{"id":2638,"date":"2011-01-12T06:30:10","date_gmt":"2011-01-12T04:30:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.lhr-law.de\/lbr-blog\/?p=2638"},"modified":"2011-01-12T06:30:10","modified_gmt":"2011-01-12T04:30:10","slug":"sind-die-abofallen-endlich-am-ende","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.lhr-law.de\/en\/magazin\/sind-die-abofallen-endlich-am-ende\/","title":{"rendered":"Sind die Abofallen endlich am Ende?"},"content":{"rendered":"[:de]<img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-left alignleft\" style=\"margin-right: 15px\" title=\"Es m\u00f6ge n\u00fctzen!\" src=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/bier.jpg\" alt=\"Es\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Wie der Kollege Hansen von FSP Rechtsanw\u00e4lte <a href=\"http:\/\/www.fps-law.de\/aktuelles\/mitteilung\/article\/47\/rechtsprechu-3.html\" target=\"_blank\">berichtet<\/a>, hat das OLG Frankfurt in einem brandaktuellen Beschluss\u00a0 dem Landgericht Frankfurt offenbar aufgegeben, die zuvor abgelehnten Anklagen gegen 2 Personen zu verhandeln, denen der Betrieb von so genannten Abofallen vorgeworfen wird.\u00a0 Ein Termin steht noch nicht fest. Die Staatsanwaltschaft hatte sich gegen die Nichter\u00f6ffnung des Hauptverfahren gewehrt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Der 1. Strafsenat des OLG sah einen hinreichenden Tatverdacht des gewerbsm\u00e4\u00dfigen Betrugs einer Vielzahl von Opfern. Da der Sachverhalt im Wesentlichen unstreitig sei, werde es aller Voraussicht nach zu einer Verurteilung kommen, erkl\u00e4rte FPS-Anwalt Hauke Hansen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Man kann nur hoffen, dass der Spuk nun langsam zu einem Ende kommt. Nat\u00fcrlich vor allem, weil mit einer Verurteilung der T\u00e4ter\u00a0zahlreiche Betroffene nun vor anwaltlichen Drohschreiben der &#8220;Nutzlosbranche&#8221; ihre Ruhe haben. Ein positiver Nebeneffekt w\u00e4re allerdings auch, dass der Ruf der Anwaltschaft, der insgesamt durch einzelne schwarze Schafe immer mitleidet, nicht weiter litte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Nicht zuletzt w\u00fcrde mich ein wenig Ruhe in dem Sektor auch aus einem ganz anderen Grund freuen.\u00a0 Ich kann das\u00a0 ganze Zeter und Mordio mittlerweile nicht mehr h\u00f6ren und lesen. &#8220;Abofalle&#8221; hat meines Erachtens gute Aussichten darauf, das Unwort des Jahres 2011 zu werden. Langsam k\u00f6nnte sich die deutsche \u00d6ffentlichkeit ruhig auch mal wieder anderen Themen widmen. In manchem Stra\u00dfenkaffee kostet das K\u00e4nnchen (nur drau\u00dfen) n\u00e4mlich mittlerweile 2,80 \u20ac (\u00fcber f\u00fcnf Mark!) und die Ma\u00df auf dem Oktoberfest wird auch jedes Jahr teurer&#8230; (la)<\/p>\n[:en]<img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-left alignleft\" style=\"margin-right: 15px\" title=\"Es m\u00f6ge n\u00fctzen!\" src=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/wp-content\/gallery\/vpv\/bier.jpg\" alt=\"Es\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Wie der Kollege Hansen von FSP Rechtsanw\u00e4lte <a href=\"http:\/\/www.fps-law.de\/aktuelles\/mitteilung\/article\/47\/rechtsprechu-3.html\" target=\"_blank\">berichtet<\/a>, hat das OLG Frankfurt in einem brandaktuellen Beschluss\u00a0 dem Landgericht Frankfurt offenbar aufgegeben, die zuvor abgelehnten Anklagen gegen 2 Personen zu  verhandeln, denen der Betrieb von so genannten Abofallen vorgeworfen wird.\u00a0 Ein Termin steht noch nicht fest. Die Staatsanwaltschaft  hatte sich gegen die Nichter\u00f6ffnung des Hauptverfahren gewehrt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Der 1. Strafsenat des OLG sah einen hinreichenden Tatverdacht des  gewerbsm\u00e4\u00dfigen Betrugs einer Vielzahl von Opfern. Da der Sachverhalt im  Wesentlichen unstreitig sei, werde es aller Voraussicht nach zu einer  Verurteilung kommen, erkl\u00e4rte FPS-Anwalt Hauke Hansen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Man kann nur hoffen, dass der Spuk nun langsam zu einem Ende kommt. Nat\u00fcrlich vor allem, weil mit einer Verurteilung der T\u00e4ter\u00a0zahlreiche Betroffene nun vor anwaltlichen Drohschreiben der &#8220;Nutzlosbranche&#8221; ihre Ruhe haben. Ein positiver Nebeneffekt w\u00e4re allerdings auch, dass der Ruf der Anwaltschaft, der insgesamt durch einzelne schwarze Schafe immer mitleidet, nicht weiter litte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Nicht zuletzt w\u00fcrde mich ein wenig Ruhe in dem Sektor auch aus einem ganz anderen Grund freuen.\u00a0 Ich kann das\u00a0 ganze Zeter und Mordio mittlerweile nicht mehr h\u00f6ren und lesen. &#8220;Abofalle&#8221; hat meines Erachtens gute Aussichten darauf, das Unwort des Jahres 2011 zu werden. Langsam k\u00f6nnte sich die deutsche \u00d6ffentlichkeit ruhig auch mal wieder anderen Themen widmen. In manchem Stra\u00dfenkaffee kostet das K\u00e4nnchen (nur drau\u00dfen) n\u00e4mlich mittlerweile 2,80 \u20ac (\u00fcber f\u00fcnf Mark!) und die Ma\u00df auf dem Oktoberfest wird auch jedes Jahr teurer&#8230; (la)<\/p>\n[:]\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[:de] Wie der Kollege Hansen von FSP Rechtsanw\u00e4lte berichtet, hat das OLG Frankfurt in einem brandaktuellen Beschluss\u00a0 dem Landgericht Frankfurt offenbar aufgegeben, die zuvor abgelehnten Anklagen gegen 2 Personen zu verhandeln, denen der Betrieb von so genannten Abofallen vorgeworfen wird.\u00a0 Ein Termin steht noch nicht fest. 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