Schutz vor negativer Berichterstattung

Achtung, Brandgefahr

Negative Berichterstattung hat viele Erscheinungsformen. Es gibt wahre und unwahre, sachliche und unter der Gürtellinie liegende Kritik. Sie kommt in den klassischen Medien wie Fernsehen, Print und Radio aber natürlich heutzutage vermehrt insbesondere im Internet vor.

Von der eBay Bewertung bis zum Fernsehbeitrag

Ob es „nur“ um eine negative Bewertung bei eBay geht, die beleidigend oder herabwertend und damit geschäftsschädigend ist oder um einen reißerischen Beitrag in einer großen Tageszeitung oder im Fernsehen. Alle haben meist eines gemeinsam. Sie zerren den Betroffenen mit entweder unwahren Behauptungen oder privaten Details in das Licht der Öffentlichkeit. Ganz aktuell beschäftigt uns zunehmend das so genannte „Cyber-Mobbing„. Dabei werden Personen, vor allem Kinder und Jugendliche in den „Social Media“, wie zum Beispiel auf Facebook oder studiVZ ganz gezielt attackiert und bloß gestellt. Manchmal werden sogar gefälschte Profile über die Betroffenen angelegt.

Auch Daten in Auskunfteien (Creditreform, SCHUFA, etc.) müssen stimmen

Jeder hat das Recht (§§ 33ff. Bundesdatenschutzgesetz), die von der SCHUFA gespeicherten Daten mittels einer sogenannten Eigenauskunft zu kontrollieren. Daten dürfen dort grundsätzlich nur bis zu drei Jahren gespeichert werden. Aber nicht nur das. Selbstverständlich haben Sie auch vorher das Recht darauf, dass die Creditreform oder die SCHUFA falsche Daten löschen. die wenigsten wissen, dass dieser Anspruch notfalls auch gerichtlich durchgesetzt werden kann. Unsere Kanzlei hat hat zum Beispiel die Creditreform für einen Mandanten gezwungen, eine strafbewehrte Unterlassungserklärung bezüglich falscher Daten abzugeben.

Nicht immer ist die Klage/einstweilige Verfügung ratsam

Auf negative Berichterstattung kann und sollte man unterschiedlich reagieren. Oft kommen juristische Mittel in Betracht, sind aber im Einzelfall vielleicht nicht ratsam, weil selbst ein gewonnener Fall weitere negative Berichterstattung nach sich ziehen kann. Andersherum möchte der Betroffene gegenüber der Zeitung oder dem Fernsehsender oft bestimmte Dinge klarstellen und hofft auf eine faire Darstellung auch seiner Seite. Eine solche faire und sachliche Darstellung beider Seiten ist aber nicht von jedem (Boulevard-)Medium zu erwarten, so dass der Betroffene manchmal besser bedient ist, bestimmte Äußerungen sofort gerichtlich verbieten zu lassen.
Egal, ob es um eine kurze aber bestimmte Aufforderung an einen Äußernden oder einen Forenbetreiber geht, oder einen Rechtsstreit gegen die größte Boulevardzeitung Deutschlands über mehrere Instanzen: In Bezug auf beides können wir aus langjähriger Erfahrung schöpfen.

Eine vertrauensvolle Absprache mit dem Betroffenen und das genaue Timing des Vorgehens haben für uns dabei allerhöchste Priorität.