die Welle nutzen und noch ein paar Gedanken mitteilen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Die Probleme des Zitatrechts bestehen nicht nur in akademischen Kreisen. Bereits in unseren Schulen werden die Weichen falsch gestellt. In einem Artikel der <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2011\/09\/N-Plagiat-Schule?page=1\">Zeit<\/a> wird das Problem beschrieben. Aus diversen Gespr\u00e4chen mit Lehrern und Eltern sowie unseren eigenen Erfahrungen bei Informationsveranstaltungen in Schulen ist es uns auch wohlbekannt:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Lehrer erwarten von und empfehlen den Sch\u00fclern die Recherchearbeit im Internet.\u00a0 Es erfolgt jedoch kaum Aufkl\u00e4rung \u00fcber die Verl\u00e4sslichkeit der Informationen aus dem Internet. Bei den Sch\u00fclern besteht kein Bewusstsein dar\u00fcber, dass nicht alle Informationen aus dem Internet zuverl\u00e4ssig sind. Eine Differenzierung der Quellen hinsichtlich ihrer Seriosit\u00e4t ist f\u00fcr einen Sch\u00fcler nicht m\u00f6glich &#8211; selbst Erwachsene sind damit vielfach \u00fcberfordert. Sch\u00fcler fassen Informationen -soweit sie nur einem gewissen \u00e4u\u00dferen Rahmen entsprechen- als bare M\u00fcnze auf. Sie verwenden diese Informationen f\u00fcr ihre Recherchen und m\u00fcssen sich sp\u00e4ter in der Schule wundern, wenn die Qualit\u00e4t der Arbeit bem\u00e4ngelt wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Zudem fordern viele Lehrer dazu auf, Referate anschaulich zu bebildern. Dies f\u00fchrt dazu, dass Sch\u00fcler jede Menge Texte (s. Zeit-Artikel) und zudem Fotos aus dem Internet kopieren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Leider wird auch keine ausreichende Aufkl\u00e4rungsarbeit im Hinblick auf die Schranken des Urheberrechts betrieben. Dies liegt nicht am mangelnden Engagement der Lehrer, sondern an deren schlichter Unkenntnis der urheberrechtlichen Probleme. Einem Sch\u00fcler, der in einer solchen Art und Weise in der Schule ausgebildet wird, kann man sein fehlendes Judiz im Hinblick auf geistiges Eigentum kaum ankreiden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Auch die Eltern sind mit dem Thema Internet \u00fcberfordert. Die EU-Initiative f\u00fcr mehr Sicherheit im Netz <a href=\"https:\/\/www.klicksafe.de\/\">klicksafe.de <\/a>hat die Problematik in diversen Spots verdeutlicht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Die Kinder und Jugendlichen werden sowohl von den Eltern als auch von der Schule im Internet allein gelassen. Es wird Zeit, dass sich Eltern und Lehrer informieren, damit sie ihren Sch\u00fctzlingen die Hilfe zuteil werden lassen, die ihnen geb\u00fchrt. Wir bem\u00fchen uns, die Grundlagen zu legen und haben schon mehrfach bei Infoveranstaltungen in Schulen referiert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Wir raten allen betroffenen Eltern und Lehrern: Sprechen Sie doch einfach fachkundige Juristen an. Wir helfen gerne und stehen Informationsveranstaltungen offen gegen\u00fcber. (ro)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dank der Guttenbergschen Dissertationsaff\u00e4re wurden die urheberrechtlichen Sinne des Volkes gesch\u00e4rft. 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