{"id":2683,"date":"2011-01-14T11:41:43","date_gmt":"2011-01-14T09:41:43","guid":{"rendered":"https:\/\/www.lhr-law.de\/lbr-blog\/?p=2683"},"modified":"2011-01-14T11:41:43","modified_gmt":"2011-01-14T09:41:43","slug":"rekord-schadensersatz-von-250-000-us-dollar-fur-filesharer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.lhr-law.de\/en\/magazin\/rekord-schadensersatz-von-250-000-us-dollar-fur-filesharer\/","title":{"rendered":"Rekord-Schadensersatz von 250.000 US-Dollar f\u00fcr Filesharer"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify\"><img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-left alignleft\" style=\"margin-right: 15px\" title=\"wird oft falsch verstanden\" src=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/wp-content\/gallery\/vpv\/flatrate.jpg\" alt=\"wird oft falsch verstanden\" width=\"150\" height=\"150\" \/>\n<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Dem Onlinenachrichtenmagazin <a href=\"https:\/\/www.gulli.com\/news\/usa-250-000-us-dollar-schadensersatz-f-r-gesharte-pornofilme-2011-01-06\" target=\"_blank\">gulli<\/a> zufolge hat in den USA hat ein abgemahnter Filesharer eingewilligt, den vermutlich h\u00f6chsten Schadensersatz zu bezahlen, der jemals f\u00fcr pornografische Filme verlangt wurde.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Dem Mann aus Boston wurde vorgeworfen, sechs Pornofilme der Corbin Fisher Produktionen \u00fcber eine Tauschb\u00f6rse verbreitet zu haben. Er akzeptierte jetzt die rekordverd\u00e4chtige Zahlung von 250.000 US-Dollar Schadensersatz.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Man habe ihn als so genannte &#8220;First-Seeder&#8221; identifiziert, was auch die enorm hohe Schadensersatzforderung erkl\u00e4rt. Nach Angaben des Filmstudios habe der Mann die Kopien der Filme auf zahlreichen Torrent-Seiten angeboten. Von dort aus seien sie dann immer weiter verbreitet worden. Da sich der Abgemahnte bereit erkl\u00e4rte, das au\u00dfergerichtliche Angebot zu akzeptieren, wurde der Schadensersatz um die H\u00e4lfte gemindert. Die verbleibenden 250.000 US-Dollar m\u00fcssen m\u00f6glicherweise nicht in G\u00e4nze beglichen werden. Sollte der Filesharer nachweislich Abstand zu seinen Taten nehmen und die ersten Ratenzahlungen korrekt eingehen, k\u00f6nne ein Teil der Summe nochmals erlassen werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Bereits <a href=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/lbr-blog\/2010\/08\/11000-euro-schadensersatz-wegen-negativer-ebay-bewertung-auserungsrecht-made-in-the-usa\/\" target=\"_blank\">hier<\/a> hatten wir zum Thema \u00f6ffentlicher Rufsch\u00e4digung im Internet darauf hingewiesen, dass in Deutschland viel zu schnell &#8220;Abzocke&#8221; geschrien wird, wenn es um die Verfolgung der Verletzung von Pers\u00f6nlichkeits- und Urheberrechten im Netz geht. Abgesehen davon, dass die Diskussion viel zu emotional gef\u00fchrt und h\u00e4ufig sogar die T\u00e4ter- mit der Opferrolle vertauscht wird, m\u00fcssten sich ertappte Filesharer angesichts solch harten Durchgreifens in anderen L\u00e4ndern \u00fcber die hierzulande moderaten Vergleichsbetr\u00e4ge von maximal einigen tausend Euro eigentlich freuen. (la)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dem Onlinenachrichtenmagazin gulli zufolge hat in den USA hat ein abgemahnter Filesharer eingewilligt, den vermutlich h\u00f6chsten Schadensersatz zu bezahlen, der jemals f\u00fcr pornografische Filme verlangt wurde. Dem Mann aus Boston wurde vorgeworfen, sechs Pornofilme der Corbin Fisher Produktionen \u00fcber eine Tauschb\u00f6rse verbreitet zu haben. Er akzeptierte jetzt die rekordverd\u00e4chtige Zahlung von 250.000 US-Dollar Schadensersatz. 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