{"id":49172,"date":"2019-10-29T13:02:47","date_gmt":"2019-10-29T12:02:47","guid":{"rendered":"https:\/\/www.lhr-law.de\/?page_id=49172"},"modified":"2022-07-04T17:06:15","modified_gmt":"2022-07-04T15:06:15","slug":"beweisverbot","status":"publish","type":"glossary","link":"https:\/\/www.lhr-law.de\/en\/glossar\/verhandlungstrategie-prozesstaktik\/beweisverbot\/","title":{"rendered":"Beweisverbot"},"content":{"rendered":"<h2>Was ist ein Beweisverbot?<\/h2>\n<p>Grunds\u00e4tzlich entscheiden die Richter im deutschen Zivilprozess nach ihrer freien richterlichen Beweisw\u00fcrdigung (s.a. <a href=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/glossar\/beweismass\">Beweisma\u00df<\/a>). Doch m\u00fcssen bei der Verwertung der <a href=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/glossar\/beweis\">Beweise<\/a>\u00a0die <a href=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/glossar\/grundrecht\">Grundrechte<\/a>\u00a0der Beteiligten ber\u00fccksichtigt werden, sodass es zu sog. Beweisverboten kommen kann. <a href=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/glossar\/beweis\">Beweise<\/a> die einem Verbot unterliegen d\u00fcrfen dann bei der Entscheidungsfindung nicht beachtet werden.<\/p>\n<p>Kommt der <a href=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/glossar\/beweis\">Beweis<\/a> durch die Verletzung des <a href=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/glossar\/allgemeines-personlichkeitsrecht\">allgemeinen Pers\u00f6nlichkeitsrechts<\/a>\u00a0zustande, so kann dies zu einem Beweisverbot f\u00fchren. Dies kann der Fall sein, wenn Gespr\u00e4che heimlich aufgezeichnet wurden. Steht eine Aussage mit der Amtsverschwiegenheit eines Beamten im Zusammenhang, so muss eine vorherige Genehmigung des Dienstherrn vorliegen. Ansonsten handelt es sich auch hierbei um ein Beweisverbot.<\/p>\n<div class=\"box \"><div class=\"box__content\">\n<h2>Unsere Leistungen zum Thema Beweisverbot<\/h2>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/taetigkeitsfelder\/verhandlungstrategie-prozesstaktik\">Verhandlungsstrategie und Prozesstaktik\u00a0<\/a><\/li>\n<li>Definition der Mandantenziele (Handlung, Unterlassung, Beseitigung, Berichtigung, Zahlung)<\/li>\n<li>Pr\u00fcfung der rechtlichen Anspr\u00fcche und tats\u00e4chlichen Handlungsm\u00f6glichkeiten<\/li>\n<li>Entwicklung einer Taktik zur au\u00dfergerichtlichen Geltendmachung<\/li>\n<li>Abw\u00e4gung der Chancen und Risiken (sowohl in Bezug auf Kosten als auch auf Reputationsrisiken)<\/li>\n<li>Pr\u00fcfung der eigenen Rechtskonformit\u00e4t (zB. im Onlineshop oder in der Werbung)<\/li>\n<li>Pr\u00fcfung der Bonit\u00e4t des Gegners<\/li>\n<li>Risikominimierung gerichtlicher Schritte: So wie viel n\u00f6tig, so wenig wie m\u00f6glich<\/li>\n<li>Pr\u00fcfung der Zust\u00e4ndigkeit deutscher Gerichte auch f\u00fcr internationale Sachverhalte<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/rechtsgebiete\/reputationsmanagement\">Litigation-PR (\u00f6ffentliche Begleitung der Prozesse)<\/a><\/li>\n<li>Besondere Expertise bzgl. prozessualer Besonderheiten in speziellen Verfahren (Eilverfahren, Feststellungsklagen, etc.)<\/li>\n<li>Nachhaltige Durchsetzung erstrittener Titel in Bezug auf Handlungen, Unterlassungen, Schadensersatz und Kosten<\/li>\n<li>evtl. Ver\u00f6ffentlichung f\u00fcr den Mandanten erfolgreicher Entscheidungen<\/li>\n<\/ul>\n<\/div><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was ist ein Beweisverbot? Grunds\u00e4tzlich entscheiden die Richter im deutschen Zivilprozess nach ihrer freien richterlichen Beweisw\u00fcrdigung (s.a. Beweisma\u00df). Doch m\u00fcssen bei der Verwertung der Beweise\u00a0die Grundrechte\u00a0der Beteiligten ber\u00fccksichtigt werden, sodass es zu sog. Beweisverboten kommen kann. Beweise die einem Verbot unterliegen d\u00fcrfen dann bei der Entscheidungsfindung nicht beachtet werden. 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