{"id":178,"date":"2007-06-18T18:24:00","date_gmt":"2007-06-18T16:24:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.lhr-law.de\/wordpress\/?p=178"},"modified":"2007-06-18T18:24:00","modified_gmt":"2007-06-18T16:24:00","slug":"aber-wehe-sie-wehren-sich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.lhr-law.de\/en\/magazin\/aber-wehe-sie-wehren-sich\/","title":{"rendered":"Aber wehe Sie wehren sich!"},"content":{"rendered":"<div style=\"text-align: justify\">Bei einem Mandanten wurde durchsucht &#8211; er hatte Musikdateien auf seinem Rechner f\u00fcr Nutzer eines Filesharingsystems (wohl eher aus Unwissenheit als im kriminellen Tauschrausch) freigegeben. Die Beamten erkl\u00e4rten ihm vor Ort schon mal, dass das Strafverfahren vermutlich eingestellt werde und ihn die dann folgende Abmahnung der Musikindustrie bis zu 4000 Euro kosten werde. So weit, so gut. Dann verabschiedeten sich die beiden Beamten sinngem\u00e4\u00df mit den Worten: <\/p>\n<blockquote style=\"font-style: italic\"><p>&#8220;Aber kommen Sie blo\u00df nicht auf die Idee, gegen die Durchsuchung Widerspruch einzulegen. Damit handeln Sie sich blo\u00df \u00c4rger ein.&#8221;<\/p><\/blockquote>\n<p> Nur mit M\u00fche konnte ich den Mandanten davon \u00fcberzeugen, dass man bei der Staatsanwaltschaft zumindest einmal Akteneinsicht beantragen sollte und einem daraus nach bisherigen rechtsstaatlichen Grunds\u00e4tzen kein Strick gedreht wird. \u00dcber das Recht zu Schweigen hat man ihn nicht aufgekl\u00e4rt, sondern eher eine Stillhaltepflicht gegen\u00fcber dem Staat daraus gemacht. Ganze Polizeiarbeit. (zie)<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bei einem Mandanten wurde durchsucht &#8211; er hatte Musikdateien auf seinem Rechner f\u00fcr Nutzer eines Filesharingsystems (wohl eher aus Unwissenheit als im kriminellen Tauschrausch) freigegeben. Die Beamten erkl\u00e4rten ihm vor Ort schon mal, dass das Strafverfahren vermutlich eingestellt werde und ihn die dann folgende Abmahnung der Musikindustrie bis zu 4000 Euro kosten werde. So weit, [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"content-type":"","footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-178","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-magazin"],"amp_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.lhr-law.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/178","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.lhr-law.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.lhr-law.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.lhr-law.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.lhr-law.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=178"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.lhr-law.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/178\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.lhr-law.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=178"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.lhr-law.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=178"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.lhr-law.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=178"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}