{"id":129,"date":"2007-03-19T19:08:00","date_gmt":"2007-03-19T17:08:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.lhr-law.de\/wordpress\/?p=129"},"modified":"2007-03-19T19:08:00","modified_gmt":"2007-03-19T17:08:00","slug":"sag-mir-wen-du-verklagst-und-ich-sag-dir-wer-du-bist","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.lhr-law.de\/en\/magazin\/sag-mir-wen-du-verklagst-und-ich-sag-dir-wer-du-bist\/","title":{"rendered":"Sag&#039; mir wen Du verklagst und ich sag&#039; Dir wer Du bist"},"content":{"rendered":"<p><!--:de-->Die Nennung prominenter Gegner ist gute PR. Das jedenfalls glauben die Mitglieder einer Anwaltskanzlei, die vor das Bundesverfassungsgericht gezogen sind (Az. <a href=\"https:\/\/dejure.org\/dienste\/vernetzung\/rechtsprechung?Text=1%20BvR%201625\/06\" title=\"BVerfG, 12.12.2007 - 1 BvR 1625\/06: Verfassungsm&auml;&szlig;igkeit der Verurteilung zur Unterlassung der ...\">1 BvR 1625\/06<\/a>).<\/p>\n<p>Sowohl das Landgericht als auch <a href=\"http:\/\/www.lawblog.de\/index.php\/archives\/2005\/11\/14\/anwaltswerbung-so-nicht\/\">das Kammergericht Berlin hatten der Kanzlei untersagt<\/a>, die Namen &#8220;prominenter&#8221; Gegner (nationale und internationale Banken, Versicherungen und Anlagevermittler) im Internet zu ver\u00f6ffentlichen. Die Liste enthielt &#8211; au\u00dfer den Namen &#8211; keine bewertenden oder abwertenden Angaben. Der BGH hatte die Nichtzulassungsbeschwerde zuletzt zur\u00fcckgewiesen.<\/p>\n<p>Gegen die Firmen war die Kanzlei unter anderem zur Geltendmachung von Schadensersatzanspr\u00fcchen mandatiert worden. Einen Anlagevermittler hatte die Liste gest\u00f6rt. Er konnte sich mit Erfolg darauf berufen, dass das unternehmerische Pers\u00f6nlichkeitsrecht einer juristischen Person in diesem Fall als gewichtiger anzusehen sei als die anwaltliche Werbefreiheit. (zie)<\/p>\n<p>Quelle: NJW-Spezial 2007, S. 144<\/p>\n<p><!--:--><!--:en--><\/p>\n<div align=\"justify\">\n<p>Die Nennung prominenter Gegner ist gute PR. Das jedenfalls glauben die Mitglieder einer Anwaltskanzlei, die vor das Bundesverfassungsgericht gezogen sind (Az. <a href=\"https:\/\/dejure.org\/dienste\/vernetzung\/rechtsprechung?Text=1%20BvR%201625\/06\" title=\"BVerfG, 12.12.2007 - 1 BvR 1625\/06: Verfassungsm&auml;&szlig;igkeit der Verurteilung zur Unterlassung der ...\">1 BvR 1625\/06<\/a>).<\/p>\n<p>Sowohl das Landgericht als auch <a href=\"http:\/\/www.lawblog.de\/index.php\/archives\/2005\/11\/14\/anwaltswerbung-so-nicht\/\">das Kammergericht Berlin hatten der Kanzlei untersagt<\/a>, die Namen &#8220;prominenter&#8221; Gegner (nationale und internationale Banken, Versicherungen und Anlagevermittler) im Internet zu ver\u00f6ffentlichen. Die Liste enthielt &#8211; au\u00dfer den Namen &#8211; keine bewertenden oder abwertenden Angaben. Der BGH hatte die Nichtzulassungsbeschwerde zuletzt zur\u00fcckgewiesen.<\/p>\n<p>Gegen die Firmen war die Kanzlei unter anderem zur Geltendmachung von Schadensersatzanspr\u00fcchen mandatiert worden. Einen Anlagevermittler hatte die Liste gest\u00f6rt. Er konnte sich mit Erfolg darauf berufen, dass das unternehmerische Pers\u00f6nlichkeitsrecht einer juristischen Person in diesem Fall als gewichtiger anzusehen sei als die anwaltliche Werbefreiheit. (zie)<\/p>\n<p>Quelle: NJW-Spezial 2007, S. 144 <\/p><\/div>\n<p><!--:--><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Nennung prominenter Gegner ist gute PR. Das jedenfalls glauben die Mitglieder einer Anwaltskanzlei, die vor das Bundesverfassungsgericht gezogen sind (Az. 1 BvR 1625\/06). Sowohl das Landgericht als auch das Kammergericht Berlin hatten der Kanzlei untersagt, die Namen &#8220;prominenter&#8221; Gegner (nationale und internationale Banken, Versicherungen und Anlagevermittler) im Internet zu ver\u00f6ffentlichen. 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