Welttag des geistigen Eigentums

Von Birgit Rosenbaum II, 27. April 2010

Am 26.04.2010 war Welttag des geistigen Eigentums. Staatsminister Bernd Neumann hat dazu Spitzenvertreter aus der Kultur in das Bundeskanzleramt eingeladen.

Er erklärte: „Ich sehe mit großer Sorge, wie massive Urheberrechtsverletzungen im Internet die Kultur- und Kreativbranche nach wie vor in Bedrängnis bringen. Manch ein selbst ernannter ´Pirat´übersieht, dass hier persönliche Existenzen und die Lebensgrundlage der Kulturschaffenden auf dem Spiel stehen.“.

Es ist erfrischend, solche Worte zu hören. Leider folgt häufig ein schaler Nachgeschmack wenn an anderer Stelle wieder einmal über die „Filesharing-Abmahnungen“ und die gierigen Anwälte geschimpft wird und geraten wird, diesem Treiben dringend Einhalt zu gebieten. Wir geben die Hoffnung nicht auf, dass irgendwann alle verstanden haben, dass die Worte des Staatsministers auch bei den „Musikdownload-Fällen“ und dem „Bilderklau“ gelten.

Man merke: Die Inhaber urheberrechtlicher Nutzungsrechte sind alle gleich. Es gibt keine besseren und keine schlechteren.(ro)

Quelle: http://www.bundesregierung.de/Content/DE/Pressemitteilungen/BPA/2010/04/2010-04-26-bkm-welttag-eigentum.html

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