{"id":100,"date":"2007-01-29T21:04:00","date_gmt":"2007-01-29T19:04:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.lhr-law.de\/wordpress\/?p=100"},"modified":"2007-01-29T21:04:00","modified_gmt":"2007-01-29T19:04:00","slug":"neuer-bloggertrend-zumachen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.lhr-law.de\/en\/magazin\/neuer-bloggertrend-zumachen\/","title":{"rendered":"Neuer Bloggertrend: Zumachen"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify\">Der Trend geht zum Dichtmachen des eigenen Blogs. Oder wenigstens zur Ank\u00fcndigung der endg\u00fcltigen Schlie\u00dfung. Als Grund werden meist &#8220;die Abmahner&#8221; genannt, die die Meinungs- und Pressefreiheit zum blo\u00dfen Witz degradiert haben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Im Netz herrscht die Auffassung, Privatmeinungmacher d\u00fcrften unentwegt Namen nennen, Schriftst\u00fccke ver\u00f6ffentlichen oder Missst\u00e4nde so anprangern, dass am n\u00e4chsten Tag garantiert der <a href=\"http:\/\/www.lampmannbehn.de\/blog\/2006\/10\/der-pranger-kommt-wieder-in-mode.html\">Mob<\/a> vor der T\u00fcr der schnell mal als solche gebrandmarkten Abzocker, Betr\u00fcger, b\u00f6sen Chefs, Tierqu\u00e4ler, Anw\u00e4lte, Raucher, Nichtraucher oder sonstigen beliebigen hassens- und anprangerungswerten Individuen steht. Jedes klassische Presseorgan handelt sich bei unvorsichtiger und rechtswidriger Berichterstattung eine Menge \u00c4rger ein oder nimmt ihn erst nach umfassender Rechtsberatung in Kauf. Warum aber sollten kritische Blogger von \u00c4rger verschont bleiben?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Nachdem das ehemals unbekannte <a href=\"http:\/\/www.saftblog.de\/\">Saftblog<\/a> also k\u00fcrzlich sein Ende &#8211; das nie kam &#8211; beschwor (Bericht im <a href=\"http:\/\/www.lawblog.de\/index.php\/archives\/2006\/12\/14\/olympische-abmahnung-saftblog-gibt-auf\/\">lawblog<\/a>), weil es vom DOSB abgemahnt worden war, <a href=\"http:\/\/www.mein-parteibuch.com\/2007\/01\/28\/mein-parteibuchde-wird-geschlossen\/\">schlie\u00dft nun auch der wohl meistabgemahnteste Blogger Marcel Bartels sein Parteibuch<\/a>. Zumindest auf der .de-Domain, weil andere Domains angeblich &#8220;schwerer zu attackieren&#8221; seien. Wie dem Saftblog wird auch Marcel Bartels sicher die uneingeschr\u00e4nkte Solidarit\u00e4t der Blogger entgegenschwappen. Sie sei ihm geg\u00f6nnt.<\/p>\n<div style=\"text-align: justify\">Ein Nachdenken \u00fcber das, was Meinungsfreiheit bedeutet und ob die Meinung der Masse einen gr\u00f6\u00dferen Wert hat als die Meinung oder das Pers\u00f6nlichkeitsrecht des Einzelnen bleibt dabei leider aus. Mal abgesehen von sofort verhassten Artikeln wie <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/meinung\/archiv\/09.01.2007\/3009760.asp\">diesem<\/a> oder den <a href=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/lbr-blog\/2006\/11\/wiki-lynchjustiz\/\" target=\"_blank\">Thesen<\/a> eines Jaron Lanier. (zie)<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Trend geht zum Dichtmachen des eigenen Blogs. Oder wenigstens zur Ank\u00fcndigung der endg\u00fcltigen Schlie\u00dfung. Als Grund werden meist &#8220;die Abmahner&#8221; genannt, die die Meinungs- und Pressefreiheit zum blo\u00dfen Witz degradiert haben. Im Netz herrscht die Auffassung, Privatmeinungmacher d\u00fcrften unentwegt Namen nennen, Schriftst\u00fccke ver\u00f6ffentlichen oder Missst\u00e4nde so anprangern, dass am n\u00e4chsten Tag garantiert der Mob [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"content-type":"","footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-100","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-magazin"],"amp_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.lhr-law.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/100","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.lhr-law.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.lhr-law.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.lhr-law.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.lhr-law.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=100"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.lhr-law.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/100\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.lhr-law.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=100"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.lhr-law.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=100"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.lhr-law.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=100"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}