{"id":48751,"date":"2019-10-08T16:38:00","date_gmt":"2019-10-08T15:38:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.lhr-law.de\/?page_id=48751"},"modified":"2022-07-04T17:06:13","modified_gmt":"2022-07-04T15:06:13","slug":"beweislastumkehr","status":"publish","type":"glossary","link":"https:\/\/www.lhr-law.de\/en\/glossar\/verhandlungstrategie-prozesstaktik\/beweislastumkehr\/","title":{"rendered":"Beweislastumkehr"},"content":{"rendered":"<h2>Was ist die Beweislastumkehr?<\/h2>\n<p>Die Beweislastumkehr ist eine Ausnahme zur <a href=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/glossar\/beweislast\">Beweislast<\/a>. Nach ihr hat die Partei die Tatsachen zu <a href=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/glossar\/beweis\">beweisen<\/a>, die f\u00fcr sie ung\u00fcnstig sind.<\/p>\n<p>Die wohl bekannteste gesetzliche Regelung l\u00e4sst sich im Kaufrecht finden. Bei Vorliegen eines Verbrauchsg\u00fcterkaufs wird vermutet, dass ein <a href=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/glossar\/mangel\">Mangel<\/a>\u00a0bereits beim Kauf vorlag. Nach den allgemeinen <a href=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/glossar\/beweislast\">Beweislastregeln<\/a> h\u00e4tte der K\u00e4ufer also zu <a href=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/glossar\/beweis\">beweisen<\/a>, dass der <a href=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/glossar\/mangel\">Mangel<\/a> schon beim Kauf vorlag, um etwaige Rechte geltend machen zu k\u00f6nnen. Durch die Beweislastumkehr hat also der Verk\u00e4ufer zu <a href=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/glossar\/beweis\">beweisen<\/a>, dass der <a href=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/glossar\/mangel\">Mangel<\/a> eben nicht beim Kauf vorlag und erst sp\u00e4ter eingetreten ist.<\/p>\n<div class=\"box \"><div class=\"box__content\">\n<h2>Unsere Leistungen zum Thema Beweislastumkehr<\/h2>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/taetigkeitsfelder\/verhandlungstrategie-prozesstaktik\">Verhandlungsstrategie und Prozesstaktik\u00a0<\/a><\/li>\n<li>Definition der Mandantenziele (Handlung, Unterlassung, Beseitigung, Berichtigung, Zahlung)<\/li>\n<li>Pr\u00fcfung der rechtlichen Anspr\u00fcche und tats\u00e4chlichen Handlungsm\u00f6glichkeiten<\/li>\n<li>Entwicklung einer Taktik zur au\u00dfergerichtlichen Geltendmachung<\/li>\n<li>Abw\u00e4gung der Chancen und Risiken (sowohl in Bezug auf Kosten als auch auf Reputationsrisiken)<\/li>\n<li>Pr\u00fcfung der eigenen Rechtskonformit\u00e4t (zB. im Onlineshop oder in der Werbung)<\/li>\n<li>Pr\u00fcfung der Bonit\u00e4t des Gegners<\/li>\n<li>Risikominimierung gerichtlicher Schritte: So wie viel n\u00f6tig, so wenig wie m\u00f6glich<\/li>\n<li>Pr\u00fcfung der Zust\u00e4ndigkeit deutscher Gerichte auch f\u00fcr internationale Sachverhalte<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.lhr-law.de\/rechtsgebiete\/reputationsmanagement\">Litigation-PR (\u00f6ffentliche Begleitung der Prozesse)<\/a><\/li>\n<li>Besondere Expertise bzgl. prozessualer Besonderheiten in speziellen Verfahren (Eilverfahren, Feststellungsklagen, etc.)<\/li>\n<li>Nachhaltige Durchsetzung erstrittener Titel in Bezug auf Handlungen, Unterlassungen, Schadensersatz und Kosten<\/li>\n<li>evtl. Ver\u00f6ffentlichung f\u00fcr den Mandanten erfolgreicher Entscheidungen<\/li>\n<\/ul>\n<\/div><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was ist die Beweislastumkehr? Die Beweislastumkehr ist eine Ausnahme zur Beweislast. Nach ihr hat die Partei die Tatsachen zu beweisen, die f\u00fcr sie ung\u00fcnstig sind. Die wohl bekannteste gesetzliche Regelung l\u00e4sst sich im Kaufrecht finden. Bei Vorliegen eines Verbrauchsg\u00fcterkaufs wird vermutet, dass ein Mangel\u00a0bereits beim Kauf vorlag. Nach den allgemeinen Beweislastregeln h\u00e4tte der K\u00e4ufer also [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":54,"featured_media":0,"parent":37883,"template":"","glossary-cat":[],"class_list":["post-48751","glossary","type-glossary","status-publish","hentry"],"related_terms":"","external_url":"","internal_reference_id":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.lhr-law.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/glossary\/48751","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.lhr-law.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/glossary"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.lhr-law.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/glossary"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.lhr-law.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/54"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.lhr-law.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/glossary\/48751\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":62075,"href":"https:\/\/www.lhr-law.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/glossary\/48751\/revisions\/62075"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.lhr-law.de\/en\/wp-json\/"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.lhr-law.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=48751"}],"wp:term":[{"taxonomy":"glossary-cat","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.lhr-law.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/glossary-cat?post=48751"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}