Gegendarstellung und Schadensersatz

Wenn Löschen allein nicht mehr ausreicht

In vielen Fällen ist es ausreichend, die Unterlassung einer Berichterstattung zu fordern. Es gibt aber Fälle, in denen der Verletzte weitergehende Ansprüche geltend machen möchte.

Gegendarstellung und Widerruf

Der Widerruf verpflichtet den Äußernden, die aufgestellten Behauptungen richtig zustellen bzw. zu widerrufen. Die Gegendarstellung erlaubt es dem Betroffenen, selber zu der Tatsachenberichterstattung Stellung zu nehmen, indem er seine eigene Tatsachendarstellung vorträgt. Das Recht auf Gegendarstellung beruht auf dem Grundsatz audiatur et altera pars – auch der andere Teil soll angehört werden.

Schadensersatz

Der Betroffene hat zudem die Möglichkeit, Schadenersatz zu verlangen. In der Regel wird dieser Anspruch durch Entschädigungszahlungen befriedigt. Es ist allerdings zu beachten, dass die Rechtsprechung Schadenersatzansprüche regelmäßig sehr zurückhaltend beurteilt. Dies ist sowohl für die Verletzer- also auch die Verletztenseite bei der Planung der weiteren Vorgehensweise zu berücksichtigen.

Wir beraten Sie gerne und helfen Ihnen, Ihre Ansprüche realistisch einzuschätzen.